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Logfiles sind kein Beweis für Datentransfer
Wie das Oberlandesgericht Düsseldorf bereits im Februar entschied, sind von Webservern erstellte Logfiles kein Beweis für tatsächlichen Datentransfer. Geklagt hatte eine Kundin eines Webhosting-Providers, welcher ein Datentransfervolumen (Traffic) im Wert von 14.144,69 Euro in Rechnung gestellt wurde. Da die Klägerin diesen Betrag für unrealistisch deklarierte, klagte sie gegen den Provider.
Das Gericht entschied nun, dass vom Server geschriebene Logfiles keinem festgelegten Standard entsprechen und daher keine rechtliche Aussagekraft besitzen.
Eine Entscheidung welche für viele Webhosting-Provider entscheidene Konsequenzen in der Kunden-Abrechnung nach sich ziehen könnte.
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