Hallo,
hier wurde das auch schon einmal gepostet. Es scheint Probleme mit den Browsern zu geben.
Grüße
Michael
Wir haben uns - jedenfalls bis auf weiteres - in den Kopf gesetzt mit u.a. zwei eher exotischen Schriften zu arbeiten: 'Garamond' und 'Franklin Gothic Book'
Um sicherzustellen, daß diese Schriften richtig dargestellt werden soll es korrekt sein, sie folgendermaßen bereit zu stellen (für Website und für Mails):
Das jedenfalls stammt von SELFHTML während bei einigen "Checkern" und "Validatoren" schon mal gemeckert wurde.@font-face { font-family:Garamond; src:local(Garamond), url(http://www.domain.tld/ordner/fonts/gara.ttf) format(TrueType); }
Wie ist es denn jetzt richtig ?
Hallo,
hier wurde das auch schon einmal gepostet. Es scheint Probleme mit den Browsern zu geben.
Grüße
Michael
Back to business!
Hi Michael,
Danke - hab nochmal nachgelesen bei selfhtml ...
Ist es also richtig, daß es KEINE standardkonforme Möglichkeit gibt seltener verwendete Schriften zu verwenden ?
Wäre ja schade ...
In meinem und ingo´s Beitrag wird ja auf dieses "SIFR" hingewiesen. Ich habe allerdings damit keinerlei Erfahrung.![]()
Grüße
Michael
Back to business!
SIFR:
hab ich schon gelesen - allerdings funktioniert das ja wiederum beim Mozilla nicht. Steht jedenfalls dort nachzulesen ...
Werden Garamond und Franklin Gothic Book wohl canceln bzw. immer für einigermaßen passende Ersatzschriften sorgen.
Bei dieser Gelegenheit:
WELCHE Schriften sind denn nun eigentlich "Standard" und welche sind "Nicht-Standard". Unabhängig von Benutzer-Betriebssystemen (Windows, Mac OS, Linux, etc. etc.) und Browsern ? Gibt's da irgendwelche Übersichten / Zuordnungen ?
Dann wüßte man wenigstens mal welche Auswahl man nun eigentlich hat ...
Die folgenden Schriften gelten als (mehr oder weniger) standard:Zitat von tssf
Times New Roman
Arial
Courier New
Georgia
Verdana
Comic Sans MS
Trebuchet MS
Tahoma
Impact
Das sind die "Websafe-Schriftarten" und sind kostenlos erhältlich. Wer auf seinem Rechner Internet Explorer oder Microsoft Office installiert hat, hat alle diese Schriftarten.
Bis auf Times New Roman und Arial sind sie alle für einen Computer-Bildschirm optimiert, wobei Impact nicht für Fließtext geeignet ist, sondern Überschriften; Times New Roman und Georgia sind Serifen-Schriftarten und gelten in Europa (aber nicht in den USA) als altmodisch.
Allerdings kann man nicht davon ausgehen, dass jeder diese Schriften hat. Mac-User und ganz besonders UNIX-User haben die möglicherweise nicht.
Es ist deshalb üblich, mehr als eine Schriftart zu nennen. Wenn die erste Schriftart auf dem Rechner nicht gefunden wird, wird die nächste geprüft. Zum Beispiel so:
Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif
Die gewünschte Schriftart ist Verdana; wenn die nicht vohanden ist, wird die nächste herangezogen. Arial ist, wie Verdana, eine serifenlose Schriftart und ist auf jedem Fall auf Windows installiert. Gibt's Arial nicht, wird Helvetica genommen -- das ist eine Schriftart, die fast identisch mit Arial ist, und ist standardmäßig auf dem Mac-OS installiert. Wenn immer noch keine Schriftart gefunden werden kann, sorgt "sans-serif" dafür, dass die im Browser als Standard-Seriflosen-Schriftart eingestellte Schriftart genommen wird.
