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13.12.2005, 12:37
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#1
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TP-Member
Registriert seit: Sep 2004
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was ist Besser: Fester Stundensatz oder variabler Stundenpreis
Hallo,
als IT Dienstleister habe ich verschiedene Kunden, vom Privatmann zu einzelbüros und Firmen mit ca. 20 Angestellten.
Bisher habe ich immer beim Vorstellungstermin einen bestimmten Stundenlohn verlangt, der jeweils unterschiedlich ist, hintergrund ist der, das ich mich langsam an die "schmerzgrenze" herantasten will, um zu sehen, wieviel sind die Leute bereit zu zahlen ?
Bisher hats immer funktioniert, nur wenn sich die Kunden mal unterhalten sollten, was jeder bezahlt, dann könnte das ja rauskommen das die Preise unterschiedlich sind.
Wie soll man dann Argumentieren, bzw. wie macht ihr das so ?
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13.12.2005, 17:28
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#2
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TP-Veteran
Registriert seit: Oct 2001
Ort: Wilhelmshaven
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Üblicher und sinnvoller wäre es, einen festen Stundenlohn anzusetzen und mit unterschiedlichen Rabatten zu arbeiten. Da fällt die Argumentation leichter.
Trotzdem solltest du aufpassen: Bei völlig identischen Leistungen und Bedingungen solltest du auf solche Spielereien zumindest innerhalb eines Geschäftsjahres (bei längeren Zeitabständen kannst du dann wieder mit üblichen Preisteigerungen argumentieren) verzichten. Ansonsten kann sowas natürlich nach hinten losgehen, wenn der Kunde das Gefühl hat du kalkulierst deine Preise willkürlich.
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20.12.2005, 16:56
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#3
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TP-Senior
Registriert seit: Jan 2004
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ich kenne auch ein IT-unternehmen, welches variable std-sätze hat. wobei die einen festen satz haben, welcher auch jedem kunden genannt wird, der sollte der maximalbetrag sein, den man für seine leistung haben will. also deinen "schmerzgrenze", die du vor augen hast. dann kannst du jedem neuen kunden sagen, dass er im ersten jahr nur XX €/h bezahlt und im folgejahr dann nur XX€/h und dann erst den richtigen studensatz. oder sowas. auf jeden fall, sollte jeder den "echten" stundesnsatz kennen. es macht dann auch einen guten eindruck wenn du dann "rabatt" gibst, da der kunde sich dann privilegiert vorkommt.
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20.12.2005, 19:52
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#4
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TP-Veteran
Registriert seit: Oct 2001
Ort: Wilhelmshaven
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Zitat:
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Zitat von bobelle
ich kenne auch ein IT-unternehmen, welches variable std-sätze hat. wobei die einen festen satz haben, welcher auch jedem kunden genannt wird, der sollte der maximalbetrag sein, den man für seine leistung haben will. also deinen "schmerzgrenze", die du vor augen hast. dann kannst du jedem neuen kunden sagen, dass er im ersten jahr nur XX €/h bezahlt und im folgejahr dann nur XX€/h und dann erst den richtigen studensatz. oder sowas.
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eher sowas
Wie erklärst du das denn deinen Stammkunden, die nach jahrelanger Treue als Dank mehr zahlen als irgendwelche umsatzschwachen Neukunden? Nein, ich denke da muß man andere Wege gehen, zumindest muss das anders kommuniziert werden. Es gibt unzählige Instrumente, mit denen du deinen Gewinn abhängig von der Zahlungsbereitschaft der Kunden maximieren kannst z.B. "Neukunden-Rabattaktionen", "Einstiegspreise" oder Angebote für spezielle Zielgruppen oder einfach einen individuellen Rabatt (bei entsprechend überzeugender Argumentation!). Der Stundensatz ist dafür sicher kein geeignetes Mittel.
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04.01.2006, 23:12
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#5
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TP-Member
Registriert seit: Jan 2004
Ort: Raum Bodensee
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Ich bin auch im IT Bereich selbständig und handhabe das so, ich habe einen festen Stundensatz, rechne aber nicht immer so genau ab. Das heisst, der Kunde muss je nach Auftrag eben nicht alles bezahlen. Für mich ist das eben Service am Kunden.
Darüberhinaus arbeite ich auch als Freelancer für eine grössere Firma, die Staffelpreise für meine Arbeit hat. Das richtet sich nach Dauer des Einsatzes. Je länger der Auftrag im Vorfeld angekündigt wird, also wenn es fest mehrere Tage sind, wird es per Stunde billiger.
Ich fahre so gut und die Kunden sind zufrieden.
__________________
Grüsse Jörg
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