Moin,
welchen Kontenrahmen du wählst ist grundsätzlich dir selber überlassen.
Das Prozessgliederungsprinzip
Hier werden die einzelnen Konten in die Kontenklassen entsprechend dem Durchgang des Herstellungs- bzw. Leistungsprozesses zugeordnet. In Klasse drei bis sieben folgt das Ordnungssystem dem Fortgang der betrieblichen Leistungserstellung. In Klasse acht erscheinen die Erlöse und in Klasse neun die Abschlusskonten.
Die Gliederung ist an den Gemeinschaftskontenrahmen der industrieller Verbände (GKR) angelehnt.
Das Abschlussgliederungsprinzip
Das Abschlussgliederungsprinzip wird auch Bilanzgliederungsprinzip genannt.
Der Aufbau des Kontenrahmens richtet sich nach den Gliederungsvorschriften des § 266 HGB (Bilanz) bzw. § 275 HGB (Gewinn- und Verlustrechnung). In den Kontenklassen null bis vier die auf das Bilanzkonto zu übertragenden Bestandskonten, in den Kontenklassen fünf bis sieben die auf das Gewinn- und Verlustkonto zu überführenden Ertrags- und Aufwandskonten, Kontenklasse acht für den Abschluss.
Der Industrie-Kontenrahmen (IKR) lehnt sich an diesen Aufbau an.
Gruß,
Matthias


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Allerdings zögere ich noch, da ein Wechsel im Nachhinein nicht zu empfehlen sein soll. Zu mein Gewerbe, ich mach Promotion, Umsätze von 2000-4000€ und werde wohl auch nicht mehr als eine Handvoll Konten verwenden.
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