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Thema: Kurzfristige Beschäftigung oder Minijob?

  1. #1
    TP-Member
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    37

    Kurzfristige Beschäftigung oder Minijob?

    Hey Leute,

    ich möchte mir einen Mitarbeiter auf 400 EUR Basis einstellen. Vom Zeitaufwand erfüllt er die Kriterien für eine kurzfristige Beschäftigung. Als Arbeitgeber frage ich mich jetzt welche Art günstiger für mich ist.

    Wenn ich ihn als Minijobber einstelle muss ich laut Minijobzentrale 68 EUR (15% Rentenversicherung und 2% Pauschalbetrag zahlen, da er privat versichert ist entfällt der KV-Beitrag)

    Wenn ich ihn nun aber als kurzfristig Beschäftigten einstelle, dann entfallen diese Beitrag komplett und ich muss das ganze mit 25% pauschal versteuern. Ist das korrekt? Wenn ja, wann müssen diese 25% gezahlte werden? Am Ende es Jahres?

    Eigentlich bin ich davon ausgegangen, dass die kurzfristige Beschäftigung günstiger ist, aber nach meiner Rechnung wäre der Minijobber besser. Lieg ich da richtig?

  2. #2
    TP-Junior Avatar von linda_w
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    Beiträge
    5
    Was du bedenken solltest ist, dass die kurzfristige Beschäftigung auf 2 Monate oder auf 50 Arbeitstage im Kalenderjahr begrenzt ist. Dieses Modell ist eher für Beschäftigungsverhältnisse gedacht, bei denen die Entlohnung über 400 EUR liegt, daher die pauschale Versteuerung. Wenn du 400 EUR bezahltst müsste doch eigentlich der 400 EUR Minijob günstiger sein... Den kannst du ja auch als befristeten Vertrag abschließen. Lass die genauen Werte aber lieber von einem Steuerberater berechnen....

  3. #3
    TP-Newbie
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    Ich persönlich empfinde das Abrechnungssystem über 400€ Jobs als wesentlich stressfreier.
    Es ermöglicht Dir einerseits relativ einfach zu kalkulieren, da der Personalaufwand ja stets bei
    400€ plus die 25% liegt. Andererseits hälts du bei 400€ Jobs den Mitarbeiter länger im Unternehmen.
    Das Problem mit kurzfristig Beschäftigen ist, dass man sich häufiger um Ersatz kümmern muss und
    vor allem nach Wechseln den Menschen wieder komplett neu einarbeiten muss.
    Unter Abwägung würde ich sagen, dass es mir es allemal wert wäre den etwas höheren Preis für den
    400€ Jobber zu bezahlen, als mich selbst nach kurzer Zeit um Nachschub zu kümmern und ihm alles
    zu erklären. Das andere scheint mir produktiver für beide Seiten.

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