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18.08.2005, 14:09
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#1
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TP-Senior
Registriert seit: Feb 2002
Ort: Hamburg
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Kann man mit Web-Design überhaupt noch Geld verdienen?
Hi,
Hatte mich mal 2001 intensiver mit HP-Gestaltung + Web-Design beschäftigt => HTML, CSS, Fireworks, Dreamweaver... Ich bastelte damals an einer größeren HP für mich selbst.
Jetzt hat mich ein guter Bekannter gefragt, um ich ihm nicht auch sowas Ähnliches machen könnte... Wie das so ist, hatte mich die letzten Jahre mehr mit Video(-bearbeitung) + digitaler Fotografie (Photoshop...)... etc. beschäftigt.
Um´s kurz zu machen => frische gerade meine Kenntnisse in HP-gestaltung wieder ein bißchen auf. Habe aber auch mal gegoogelt nach fertigen "Templates for free". Wenn man da mal ein bißchen intensiver sucht findet man doch recht gute sachen - und das alles umsonst. Sogar Flash-Templates, die ganz ansprechend sind, für 0 Eurotaler...
Wenn man jetzt ein paar ganz gute Grundkenntnisse in den jeweiligen Programmen hat, macht man in "nullkommanichts" eine passable HP.
Wie können Web-Designer unter diesen Umständen in der heutigen Zeit überhaupt noch überleben?
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Gruss Uwe
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18.08.2005, 14:25
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#2
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TP-Insider
Registriert seit: Aug 2002
Ort: Golling
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Kommt halt immer darauf an, ob der Kunde was "von der Stange" haben will oder nicht. Ein vernünftiges Unternehmen sollte sich, denke ich auch vernünftig (individuell) präsentieren. Der Kleine Handwerksbetrieb von Nebenan, kann meistens sowieso nicht das bezahlen, was eine Homepage "offiziell" kostet, da werden halt dann die meisten abstriche gemacht.
Meine Meinung:
Webdesigner gibt es wie sand am Meer (Arbeitsamt sei Dank), die Frage, ist halt, wer ist "Scharlatan" und wer hat's wirklich drauf.
Richtig gute Kohle kann man denke ich nur noch verdienen, wenn man fit ist in PHP und und gut Programmieren kann (was leider nicht auf mich zutrifft).
Übrigens:
Templatebenutzung ist kein WebDesign
gruß
marco
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"Respect the Rock"
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18.08.2005, 15:09
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#3
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TP-Senior
Registriert seit: Dec 2003
Ort: Zürich
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Ich denke, dass ein WebDesigner nicht zwingendermassen vertiefte PHP-Kenntnisse haben muss. Es lässt sich auch mit der Anwendung von fertigen Open-Source Lösungen nur durch Template-Erstellung richtig gut Geld verdienen. Wenn man eine gute Beratung und einen guten Rundum-Service bietet, kann man eben als DESIGNER gut auf PHP verzichten. Sollte man aber wirklich individuell arbeiten wollen, was die meisten Unternehmen verlangen werden, muss man entweder gute Partner haben - es gibt in Deutschland Progammierer, die gute Arbeit für 12Euro / Stunde leisten - oder selber progammieren können.
Fazit: Wenn man sich geschickt verkauft und einen wirklich guten Designservice bietet, sowie brauchbare Schulungen für die Open-Source-Systeme bieten kann, verdient man nach wie vor genug Geld.
__________________
// http://synetgies.org
Reales (nicht online) Netzwerk schweizerischer Studierender und Jungunternehmer verschiedener Fachrichtungen
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18.08.2005, 15:34
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#4
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TP-Senior
Registriert seit: Feb 2002
Ort: Hamburg
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Ich weiß gar nicht was PHP ist  Hab mal gegoogelt, aber richtig schlau bin ich daraus auch nicht geworden. Kann mal jemand kurz in 2-3 Sätzen sagen, wofür man das in der Praxis anwendet? Für interaktive Prozesse wie z.B. ich beantworte Fragen auf einer HP mit anklicken + der HP-Eigner (Unternehmen) kann es auswerten?
