Hallo zusammen,
ich beschäftige mich gerade mit dem Gedanken, mich selbstständig zu machen.
Das Startkapital könnte ich problemlos ohne die Hilfe von Banken aufbringen. Dennoch wäre mir eine Finanzierung über einen Kredit wesentlich lieber, da mein Geld momentan so angelegt ist, dass ich es nur mit großen finanziellen Einbußen für die Gründung meines Unternehmens einsetzen könnte. Stichwörter: Vorzeitige Vertragskündigung, Ausgabeaufschlag, Abgeltungssteuer.
Nun frage ich mich, wie eine Bank auf einen solventen Gründer reagiert, der sein vorhandenes Eigenkapital nicht bzw. so wenig wie möglich einbringen möchte.
Einerseits könnte sich die Bank freuen, dass ich freiwillig die Zinsen für den Kredit bezahle und die Bank sich im Fall der Fälle an meinem Privatvermögen bedienen kann.
Andererseits könnte die Bank vermuten, dass ich nicht mit dem notwendigen Ernst an die Sache gehe und das Darlehen als Spielgeld ansehe.
Hat vielleicht jemand schon einmal Erfahrungen mit einer solchen Konstellation gemacht? Für Tipps und Einschätzungen wäre ich dankbar.
