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Thema: Warum eine Englische Limited (LTD) ?

  1. #31
    TP-Specialist ThomasMo hilft, wo's geht ThomasMo hilft, wo's geht ThomasMo hilft, wo's geht
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    Es sind dann eben keine Original-Teile mehr, sondern Nachbauten. Es ist alles von Anwälten abgesegnet und völlig legal
    Sind es Nachbauten oder ist es legal? Beides ist m. E. kaum möglich...

    Nö, kannst du nicht. Wie gesagt, Kreissparkasse und Volksbanken sind zum Teil echt pieselig. Ich habe das ja alles hinter mir.
    Einen Überziehungsrahmen kann man bei jeder Bank individuell festlegen, und wenn man den auf 0 Euro festlegen lässt hat man de facto ein reines Guthabenkonto.

  2. #32
    TP-Junior carmen75 macht alles soweit korrekt
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    Du bekommst aber bei den kleinen Banken als Ltd. kein Konto. Auch kein Guthabenkonto. Die machen sich ins Hemd vor Angst ;-) Und wundern sich, dass ihnen die Kunden weglaufen.

    Vielleicht war der Begriff Nachbauten etwas irreführend. Es sind Teile, die zwar anders aussehen, aber die gleiche Funktion erfüllen. Stell' dir eine Druckerpatrone vor, die nicht von HP oder von wem auch immer ist, aber im HP-Drucker funktioniert...und viel billiger ist.

  3. #33
    TP-Specialist ThomasMo hilft, wo's geht ThomasMo hilft, wo's geht ThomasMo hilft, wo's geht
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    Daum ging's ja schon gar nicht mehr, ich hatte Dein vorletztes Posting so verstanden als würdest Du behaupten, beim manchen Banken gäbe es kein reines Guthabenkonto.

  4. #34
    TP-Junior carmen75 macht alles soweit korrekt
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    Nee,

    dann haben wir uns missverstanden. Nichts für ungut.
    Carmen

  5. #35
    TP-Senior stainless macht sich hier sehr viel Mühe
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    Ja Carmen,

    dann kann ich das schon verstehen. Wenn die Gefahr besteht das Du von den "Platzhirschen" in einen Rechtstreit gezogen wirst ist es natürlich auch Essig mit einer Versicherung.

    Gruß
    Frank

  6. #36
    TP-Moderator MaWeSol hilft, wo's geht MaWeSol hilft, wo's geht MaWeSol hilft, wo's geht Avatar von MaWeSol
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    Zitat Zitat von carmen75
    Wenn die Ltd nur in Deutschland tätig ist, musst du in Uk gar keine Steuern zahlen, sondern nur hier.
    Habe auch nichts von Steuern zahlen gesagt, aber einen Jahresabschluss musst du trotzdem bei der Finanzverwaltung in England abgeben. Und die deutsche Bilanz unterscheidet sich in einigen Punkten von der englischen Bilanz.

    Habe schon einen Fall in der Realität gehabt, da wurde vergessen ein Jahresabschluss für die englische FinVerw zu erstellen. Nach genau einer Erinnerung an die Abgabe des Abschlusses hat die englische FinVerw die Ltd. aufgelöst.

    Da herschen andere Sitten als bei uns in Deutschland.

    Gruß
    Matthias
    Dieser Beitrag stellt keine individuelle rechtliche Beratung dar, sondern gibt lediglich die Meinung des Verfassers wieder.
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    Die Unkenntnis der Steuergesetze befreit nicht von der Pflicht zum Zahlenmüssen. Die Kenntnis aber häufig schon.

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  7. #37
    TP-Junior carmen75 macht alles soweit korrekt
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    Hallo Matthias,

    du hast recht, dass man einen Jahresabschluss machen muss. Das ist aber eigentlich kein Hexenwerk. Wer in diesen unseren Landen eine Steuererklärung schafft, bekommt das auch hin.

    Du hast auch recht, dass die englischen Behörden wenig Spaß verstehen, wenn man seine Steuererklärung vergisst. Es ist aber nicht so, dass sie daran nicht erinnern. Man bekommt schon Monate vorher ein Schreiben, wann die Erklärung fällig ist. Dann noch mehrere Erinnerungen. Es ist nur so, dass schlechte Gründungsagenturen diese Post nicht weiterleiten bzw. sich nicht darum kümmern. Und dann stehst du im Regen. Deshalb meine Rede: Man muss sich eine gute Agentur suchen und dann ist alles in trockenen Tüchern.

    Carmen

  8. #38
    TP-Member Nehll macht alles soweit korrekt
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    hi,

    welche agentur ist zu empfehlen? ich habe drei im Inet angeguckt, 2 davon warem im Preis unter 1000 Euro und einer war mit dem höhst paket um die
    10 000 Euro plus ab dem zweiten jahr jährlich 2900 - 3500 EUR für services.

    mfg

  9. #39
    TP-Junior carmen75 macht alles soweit korrekt
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    Hi Nehll,

    dein Höchstpaket von 10000 Euro halte ich absolut für übertrieben. Genauso wenig empfehlenswert sind die Billig-Gründungen, die von 50 bis 350 Euro gehen. Meistens muss du dann noch Sachen dazukaufen, um in Deutschland tätig werden zu können und hast am Ende mehr Geld ausgegeben, als wenn du gleich ein "Paket" gekauft hättest.

    Was mir mittlerweile wichtig ist, ist das Gefühl, individuell betreut zu werden und nicht nur Gründer Nummer 25.000 zu sein, der vergessen ist, wenn er gelöhnt hat.

