Das "Problem" kenne ich als Thin-Controller und Fat-Model vs. Fat-Controller und Thin-Model.
Ich hatte anfangs auch einen aufgeblähten Controller (Validierung etc.) und lediglich das Wegspeichern und Laden im Model.
Mittlerweile bin ich jedoch wieder davon abgekommen. Im Sinne der Modularisierung und Kapselung ist der Fat-Model-Ansatz wesentlich angenehmer - er verhindert Redundanz.
Beispiel: Die Validierung und die Operationen, die nötig sind um einen (neuen) Datensatz zu speichern ist für das Erstellen und Bearbeiten im grundlegenden völlig identisch.
Beim Fat-Model-Ansatz hast du das alles im Model gekapselt - der Controller ruft für das Bearbeiten und Erstellen lediglich eine Methode. Beim Fat-Controller-Ansatz hast du für Aktion Erstellen und Aktion Bearbeiten zur Prüfung zwei mal den selben Quellcode.
Bei Ersterem sind Änderungen im Ablauf wesentlich einfacher zu bewerkstelligen - es muss nur das Model angepasst werden und nicht jeder Controller / jede Aktion, die einen Datensatz speichert.
Sind eben alles nur Richtlinien. Manche greifen auch im View nicht auf präparierte Datenpakete, die vom Model über den Controller zum View gekommen sind, zu sondern operieren im View für lesende Zugriffe direkt auf dem Model.


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