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Thema: Holländische B.V.

  1. #1
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    Holländische B.V.

    Hallo,

    ich überlege von einem Einzelunternehmen in Deutschland zu einer holländischen B.V. zu wechseln.
    Jetzt überlege ich natürlich, wie ich das ganze handhaben soll, zwecks Gründung, Jahresabschluss, Ust.VA. etc.

    Habt Ihr hier irgendwelche Erfahrungen? Würde mich über jede Tipps freuen.
    Auch wenn Ihr Firmen empfehlen könnt, die sich um alles kümmern. Oder seid Ihr der Meinung, das kann man alleine machen?


    Grüße

  2. #2
    TP-Senior Avatar von alexhell
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    warum b.v.? Wo wird der tatsächliche Sitz der Gesellschaft sein?

    Wenn Du ein sehr, sehr kleines Einzelunternehmen hast, kannst Du es evtl. mit Unterstützung des Notars selber machen.

    Wenn Du allerdings eine Betriebsstätte in Dt. hast, oder die Offenlegungs- und Meldepflichten in Holland mit denen in Dt. vergleichbar sind, kommst Du langfristig um eine StB nicht herum.

  3. #3
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    B.V. aus dem Grund, weil es in meiner Branche massenweise Abmahnungen etc. gibt, von ganz bestimmten Leuten, aufgrund von Nichtigkeiten. Viele Kollegen haben deswegen eine B.V., da es wohl in Holland ein bisschen anders zugehen soll, bzw. Abmahnungen dort nicht ohne weiteres zuzustellen sind.
    Es handelt sich um einen reinen Onlineshop.
    Der Sitz der B.V. soll natürlich in Holland sein. Ich weiß nicht, ob eine Postfach (Postbus) hierfür reicht, man sieht es ja öfters bei firmen.
    Die Firma ist noch sehr klein, Jahresumsatz ca. 20 - 50k Euro.

    Hast Du Erfahrungen mit einer B.V.?

  4. #4
    TP-Senior Avatar von alexhell
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    Mit B.V. nicht, aber mit Ltd., LLP, LP u.ä.

    Im Ergebnis würde es darauf hinauslaufen, dass du in Holland den Sitz hast, in Deutschland eine Betriebsstätte. d.h. schon einmal mehr Kosten und administrativen Aufwand.

    Die Abschirmwirkung des anderen EU-Landes halte ich nur für beschränkt wirksam. Deutlich billiger und effektiver wäre es, einen Rechtsanwalt zu beauftragen, welcher die Seite auf evtl. abmahnfähige Inhalte überprüft. Wenn Du dennoch abgemahnt werden solltest, kannst Du Dich "entspannt" zurücklehnen: Hat der RA etwas übersehen, muss er auch dafür gerade stehen (es sei denn, du möchtest absichtlich etwas wettbewerbwidriges tun)

    Bei dem Jahresumsatz halte ich die Rechtsform einer juristischen Person als zu aufwändig. Ich würde bei einem Einzelunternehmen bleiben und später eher zu einer GmbH & Co. KG wechseln.

  5. #5
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    Danke!
    Das Problem ist einfach, das im Bereich Sportnahrung die Abmahnbranche sehr aktiv ist. Dort wird jede Kleinigkeit abgemahnt. Ich rede nicht von verbotenen Produkten, sondern von Erlaubten. Das ist das Problem.

    Wieso habe ich eine Betriebsstätte in Deutschland? Der Firmensitz etc. wäre in Holland, als Absender würde ebenfalls diese Adresse verwendet werden.
    Einige wenige benutzen auch eine Inc., vielleicht wäre das eine Alternative. Eine Umsatzsteigerung ist natürlich eingeplant, da man sich noch in der Anfangsphase befindet.

  6. #6
    TP-Senior Avatar von alexhell
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    Zitat Zitat von Rennschnecke123 Beitrag anzeigen
    Danke!
    Das Problem ist einfach, das im Bereich Sportnahrung die Abmahnbranche sehr aktiv ist. Dort wird jede Kleinigkeit abgemahnt. Ich rede nicht von verbotenen Produkten, sondern von Erlaubten. Das ist das Problem.
    Ich kenne einige in dem Bereich Nahrungsergänzungsmittel, welche das "Problem" von Dir nicht teilen. Die sind allerdings einwandfrei aufgestellt un bewegen die sich deutlich über 50k Jahresumsatz. Vielleicht werden die deshalb nicht behelligt.

    Wieso habe ich eine Betriebsstätte in Deutschland? Der Firmensitz etc. wäre in Holland, als Absender würde ebenfalls diese Adresse verwendet werden.
    Weil ich Dich so verstanden habe, dass in Holland nur ein Postfach existiert und Deine tatsächliche Betätigung in Dt. ausgeführt wird. Sollte einer da dahinter kommen, wäre diese Verschleierung u.U. selbst abmahnungswürdig.

  7. #7
    TP-Member
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    Dann warte einmal den 14.12 ab, dann wird sich die Meinung Deiner Bekannten ändern.
    Gerade mit Produkten aus den USA, welche hier gefragt sind, kann man sich nicht 100%ig abmahnsicher machen. Selbst bei deutschen/europäischen Marken wird abgemahnt, weil der Hersteller auf dem Etikett z.B. eine falsche Angabe macht, wo das Etikett steht. Kleinigkeiten eben.

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