Der Leistungszeitraum ist entscheidend.
Hallo,
ich glaub das Thema gab es bestimmt schon des öfteren, hab auch schon einige durchgelesen, aber ich wäre dankbar, wenn mir hier noch jemand konkret helfen könnte.
Ich war bis Ende 2009 Kleinunternehmer und bin bis Ende des Jahres über 17.500 Euro gekommen. Das heißt für mich das ich ab 01.01.2010 Ust. auf den Rechnungen ausweisen muss.
Ende 2009 habe ich zwei Baustellen fertig gemacht, aber die Rechnung erst im Januar 2010 gestellt. Leider mit fortführender Rechnungsnummer, d.h. ich hab jetzt für das neue Jahr mit 1001 angefangen (aber Leistung aus 2009) und mit 940 aufgehört. Ist hierbei jetzt der Leistungszeitraum entscheidend, oder die Rechnungsnummer und das Datum der gestellten Rechnung?
Ausserdem kommt jetzt das Neuland auf einem zu, wenn da jemand Tips bereit hat, wie das mit Vorsteuer usw. läuft?!
Vielen Dank im voraus!
Gruß
Mic
Der Leistungszeitraum ist entscheidend.
Alles was ich hier so schreibe ist nur meine ganz persönliche Meinung.
Vielen Dank für die schnelle Antwort!
Puh, dachte schon ich muss die Ust nachfordern, oder aus eigener Tasche bezahlen.
Die Ust wird jetzt in meinem Fall vierteljährlich an das Finanzamt bezahlt oder? Mach ich das am besten selbst, oder über den Steuerberater? Gibt es Formulare hierfür?
Ausserdem kommt ja jetzt noch Einkommenssteuer und Gewerbesteuer hinzu. Wie laufen die Steuerabgaben in diesen Fällen ab? Wieviel % sollte man pro Rechnung einplanen?
Nächste Frage wäre das Kassenbuch. Ich sammle ja jetzt als Kleinunternehmer meine Quittungen, Belege, Rechnungen usw.. Ändert sich hier jetzt etwas, oder läuft das wie bisher?
Gruß
Mic
Ich würde beim Finanzamt fragen, wie oft Du jetzt Voranmeldungen machen musst. Ich kenne nur die Regelungen, die sich auf die Zahllast des Vorjahres beziehen, und da hattest Du ja keine .. und ja, da gibt es Formulare zu. Geht eigentlich recht simpel über ELSTER.
Einkommensteuer müsstest Du doch auch vorher schon gehabt haben (also zumindest über die Einkommensteuererklärung damit zu tun, evtl. lagst Du ja unter den entsprechenden Grenzen).
Gewerbesteuer fängt meines Wissens erst bei 24.500 Euro Gewinn/Jahr an.
Meine Glaskugel ist kaputt. Ruf' beim FA an und frag' nach. Das kommt auch darauf an, um wie viel USt es sich überhaupt handelt.
Ganz ehrlich? Wenn ich mir dir folgenden Fragen anschaue, scheinst du nicht all zu viel von dem zu verstehen, was du da tust. Ich frage mich, wie du das bisher gemacht hast ... da wäre vll. ein StB nicht das Falscheste ... ganz grundsätzlich.Mach ich das am besten selbst, oder über den Steuerberater?
Für den Steuerberater? Für die Umsatzsteuervoranmeldung (die vor dem Abführen kommt) gibt es natürlich Formulare - woher soll das FA sonst wissen, wie viel du abführen willst oder wie viel es erstatten soll?Gibt es Formulare hierfür?
Das hat aber überhaupt gar nichts mit der USt zu tun. Und informiere dich mal bitte, ab welchem Gewinn die Gewerbesteuer überhaupt erst fällig wird.Ausserdem kommt ja jetzt noch Einkommenssteuer und Gewerbesteuer hinzu.
Das kommt darauf an, wie viel du verdienst. Wenn es viel ist, wirst du Vorauszahlungen auf die Einkommensteuer leisten müssen, wahrscheinlich aber bekommst du nach deiner Steuererklärung den Bescheid und zahlst dann.Wie laufen die Steuerabgaben in diesen Fällen ab?
Das hängt von deinem Steuersatz ab und der wiederum von deinem zu versteuernden Einkommen. Das kennen wir beides nicht.Wieviel % sollte man pro Rechnung einplanen?
Welches Kassenbuch? Führst du denn überhaupt eines?Nächste Frage wäre das Kassenbuch.
Ja hoffentlich, aber ein Kassenbuch ist etwas anderes.Ich sammle ja jetzt als Kleinunternehmer meine Quittungen, Belege, Rechnungen usw..
Ich weiss zwar nicht, wie das bei dir bisher gelaufen ist, aber deine Belege wirst du natürlich auch weiterhin sammeln und im eigenen Interesse geordnet die nächsten 10 Jahre aufbewahren.Ändert sich hier jetzt etwas, oder läuft das wie bisher?
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So, erst mal vielen Dank für die Antworten!
Ich habe vorher auch mit einem Steuerberater zusammen gearbeitet, aber dieser ist äusserst unzuverlässig und daher bekomme ich von diesem auch keine dem entsprechenden Antworten auf solche Fragen.
Um nicht von Anfang der Übergangsphase alles falsch zu machen dachte ich mir, das dieses Forum für so etwas ja erst mal keine falsche Adresse ist um Informationen zu bekommen. Mal ganz abgesehen davon, das ich manches davon als Handwerksmeister zwar in der Ausbildung gehabt habe, aber ich ja dennoch eher ein Profi meines Handwerkes bin, anstatt Profi in Sachen Steuern. Ich habe bis jetzt alles richtig und ordentlich gemacht und möchte das auch so weiterführen.
Vielleicht hilft das ein bisschen fürs Verständnis dieser Sache. Ein neuer Steuerberater ist natürlich im geschäftlichen Angriff.
Sorry, wenn euch das hier Umstände macht und viele hier das 1000 mal immer wieder schreiben müssen. Ist denke ich ein Problem aller Foren im Netz.
Danke und Gruß
Mic
Dann solltest du ihn wirklich wechseln.
Ist es ja auch nicht, aber so ein bisschen Eigeninitiative ist doch nicht zu viel verlangt, oder? Zumal ...Um nicht von Anfang der Übergangsphase alles falsch zu machen dachte ich mir, das dieses Forum für so etwas ja erst mal keine falsche Adresse ist um Informationen zu bekommen.
... die wenigsten hier "Profi in Sachen Steuern" sind - die meisten hier sind genau wie du Selbstständige, die ihr Geld mit etwas ganz anderem verdienen. Aber Steuern etc. gehören eben zur Selbstständigkeit dazu.Mal ganz abgesehen davon, das ich manches davon als Handwerksmeister zwar in der Ausbildung gehabt habe, aber ich ja dennoch eher ein Profi meines Handwerkes bin, anstatt Profi in Sachen Steuern.
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Eben, deswegen informiere ich mich ja auch. Will mich ja nicht im Steuerjungel verlaufen, obwohl ich einen habe der die Steuern führt.
Wenn man die ersten paar Monate mal mitgemacht hat, kommt man da auch rein. Man will halt alles richtig machen und sich im nachhinein nicht ärgern müssen, weil man sich zu wenig Auskunft vorher eingeholt hat.
Gruß
Mic
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