Ungeachtet dessen, dass es nicht ganz zum Thema passt, kann ich ein paar Dinge von Prefix nicht so stehen lassen
Zitat:
Original geschrieben von prefix
1. welcher wirklich professionelle programmierer / designer bietet in erster linie statische html-seiten an, die er mit dw macht (außer in ausnahmefällen bzw. reine "designer" / grafiker)?
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Mit DW lassen sich nicht nur statische Seiten machen, und in vielen Fällen ist eine dynamische Website auch nicht zielführend bzw. per FTP gewartete Sites mit Contribute sind ja auch statisch

. Es ist nicht so, dass große Websites zwangsläufig nur in der Quellcodeansicht heruntergetippt werden - wär ja auch grob fahrlässig dem eigenen Zeitrahmen gegenüber, die vielen zeitsparenden Funktionen, die DW oder auch andere Webeditoren anbieten, nicht zu nutzen.
Zitat:
2. grundsätzlich empfiehlt es sich und wird (wenn die geldbörse des kunden ein wenig was intus hat) quasi-standard für qualitativ hochwertige und durch den kunden wartbare seiten, dass man ein cms (ob jetzt selbst geschrieben, gekauft, free, wie auch immer) dahinterschaltet. damit hat es sich schon mal großteils ausgedreamweavert / noft / frontpaged - wie auch immer!
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Warum hat es sich dabei ausgedreamweavert? Man kann durchaus sehr große Seiten auch mit DW entwickeln und trotzdem für den Kunden wartbar machen. Entweder werden die Templates in DW gemacht und dann im CMS eingebunden, oder die Site wird komplett mit DW-Vorlagen/Bibliothekselementen etc. aufgebaut und dann in Contribute gewartet. Ein weltbekanntes Beispiel gefällig?
www.moma.org - schau das Dreamweaver-Markup im Quelltext an

Natürlich ist bei einer mit Typo3 entwickelten Website 95 % der Arbeit in TypoSkript zu tippen und nicht in Dreamweaver mit der Maus zu zeichnen, aber das ist auch quasi High-End und spiegelt nicht die Mehrheit der Sites im Netz wieder.
Zitat:
3. welcher professionelle webdesigner (programmierer) erstellt noch die technik UND das design selber?
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Die meisten professionell arbeitenden Einzelkämpfer in der Branche machen beides selbst - Kooperationen sind schon auch oft anzutreffen, aber die Mehrheit denke ich arbeitet noch autonom.
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fakt ist, dass JEDER EDITOR code produziert, der teils gut, teils kaum bis gar nicht brauchbar ist. manuelle nacharbeiten sind immer nötig!
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Eigentlich produziert z. B. DW (für die anderen kann ich nicht sprechen) keinen ungültigen oder falschen Code. Die Effizienz des Quellcodes kann man natürlich ebenso über die Arbeitsweise steuern. Kein Problem, eine XHTML-valide Site zu erstellen, ohne einen Finger in den Quelltext gesetzt zu haben. Die Kenntnis der Technik ist allerdings natürlich erforderlich - auch wenn man die Wysiwyg-Ansicht einsetzt. Und die CSS-Bearbeitung ist ja identisch mit den CSS-Befehlen, d. h. neuerdings (MX2004) gibt man die CSS-Befehle direkt und ungeschminkt im Tag-Inspektor ein - was sehr zur Effizienzsteigerung begetragen hat.
Zitat:
wenn man dynamische seiten mit css erstellt, ist - in meinem fall - dw nur noch eine reine (gewohnte) oberfläche für quelltext-ansicht und ein gewohntes ftp-tool, extensions und dergleichen verwende ich nicht (mehr), da diese obsolet für mich geworden sind!
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Extensions sind ja nicht nur Massen an JS-Code, sondern können auch Serverhalten, Serverkomponenten oder clientseitige Dinge mit effizientem JS-Einsatz bedeuten. Bei letzterem spielen die Kundenanforderungen die Hauptrolle und nicht meine Präferenzen betreffend JavaScript.
Zu vermitteln, dass professionelle Webdesigner ausschließlich in der Quelltextansicht unterwegs sind halte ich für realitätsfremd. Bei dir mag das zutreffen, aber die Mehrheit der Leute, die davon leben müssen, verwenden aus Effizienzgründen sehr wohl die Layoutansicht und auch eine Reihe von Extensions, die manche Entwicklung schneller machen. Vor allem im Serverbereich lässt sich viel Zeit sparen mit dem Einsatz der richtigen Mittel.
Was Trademark betrifft, schließe ich mich voll und ganz an - da gibt es ja nichts mehr hinzuzufügen
@Steff11:
Tut mir leid, dass ich deinen Thread mißbraucht habe - aber um nicht ganz OT zu posten, hier noch eine Einschätzung, ohne Netobject Fusion im Detail zu kennen:
Nachdem du sagst, dass deine Schüler HTML Kenntnisse haben und nun auf einen grafischen Editor umsteigen wollen, glaube ich, dass NF nicht das richtige Werkzeug ist. Lt. einem kurzen Vergleich der wichtigsten Webeditoren in der Internet Professionell 4/2004 arbeitet man in NF7.5 ausschließlich in der Layoutansicht - der Quellcode wird temporär generiert und erst beim Publizieren werden die endgültigen Seiten erzeugt. Man möge mich korrigieren, wenn die Journalisten hier nicht korrekt recherchiert haben.
Was ich damit sagen will ist, dass gerade HTML-Kenntnisse ja schon ein großer Vorteil sind, den man nicht unterbinden oder verkümmern lassen soll. Da würde sich dann eher Frontpage anbieten, denke ich. Oder gibt es nicht kostengünstige Schüler-Lizenzen von DW?
Weiters wird noch ein günstiger Editor (49 Euro) aufgeführt, der recht gut bei diesem Vergleich abgeschnitten hat: Webeditor 5.5 (
www.namo.com). Keine Ahnung, ob der brauchbar ist, aber schau es dir mal an.
Die Funktionalität von DW wirst du wohl mit keinem anderen Tool erreichen - das ist klar. Und gerade für Quelltext-Kundige ist DW genau das richtige Tool. Vielleicht kratzt ihr ja noch ein paar Euro zusammen

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Gruß,
Jürgen