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Thema: Krankenkasse+geringer Verdienst

  1. #1
    TP-Member psyfig macht alles soweit korrekt
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    Krankenkasse+geringer Verdienst

    Langsam regt mich der ganze Gründungsmist echt auf
    Ich mein, es reicht nicht, das man es erst mal schaffen muss sich im Markt zu etablieren, nein...man bekommt auch noch Buchhaltungspflichten, Sondervorschriften etc auf den Hals gehetzt...und dann muss man sich auch noch selber Krankenversichern...

    Ich bin 19, wohne bei meinen Eltern und bin bis 23 mitversichert.
    Nun darf ich exakt 340€ im Monat verdienen und darf nicht mehr als 15 Stunden in der woche arbeiten (lächerlich!). Ansonsten darf ich 257€ /Monat zahlen...wirklich sehr nett. Jetzt stellt sich für mich die Frage, wie ich das bitteschlön finanzieren soll. Mein Geschäft wird wohlmöglich mehr als 15 h / Woche beanspruchen.
    Dann darf ich also von 100-150€ Gewinn im Monat 257€ Krankenversicherung zahlen...wie nett auch! Ich habe absolut keine Lust, in 3 Monaten ein gesamtes Jahresersparniss für ne Krankenversicherung rauszuwerfen, die ich sowieso nur 5-6x mal in 9 Jahren in Anspruch genommen habe.

    Und da fragt man sich, warum es sowenig Existenzgründer gibt!
    Frage: Wie will die Krankenkasse prüfen, wie lange man arbeitet?
    Können die das überhaupt? Es ist schon schwer genug bei einem Verdienst von 341€ 257€ abzudrücken...aber "Schulden" machen....nein danke...wenns da keine Lösung für gibt bleibt nurnoch Versicherungsbetrug oder Schwarzarbeit. Was soll man machen?

  2. #2
    TP-Member MarkusK macht alles soweit korrekt
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    da mußt du halt betriebsausgaben haben, die deinen gewinn immer unter den 340€ halten. servermiete, flatrate, telefonkosten, autokilometer, neue tastatur, rohlinge, einfach alles, was nur irgendwie dazugehören könnte. alternativ halt ne private kv, geht aber auch erst ab ~160€ los
    Es gibt nur 10 Arten von Leuten auf der Welt:
    Diejenigen, welche Binär verstehen und die anderen.

  3. #3
    TP-Supporter duna ist auf einem guten Weg Avatar von duna
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    Man kann sich bei der Krankenkasse auch als nebenberuflich selbständig anmelden, da zahlt man dann nur so ca. 110 EUR im Monat.
    Die Jahresverdienstgrenze ist bei ca. 8000 EUR und du darfst nicht mehr als 15? oder 18 Stunden pro Woche arbeiten. Aber das kann man sich ja denken, dass du das nicht tust, wenn das Einkommen so gering ist.
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  4. #4
    TP-Moderator Levis lebt für das TP und seine User Levis lebt für das TP und seine User Levis lebt für das TP und seine User Levis lebt für das TP und seine User Levis lebt für das TP und seine User Levis lebt für das TP und seine User Levis lebt für das TP und seine User
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    Original geschrieben von MarkusK
    da mußt du halt betriebsausgaben haben, die deinen gewinn immer unter den 340€ halten. servermiete, flatrate, telefonkosten, autokilometer, neue tastatur, rohlinge, einfach alles, was nur irgendwie dazugehören könnte. alternativ halt ne private kv, geht aber auch erst ab ~160€ los
    Ich glaube, dass Einkünfte gemeint sind. Also nicht der Gewinn...
    Oder täusch ich mich? Auf meinen Unterlagen ist das ziemlich verwirrend beschrieben.
    Und ist die KV wirklich so teuer? Ich meinte ich hab da was von 20 € mtl. gelesen, was ich bezahlen müsste...
    ............................

  5. #5
    TP-Supporter duna ist auf einem guten Weg Avatar von duna
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    Einkünfte wären ja Umsatz, oder?
    Umsatz habe ich mit Sicherheit mehr.
    Aber Einkommen denke ich ist doch der Gewinn.
    Ich musste vorher fast 250 EUR monatlich bezahlen und ab 15.Oktober dann nur noch 110 EUR, aber unter Vorbehalt haben die mir geschrieben. Wenn ich über 8000 EUR Einkommen ? Gewinn? habe muss ich den Rest nachbezahlen.
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  6. #6
    TP-Veteran ::..Thomas..:: macht sich hier sehr viel Mühe Avatar von ::..Thomas..::
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    Re: Krankenkasse+geringer Verdienst

    Original geschrieben von psyfig
    Langsam regt mich der ganze Gründungsmist echt auf
    ... ....wenns da keine Lösung für gibt bleibt nurnoch Versicherungsbetrug oder Schwarzarbeit. Was soll man machen?
    Frau Merkel und Herr Guido "der Scheitel" Westerwelle würden sich über so ein Statement sicherlich freuen - aber mir fällt dazu echt nix mehr ein .....

