
Die Internet Service Provider (ISP) in Deutschland haben das WLAN-Roamingsystem Greenspot zur CeBIT in Betrieb genommen, teilte der Verband der deutschen Internetwirtschaft, eco Forum e.V., auf der Messe in Hannover mit. Der eco-Verband stellt das bundesweit einheitliche Abrechnungssystem für die Nutzung von WLAN-Funknetzen als Clearinghouse ab sofort für Internet Service Provider, Hotspot-Betreiber und alle anderen im WLAN-Markt engagierten Teilnehmer bereit.
Verbraucher, die sich bei ihrem ISP für Greenspot entscheiden, können mit einem Notebook in WLAN-Funkzonen ("Hotspots") in ganz Deutschland nach einem einheitlichen Verfahren Anschluss ans Internet finden. Die Verbindungskosten zahlt der Verbraucher mit der Monatsrechnung seines Internet Service Providers, den er schon für den Festnetzzugang gewählt hat.
Greenspot löst ein "Chaos" beim Zugang zum mobilen Internet ab, dem der Verbraucher bislang gegenüberstand. Bisher musste er sich für jeden einzelnen Hotspot eine separate Zugangsberechtigung besorgen (Gutschein, Voucher), die zudem nur für eine begrenzte Zeit gültig
war. Damit war die Nutzung der Hunderte von Hotspots, die derzeit bereits in Deutschland in Betrieb sind, für die Mehrzahl der potenziellen Kunden wenig attraktiv.
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