    Gruß
    Carmen

  10. #40
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    Hallo ...

    der Trend geht eindeutig zu mittellosen Ltd's hin.

    Diese bieten einen bunten Blumenstrauss an drittklassigen Leistungen an, fangen damit unwissende Dritte und machen den Laden wieder dicht, wenn es Ärger gibt.

    Die Justiz ist meist viel zu langsam, um alle Straftaten zu verfolgen, bis dahin ist längst die dritte oder vierte neue Ltd gegründet und das Spiel geht von vorne los.

    Nicht umsonst wird immer öfter eine Bankbürgschaft des Auftragnehmers verlangt, auf die im Falle einer schlechten Leistung zurückgegriffen werden kann.

    Im Moment ist die Gründung von Ltd's ein für die Vermittler fantastisches Geschäft, denn es gibt zunehmend mehr Dumme, die auf diesen Zug aufspringen, um dann festzustellen, dass kein Kunde der Ahnung hat noch etwas mit einem zu tun haben möchte.

    Klar ist eine Ltd im Ausland bekannt... aber Auslandsgeschäfte werden zum großen Teil über Akkreditive abgeschlossen und da spielt die Rechtsform eine untergeordnete Rolle, die Sicherstellung der Zahlung ist hier von größerer Bedeutung, die Argumentation des positiven Rufs einer Ltd. ist daher sehr dünn. Im übrigen weisen viele ausländische Unternehmen das Stammkapital bereits auf den Briefbögen aus, um sich von 1 Pfd. Gründungen abzugrenzen.

    MfG
    BEBOUB
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    Die nächste Gruppen-Veranstaltung mit dem Thema: "Wie erstelle ich meinen Businessplan" findet im November statt.

    Anfragen bitte an unsere eMail!

  11. #41
    TP-Member Nehll macht alles soweit korrekt
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    hmm ich verstehe nicht warum dann so viele Finanztest von der LTD schwärmen... wenn sie so schlecht ist dann kann ich noch bissl warten
    bis die GmbH modernisiert ist und das auch nur wegen der LTD.

    10 000 Eur für ne GmbH ist dann nicht mehr so viel

    mfG

  12. #42
    TP-Greis SvenWeb lebt für das TP und seine User SvenWeb lebt für das TP und seine User SvenWeb lebt für das TP und seine User SvenWeb lebt für das TP und seine User SvenWeb lebt für das TP und seine User SvenWeb lebt für das TP und seine User SvenWeb lebt für das TP und seine User
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    den Finanztest möchte ich sehen.
    Lieber sich das Hirn verrenken, als dem Finanzamt was zu schenken
    Immer informativ: Linkliste Steuerrecht | Steuerlexikon | Die EÜR | Steuerinfothread | Googlebedienung

  13. #43
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    @carmen75 Es gibt Ltds, die haben 100.000 Pfund Haftungskapital.
    Hallo ...

    können wir mal den Unfug mit dem Haftungskapital geradestellen?

    Was Sie Haftungskapital benennen, ist korrekt bezeichnet das Stammkapital einer GmbH, bei einer AG wäre es übrigens das Grundkapital.

    Eine Kapitalgesellschaft haftet IMMER mit dem Betriebsvermögen und nicht mit dem Stamm- oder Grundkapital. D.h. ist das Unternehmen überschuldet, so wird verwertet und zwar so lange, bis das Betriebsvermögen die Schulden deckt, ist dies nicht möglich, so wird nach der zu ermittelnden Quote auf die Gläubiger verteilt.

    Die Annahme, man würde "nur" mit dem Stamm- oder Grundkapital haften, ist falsch, gehaftet wird IMMER mit dem vollständigen Betriebsvermögen. Es gibt zwischenzeitlich Gerichtsurteile zu Genüge, in denen klargestellt wurde, dass Ltd's ohne Betriebsvermögen über ein nicht angemessenes Betriebsvermögen verfügen, mit der Folge, dass der Gründer/Geschäftsführer in die Haftung genommen wurde.

    Es ist eine sehr schmale Gratwanderung, sich als Makler betätigen zu wollen, mit einer Rechtsform, über die man nach deutschem oder englischen Recht verklagt werden kann (Wahlrecht), mit einer Kapitalausstattung, die von vornherein dafür steht, dass man im Zweifel in die erweiterte GF-Haftung genommen wird.

    Mit Absicherung hat dies nun wirklich nichts mehr zu tun... mit dem Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung und seriöser Beratung hat man da mehr getan und dann auch noch für weniger Geld und überschaubaren Risiken.

    MfG
    BEBOUB
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  14. #44
    TP-Senior Jovi_Girl ist auf einem guten Weg Avatar von Jovi_Girl
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    Guten Abend,

    nochmal etwas bzgl. der Haftung:

    Stichwort "Insolvency Act" von 1986

    1. Wrongful trading = schlechte Geschäftsführung, auch unabsichtlich

    2. Fraudulent trading = absichtliches Handeln entgegen Gläubigerinteressen

    ----> Folge: Persönliche Haftung der Geschäftsführer unabhängig von Insolvenz.

    Zu 1: Das Gesetz schreibt zwar kein Mindestkapital vor, aber Eigenkapitalausstattung liegt in Verantwortung der Gesellschaft, d.h. bei zu niedrigem Eigenkapital liegt bereits "wrongful trading" vor (Durchgriffshaftung)

    Not old- just older


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