    Selbstständig oder nicht Selbstständig - das ist hier die Frage ....


    Thomas


    .... warum hat sich dennoch vorgestern der Vorstandsvorsitzende von Porsche auf einem Symposium dennoch sehr, sehr positiv über Deutschland als Wirtschaftsstandort geäußert ....?
    Geändert von ::..Thomas..:: (20.09.2003 um 00:59 Uhr)

  7. #7
    TP-Member psyfig macht alles soweit korrekt
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    Also erstmal danke für die Antworten...das man nur 15 Stunden arbeiten darf znd sich daraus automatisch ein niedriger Gewinn ergibt würde ich nicht unbedingt sagen ...und auch andersrum kann man hunderte Stunden arbeiten und es kommt nix bei rum....
    Es bleibt also einfach wahnsinnig teuer...

    Ich glaub ich bin hier ein wenig missverständlich rübergekommen. Ich bin dafür das Steuern+Versicherungsbeiträge gezahlt werden. Ich bin allerdings NICHT dafür, das pauschal ein Verdienst von 2000€ angenommen wird obwohl man weniger verdient...nur weil man selbstständig ist. Ich finde das unerträglich! Ich habe mit rechten Parteien wie der CDU oder der FDP nichts am Hut....aber ich trete für ein selbstbestimmtes Leben ein. Gerade DESWEGEN möchte ich selbstständig sein, um mir nicht von Wirtschaftslobbyisten Parteien wie CDU, FDP und SPD das Leben das Arbeitsleben vorschreiben zu lassen!

    Ich sehe mich nicht als "Wirtschaft" und bin auch weit entfernt davon ein reicher Firmenchef zu sein. Ich verstehe nur nicht, warum es einem so schwer gemacht wird. Einerseits wundert man sich über Startschwierigkeiten und Pleiten bei jungen "Unternehmen"....und andererseits legt man die bürokratischen Hürden so unwahrscheinlich hoch....Es ist mittlerweile einfacher sich vor der Steuer zu drücken als die Steuern selber abzudrücken!

    Ich würde gerne Steuern zahlen, weil Steuern einfach wichtig sind. Wir bekommen etwas vom Staat, also müssen wir es ihm auch zurückgeben. Nur in einem fairen Rahmen! Wie kann es sein das Großunternehmen sich vor jeglichen Steuern drücken, ins Ausland flüchten Arbeitsplätze verlagern und wirkliche Startups die volle Strenge spüren müssen? Das ist nicht richtig...wer mehr lleistet, soll mehr gesellschaftliche Last tragen (höhere Steuern)...wer weniger leistet soll unterstützt werden, denn er muss unterstützt werden damit er sich entwickeln kann um irgendwann selber zu unterstützen! Und jetzt bitte keine Faulenzerdebatten etc, ich kann dieses unsägliche von Sozialneid getränkte populistische Geschwafel nicht mehr etragen!

    Alles was ich will ist eine faire Chance meinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Und zwar ohne 3 Semester BWL studiert zu haben und ohne im Schuldensumpf zu versinken....

  8. #8
    TP-Insider lipsum hilft, wo's geht lipsum hilft, wo's geht lipsum hilft, wo's geht Avatar von lipsum
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    entschuldige bitte, aber: gehts noch???

    was bitte haben steuern mit krankenversicherung zu tun?

    und meinst du etwa, wenn du beiträge sparen willst und nur 15 stunden wochenarbeitszeit angibst, wird deine behandlung in einem leistungsfall billiger?

    sorry, aber wenn ich hier teilweise beiträge lese, dann fehlt mir das verständnis.

    liebe leute, wenn euch die mit der selbständigkeit verbundenen (notwendigen) ausgaben zu viel sind - dann bleibt doch einfach schüler oder auszubildende oder hauptberufliche kinder, aber werdet nicht selbständig.


    ich kanns echt nicht mehr hören.

    EDIT
    das soll keine pauschalisierung der o.g. bevölkerungsgruppen sein - der beitrag richtet sich an leute, die das thema existenzgründung wohl falsch verstanden haben
    Geändert von lipsum (12.04.2004 um 03:38 Uhr)

  9. #9
    TP-Veteran OBI-Wahn hilft, wo's geht OBI-Wahn hilft, wo's geht Avatar von OBI-Wahn
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    1. Wie soll die Krankenkasse überprüfen, wieviel du arbeitest? Geht nicht wirklich bei Selbständigen.