Nochmal zu den Templates. Wenn ich z.B. eine kl. Möbelfirma hätte + möchte in´s Internet, dann könnte ich z.B. dieses Template für 68,- kaufen => die Fotos + den Text entsprechend austauschen... fertig. Wofür noch einen Web-Designer?
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Gruss Uwe
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18.08.2005, 15:44
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#5
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TP-Moderator
Registriert seit: Jan 2004
Ort: Bayern, Regensburg
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Zitat:
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Kann mal jemand kurz in 2-3 Sätzen sagen, wofür man das in der Praxis anwendet? Für interaktive Prozesse wie z.B. ich beantworte Fragen auf einer HP mit anklicken + der HP-Eigner (Unternehmen) kann es auswerten?
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Ja, Du hast es grob erfasst. Du benutzt PHP allgemein gesagt für dynamische Prozesse. Z.B. für eine Datenbankanbindung oder für ein Kontaktformular. PHP wird am Server ausgeführt und erzeugt HTML-Code der an den Browser gesendet wird.
Aber in 2-3 Sätzen ist das nicht erklärt.
Hier ein guter Link zum Thema:
http://www.schattenbaum.net/php/anfa...a2469ac1cffeee
Zitat:
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Wenn ich z.B. eine kl. Möbelfirma hätte + möchte in´s Internet, dann könnte ich z.B. dieses Template für 68,- kaufen => die Fotos + den Text entsprechend austauschen... fertig. Wofür noch einen Web-Designer?
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Nur ein Argument dazu von mir sich für einen "Profi" zu entscheiden:
Der Möbelhauschef würde mit Sicherheit eine gewisse Zeit dafür brauchen, er muß sich einlesen, braucht eine kleine Software, weiß nicht wie man zu Webspace kommt und was Webspace überhaupt ist, weiß nicht wie man die Website uploadet, weiß nicht was ins Impressum gehört und und und.
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18.08.2005, 16:06
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#6
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TP-Specialist
Registriert seit: Oct 2001
Ort: München
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Zitat:
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Zitat von Uwe
Nochmal zu den Templates. Wenn ich z.B. eine kl. Möbelfirma hätte + möchte in´s Internet, dann könnte ich z.B. dieses Template für 68,- kaufen => die Fotos + den Text entsprechend austauschen... fertig. Wofür noch einen Web-Designer?
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Mit Verlaub, Dein Ansatz: Design machen, Texte und Bilder reinknallen und gut ist, greift doch viel zu kurz und ist eventuell nicht mehr ganz up to date.
Heutige Ansprüche an eine gelungene Webpräsenz sind doch wesentlich vielschichtiger als nur die Entwicklung einer statischen Website, so wie Du meinst.
Zum einen: viele Kunden haben schon genaue Vorstellungen vom CI. Denen mit einem Fertigtemplate zu kommen, würde wohl allenfalls Kopfschütteln auslösen. Sicher, den Fall, den Du beschreibst, gibt es natürlich auch: kein Anspruch auf Individualität und nur mal schnell mal ins Internet gehen wollen. Doch denke ich, dass das heutzutage bei weitem nicht mehr reicht. Inzwischen bewegen wir uns doch schon bei den meisten Anfragen im Bereich des Relaunches, der zweiten oder gar dritten Generation von Webpräsenzen. Da sind dann eben ganz andere Ansprüche da, weil man schon Erfahrungen im Internet gesammelt hat. Viele Anfragen, die ich bekomme, sind inzwischen mit ausgefeilten Konzepten/Pflichtenheften begleitet, die allesamt nichts mehr mit einem "Schnell-mal-ins-Netz-wollen" zu tun haben.
Und wenn Du nicht mal weißt, was PHP ist, hast Du, so denke ich, tatsächlich in den letzten Jahren einiges versäumt.
