Ich denke, so Kunden gibt es immer wieder. Genau diese Konstellation hatte ich auch schon mal: Kunde keine Ahnung, Hausgrafiker (um die 60 Jahre alt), noch weniger, aber dafür wußte er alles besser. Letzendlich habe ich das Projekt abgebrochen, weils einfach keinen Sinn mehr machte und Meetings immer mehr zu Pöbelveranstaltungen mutierten. Habe allerdings auch schon öfters das Gegenteil erlebt: Kunde kam mit einem webuntauglichen Entwurf, ließ sich aber schnell überzeugen, dass das so keinen Sinn macht. Wenn die Chemie zwischen Kunden und Dir stimmt, ist das meistens auch kein Problem.
Die dritte Varianten kenne ich natürlich auch: Augen zu und durch ...

Man machts einfach, wenns irgendwie geht, schreibt die Rechnung, nimmts aber nicht in die Referenzen auf und will auch nicht im Impressum erscheinen. Ist ja kein Zwang, dass man aufgeführt wird ...

Und was die Erpressbarkeit über die Preise angeht: einfach mehr bieten als die Konkurrenz. Und glaub mir: gute Kunden wissen, dass professionelle Lösungen ihren Preis haben - und der Rest ist was für den Homepagebaukasten ...
Wer anfängt um 500-Euro-Aufträge mit Neffen-Designern zu balgen, hat eh schon verloren ...