    2. Melde dich an der Uni an. Dann zahlst du nur ca. 54 €/Monat als Student. Vielleicht gehst du auch noch mal hin und machst einen Abschluss...

    Ich habe mit rechten Parteien wie der CDU oder der FDP nichts am Hut....
    Ist mir neu, dass diese Parteien mittlerweile zum rechten Spektrum gezählt werden. Rot/Grün machen doch exakt die gleiche Politik nur mit dem Label "Soziale Gerechtigkeit". Das finde ich doch echt verlogen!!!

    Alles was ich will ist eine faire Chance meinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Und zwar ohne 3 Semester BWL studiert zu haben und ohne im Schuldensumpf zu versinken....
    Ichg wüsste nicht, inwiefern 3 Semester (oder mehr) dich davon abhalten, im Schuldensumpf zu versinken...


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  10. #10
    TP-Member psyfig macht alles soweit korrekt
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    1.Ja, stimmt das sie das nicht überprüfen können. Das hatte ich auch vor zu machen, aber streng genommen wärs ja Betrug...
    2.Das stimmt wohl, aber sich nur deswegen einzuschreiben ist ja auch irgendwie nicht ganz fair

    Zu den Parteien: Die Union gehört schon seit jeher zum rechts-konservativen Spektrum. Die FDP ist neoliberalismus in reinstform, was definitiv eine "rechte" ideologie im klassischen Sinne ist. Natürlich macht rot grün diesselbe Politik obwohl sie für was anderes gewählt worden sind. Wobei die SPD jeden Versuch einer andersartigen Politik im Keim erstickt....wer am meisten Macht hat beeinflusst auch die Politik...und das sind in die diesem system die Unternehmen. Vor der großen Ppppppppatisierungswelle als noch vieles beim Staat lag , war das Verhältnis noch ausgewogennnnnnnn........errrrrrrr

  11. #11
    TP-Veteran OBI-Wahn hilft, wo's geht OBI-Wahn hilft, wo's geht Avatar von OBI-Wahn
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    [QUOTE]Original geschrieben von psyfig
    [B]1.Ja, stimmt das sie das nicht überprüfen können. Das hatte ich auch vor zu machen, aber streng genommen wärs ja Betrug...
    2.Das stimmt wohl, aber sich nur deswegen einzuschreiben ist ja auch irgendwie nicht ganz fair [QUOTE]

    Der Ehrliche ist immer der Dumme...

    Nein, du hast natürlich recht und ich will hier keine Anstiftung zum Rechtsbruch bewirken.

    Nur, wenn du ein generelles Interesse an einem Studium hast, ist es ja nicht illegitim, sich einzuschreiben - ein Abitur natürlich vorausgesetzt. Und mit 19 Jahren bist du genau im Studienalter.


    Hello again!


  12. #12
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    Re: Krankenkasse+geringer Verdienst

    Original geschrieben von psyfig
    ... bei meinen Eltern und bin bis 23 mitversichert.
    Nun darf ich exakt 340€ im Monat verdienen und darf nicht mehr als 15 Stunden in der woche arbeiten...
    Bekomme gerade ein bißchen Panik weil ich ab August auch wieder als "Schüler" gelte und somit wieder in der Familienversicherung meines Vaters bin... gilt dieser Grenzwert für alle Versicherungen oder ist das je nach Versicherung unterschiedlich...?

  13. #13
    TP-Veteran OBI-Wahn hilft, wo's geht OBI-Wahn hilft, wo's geht Avatar von OBI-Wahn
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    @ ratze

    Mich haben die damals wg. Überschreitens der 325 €-Grenze aus der Familienversicherung rausgeworfen (Barmer Ersatzkasse).

    Habe allerdings von anderen gehört, dass die BKK bei Studenten mit sich verhandeln lassen. Inwiefern das für deine KK gilt, kann ich dir aber nicht sagen...

    Ich würde da mal anrufen (im Zweifel anonym).


    Hello again!


  14. #14
    TP-Veteran ratze bringt sich richtig ein ratze bringt sich richtig ein Avatar von ratze
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    So ein Mist...! Na dann habe ich ab August ein Problem, da muß ich mir wohl noch was einfallen lassen! Und eine preiswerte Zwischenlösung gibt es nicht? Was weiß ich, vielleicht das man abhängig von den Einkünften zusätzliche Beiträge zahlt o.ä.?

  15. #15
    TP-Member psyfig macht alles soweit korrekt
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    Das wäre das was fair wäre! Das man anhand seines Einkommens bezahlt. Aber es wird automatisch ein Verdienst von ich glaub 2000€ angenommen und darann berechnet..und ich glaub nicht das sie mit sich reden lassen..weil sie wissen ja ganz genau das andersrum mehr Geld bei rausspringt

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