Um ein paar Beispiele zu nennen: Heutige Kunden wollen ihre Website selber warten und brauchen hierfür ein CMS, andere wollen Marketingstrategien entwickelt haben und suchen hierfür Spezialisten im Webbereich, der nächste legt besonderen Wert auf eine barrierefreie Website und braucht dazu Experten und wieder der nächste hat einen Shop, aber ihm fehlen die Kunden. Also frägt er bei uns nach geeigneten SEO-Maßnahmen nach.
Wie Du an der kleinen Aufzählung schon merkst ist das simple Aufspielen einer Website inzwischen nur mehr ein Teilbereich eines viel komplexeren Themas. Und unmerklich hat sich damit auch das Tätigkeitsfeld des klassischen Webdesigners in den Jahren auch entscheidend gewandelt.
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18.08.2005, 16:07
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#7
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TP-Senior
Registriert seit: Feb 2002
Ort: Hamburg
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Danke Walter für den link. So langsam komm ich dahinter...
Zitat:
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Zitat von walter
Nur ein Argument dazu von mir sich für einen "Profi" zu entscheiden:
Der Möbelhauschef würde mit Sicherheit eine gewisse Zeit dafür brauchen, er muß sich einlesen, braucht eine kleine Software, weiß nicht wie man zu Webspace kommt und was Webspace überhaupt ist, weiß nicht wie man die Website uploadet, weiß nicht was ins Impressum gehört und und und.
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Ok, ein 63jähriger Handwerksmeister wird es wohl nicht können... Aber einer von den vielen "dynamischen Jungunternehmern" arbeitet aus dem Netz ein paar Tutorials durch + dann kann er zumindest schnell den Text + die Fotos austauschen..
Ansonsten kann ich mir vorstellen, dass dies ja evtl. auch eine Möglichkeit wäre, einem Unternehmen sehr kostengünstig eine kompl. Page anzubieten. In diesem Fall vielleicht $ 68,- für das Template + 200,- für die Änderungen = ~ 250,- Eurotaler für eine kompl. HP....
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Gruss Uwe
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18.08.2005, 16:14
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#8
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Guest
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Nur musst du Bedenken, das jedes Unternehmen sein eigenes Erscheinungsbild hat, welches nun mal den bekannten AHA effekt hat.
Hätte MC Donalds ein Logo von Template monster oder adidas würde auf ihre 3 Streifen verzichten, sondern aus irgendeinem Forum irgendeinen Turnschuh nehmen, wäre der AHA Effekt ja auch gleich wieder weg - weils halt jeder hat.
Es ist einfach die Individualität, die alles ausmacht. Jedes Unternehmen, jeder Mitarbeiter, jeder Schuh ist irgendwie anders. Und genau diese "Andersheit" gilt es bei einem Webauftritt oder Werbung jeglicher Art heraus zu kristalisieren,. damit sich das Unternehmen im positiven Sinne von der Masse hervorhebt. Das erreicht man noch nicht mit einem fertigen Template.
Ein anderes Beispiel: Du möchtest ja auch nicht eine Frau/Mann haben, wie sie jeder hat. Deine Frau/Mann soll ja für dich auch etwas ganz besonderes sein.
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18.08.2005, 16:37
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#9
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TP-Senior
Registriert seit: Feb 2002
Ort: Hamburg
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Zitat:
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Zitat von Compuu
Nur musst du Bedenken, das jedes Unternehmen sein eigenes Erscheinungsbild hat, welches nun mal den bekannten AHA effekt hat.
Hätte MC Donalds ein Logo von Template monster oder adidas würde auf ihre 3 Streifen verzichten, sondern aus irgendeinem Forum irgendeinen Turnschuh nehmen, wäre der AHA Effekt ja auch gleich wieder weg - weils halt jeder hat.
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Ok, geb ich Dir Recht. Aber bleiben wir doch mal auf dem Teppich... => Marketingstrategien, Konkurrenzanalysen, Webauftritte... für Untenehmen in dieser Größenordnung werden nicht vom kl. selbständigen Web-Designer ausgeführt. Dafür wenden sie sich an große Agenturen wie "Team BBDO" + dgl...
