Die Methode ist ganz einfach: Unbekannte starten eine DDoS-Attacke (Distributed Denial of Service) auf einen Webserver, worunter dieser zusammenbricht. Danach fordern sie einen meist fünfstelligen Betrag, damit es nicht erneut zu einem Ausfall dieser Art kommt. Die Rede ist von Schutzgelderpressungen im klassischen Stil - nur halt online.
Berichten der Financial Times Deutschland zu Folge sind bereits einige Fälle aus Großbritannien bekannt. Die Täter haben es vorwiegend auf Internetseiten abgesehen, die große Transaktionen mit geringem Wert ausführen wie z.B. Online-Glücksspiele. Herkunft der Attacken soll laut ersten Ermittlungen Osteuropa sein.
So hatte bereits ein britisches Unternehmen Ausfälle im Wert von 1,45 Mio. Euro zu beklagen. Dagegen wirkt für viele Betroffene der geforderte Betrag von 40.000 bis 50.000 Euro sehr niedrig.
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