Gegen einen der größten Versender von unerwünschten Werbe-E-Mails (Spam) hat der Hersteller von Sicherheits-Software, Symantec, nun drei Millionen US-Dollar Schadensersatz erstritten.
Das beklagte Unternehmen "Maryland Internet Marketing" hatte in seinen E-Mails Software von Symantec zu günstigen Preisen angeboten. Wie sich dann jedoch herausstellte handelte es sich dabei nur um Raubkopien der Original-Programme. Gegen George A. Moore, Geschäftsführer des Unternehmens, wurde zudem eine Geldbuße in Höhe von 300.000 US-Dollar verhängt.
Für Moore war der Versand der Spam-E-Mails und der daraus resultierende Verkauf der Software profitabel. Auch Symantec bekam den Erfolg der Raubkopien zu spüren: Die Anrufe bei der Symantec-Installationssupport-Hotline gingen von 1.500 auf 800 pro Tag zurück.
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