Ist es nicht oft vielmehr so, das die "Brötchenstube Meyer" oder der "Zahnarzt Tiefboher" jetzt auch mal in´s Internet + nicht so viel ausgeben wollen. Sie versuchen es daher doch bestimmt beim Web-Designer ein paar Straßen weiter zu einem günstigen Preis zu bekommen.... !? Und wenn man ein bißchen kreativ ist + Feingefühl hat, dann kann doch die "Anmutung" der Seite entsprechend des Firmenthemas ausgesucht werden...
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Gruss Uwe
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20.08.2005, 12:59
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#10
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TP-Senior
Registriert seit: Dec 2003
Ort: Zürich
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Wie ich bereits oben erwähnt habe, muss man zwischen WebDesign und der Erstellung einer ganzen WebSite unterscheiden. WebDesign könnten wahrscheinlich schon einige Leute ganz gut, aber nur Profis haben genügend Zeit und Mittel sich wirklich mit der Materie auseinander zu setzen und sich Informationen zur Rundumerstellung einer Website zu beschaffen. Bedeutende Stichworte in diesem Kontext dürften etwa:
- Usability
- Accessibility
- SEO
etc. sein.
Eine Website, die nicht intuitiv und leicht zu bedienen und zu verwenden ist, wird von Usern gescheut oder sogar als negativ betrachtet, auch eine Bäckerei kann locker 5,000 Euro dafür ausgeben, wenn sie denn gerne eine kleine Webpräsenz haben möchte und diese auch aktiv nutzen möchte. Wird eine Website aktiv genutzt, sind die Kosten für solch ein Medium extrem gering, verglichen mit dem Gewinn, den sie einfahren können. Jemand, der seine Website erstellt, nur um im Internet präsent ist, die Website aber nicht pflegt oder anwendet, hat IMHO den Zweck des Internets sowieso missverstanden.
Ich denke es entwickelt sich also hin zu einer grundsätzlichen Frage, was man vom Internet erwartet oder wie man das Internet versteht. Was beispielsweise hat die Dorfbäckerei von einer Internetpräsenz, wenn man drot nicht Brötchen vorreservieren kann o.ä.? Wie viele Leute ausm Dorf finden denn eine Bäckerei eher übers Internet als durch mund-zu-mund? Was hat ein Handwerker davon, wenn man mit seine Internetpräsenz nicht gefunden wird (Stichwort: SEO)?
All das also, was der Benutzer sieht, ist relativ leicht nachzumachen, wenn es aber darum geht Interaktivität zu schaffen (und das bedeutet heute eindeutig mehr als ein Gästebuch in die Website einzubinden), wird man nicht innert nützlicher Frist ein nützliches Resultat ohne Hilfe von Profis erstellen können. Der weitere Vorteil ist, dass Profis i.d.R. ein ausgeprägtes Netzwerk an Kompetenzträgern für jeden Fachbereich haben und somit jeden Wunsch professionell bearbeiten können.
Um dir meine Position zu verdeutlichen: Ich bin kein Webdesigner, sondern ein "einfacher" Student, der glaubt, den Sinn des Internets und den Beruf der wirklich professionellen Website-Ersteller begriffen zu haben. Ich behaupte aber eindeutig nicht, dass jeder, der sich als professioneller Webdesigner ausgibt auch wirklich ein solcher ist. Ich wage sogar zu behaupten, dass 99% der Gesamtbevölkerung schon mit der Aufgabe überfordert wären, Spreu vom Weizen bezüglich der Erstellung der gewünschten Website zu trennen - IMHO der Grund für die Existenz der "Junge von nebenan Designer". Das ist auch der Punkt, wo die grossen dann richtigerweise auf Beratung setzen.
Ich denke du erkennst aus meiner Argumentation, dass ich durchaus an die Gesetze des freien Marktes glaube und davon überzeugt bin, dass einige Webdesigner nicht ohne Grund arbeitslos werden oder sich über niedrige Löhne beklagen. Ich möchte dich bitten nochmal darüber nachzudenken, welchen Nutzen du von einer Website erwartest und freue mich auf die Ergebnisse dieses Prozesses.
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// http://synetgies.org
Reales (nicht online) Netzwerk schweizerischer Studierender und Jungunternehmer verschiedener Fachrichtungen
Geändert von brans (20.08.2005 um 16:08 Uhr).
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20.08.2005, 13:07
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#11
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TP-Specialist
Registriert seit: Aug 2001
Ort: Graz
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Zitat:
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Zitat von Uwe
Dafür wenden sie sich an große Agenturen wie "Team BBDO" + dgl...
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Okay, McDonalds und Co vielleicht ... aber hat der mittelständische Betrieb, für den die großen Agenturen vermutlich zu kostenintensiv sind kein Anrecht auf eine Marketingstrategie o.ä.?
Und da hat brans es ziemlich gut auf den Punkt gebracht worauf es ankommt, und warum der Aufbau einer guten Präsenz auch etwas kosten kann und darf. 
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20.08.2005, 13:51
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#12
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Guest
Registriert seit: Aug 2005
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man kann kein geld mehr damit verdienen. Die Branche ist tot.
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20.08.2005, 14:19
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#13
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TP-Specialist
Registriert seit: Oct 2003
Ort: Niederbayern
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@Patch:
Kann ich mir nicht vorstellen, dass die Branche tot ist. Es gibt noch genügend Agenturen (große/kleine), die davon leben.
Sicher machen die "Neffenpreise" die Preise kaputt - aber wer wirklich an einer vernünftigen Seite interessiert ist, wird sich auch an professionelle Leute wenden. Schließlich hab ich dort jederzeit meinen Ansprechpartner, der mich ausführlich beraten kann und mir weiterhilft. Oder meinst Du, dass ich den Jungen von nebenan mal eben kurz aus der Mathestunde reißen kann, nur weil ich ein Problem mit meiner Homepage habe?
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20.08.2005, 14:24
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#14
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TP-Member
Registriert seit: Jul 2005
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Okay, jetzt muss ich mal als Anfänger auch was "konstruktives" posten.
Erstmal kann man meiner Meinung nach ein Logo einer Firma wie z. B. Mc Donalds nicht mit Webdesign vergleichen. Das sieht man ja alleine an den Investitionskosten: Eine Website von McDonalds kostet mit allem drum und dran was Webdesign betrifft maximal 100.000 Euro.
-Ein Logo zu entwickeln kostet zig-Millionen. Webdesign und Logo haben sehr wenig miteinander zu tun. Das einzig gemeinsame ist, dass sowohl Website als auch Logo die Firma repräsentieren. Zwar eine wichtige Gemeinsamkeit, aber trotzdem sollte man Äpfel mit Birnen nicht vergleichen.
-Das Hauptproblem von Webdesignern ist, dass ihr Beruf (ich hoffe ich täusche mich da nicht, falls schon, sorry) vom Gesetz her nicht geschützt ist wie z. B. von einem Arzt. Jeder kann sich heutzutage Webdesigner nennen und behaupten er hätte eine Ahnung von Webdesign.
Stellt euch mal vor jeder könnte den Arztberuf praktizieren. Ich glaube viele Ärzte wären arbeitslos, denn die Medizinstudenten und Krankenschwestern/pfleger könnten mit ihrem Basiswissen bzw. ihrer Erfahrung genug Leute heilen und zumindest den Allgemeinarzt ersetzten.
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20.08.2005, 15:24
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#15
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TP-Senior
Registriert seit: Sep 2001
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@ Patch:
Dann schau mal ins New Media Service Ranking. Dann siehst du was die Branche so verdient. Und in der aktuellen Liste fehlen noch einige große Agenturen wie interone, MIT oder die Argonauten um nur mal drei zu nennen.
In die Diskussion möchte ich auch weiter gar nicht einsteigen, da diese weder zur Debatte steht, noch in Zukunft stehen wird.
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modern life is rubbish
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