Bei Serifen-Schriftarten (z.B. Georgia) empfehle ich:
Georgia, Times New Roman, Times, serif
Bei Schreibmaschinen-Schriftarten empfehle ich:
Courier New, Courier, monospace
Will man eine Exotenschriftart nehmen, geht es am benutzerfreundlichsten, wenn man die Schriftart einfach in die Liste aufnimmt:
Garamond, Times New Roman, Roman, serif
Wenn es unbedingt diese Schriftart sein muss und keine andere, ist das ein Zeichen dafür, dass du Form wichtiger als Funktion schätzt; bei einer guten Website ist aber Funktion wichtiger. Wenn es keinen guten Grund dafür gibt, sollte man es vermeiden.
hallo rewboss,
danke für die ausführliche antwort.
das meiste wußten wir schon, aber nicht alles !
in unserem stylesheet haben wir zur zeit u.a.:
schade, daß es wenig auswahl gibt. eine ziemlich überschaubare liste !Code:@font-face { font-family:"Franklin Gothic Book"; src:local("Franklin Gothic Book"), url(http://www.domain.tld/fileadmin/fonts/frabk.ttf) format(TrueType); } und p,ul,ol,li { font-family: "Franklin Gothic Book", Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 10pt; font-weight: normal; line-height:120%; color: #343434; }
letzte frage zum thema:
gibt es eigentlich ein tool mit dem sich feststellen läßt welche schrift definitiv eine gerade auf dem monitor angezeigte schrift ist ? ähnlich wie bei ColorPic für Farben oder Screen Calipers für Abstände ...
So soll's auch sein. Niemand soll dazu gezwungen werden, tausende von verschiedenen Schriftarten zu installieren, nur weil jeder Webdesigner eine andere Lieblingsschriftart hat.Zitat von tssf
Vor allen Dingen sind die "Websafe"-Schriftarten für die Bildschirmarbeit optimiert: klare, gut erkennbare Formen mit einer großen x-Höhe und gutem Hinting. So sind diese Schriftarten auch auf schlechten Monitoren bzw. für Menschen, die nicht mehr so gut sehen wie früher, gut lesbar.
Ich kenne keins.gibt es eigentlich ein tool mit dem sich feststellen läßt welche schrift definitiv eine gerade auf dem monitor angezeigte schrift ist ? ähnlich wie bei ColorPic für Farben oder Screen Calipers für Abstände ...
Also das (web developer toolbar im mozilla firefox) hab ich grade ausprobiert:
Angezeigt wird ja nur die Schriftdefinition aus dem Quellcode.
Nachdem das aber ja nunmal in der Regel eine ganze Liste ist, weißt Du ja trotzdem nicht welche Schrift der Browser nun TATSÄCHLICH anzeigt. Und das wäre halt schon praktisch. Ich jedenfalls hab kein so geschultes Schriftenauge daß ich verdana und tahoma sicher unterscheiden könnte.
@rewboss:
nanana ... sicher werden einige webdesigner u.a. mit schriften ihren spieltrieb ausleben. davon abgesehen hat das ding ja neben der technischen seite auch noch eine marketing-seite: wir wollen ja nicht so tun als ob branding eine unwichtige sache wäre, oder ?nur weil jeder Webdesigner eine andere Lieblingsschriftart hat.
=> sicherlich. allerdings - was hätten dann all die anderen schriften die mit den OS ausgeliefert werden überhaupt auf einem desktop verloren ? ist nicht ganz schlüssig das argument. bildschirmarbeit liegt ja nun auch vor wenn der user grade mal nicht im web surft sondern etwas anderes macht ..."Websafe"-Schriftarten für die Bildschirmarbeit optimiert:
Tja...
Abgesehen von den "offiziellen" Websafe-Schriftarten gibt es eine Menge, die sehr verbreitet sind. Man kann aber nicht davon ausgehen, dass sie überall installiert sind.
Die sind z.T. auch schwer lesbar. Wer aus Marketing-Gründen eine auf dem Bildschirm nur schwer lesbare Schrift verwendet, beweist nur, dass er die Bedürfnisse des Kunden erst an zweiter Stelle setzt. Es gibt doch andere Möglichkeiten -- Logo, Bilder, Layout usw.
Dass Web-Designer ihren Spieltrieb ausleben wollen ist ja OK, auf den meisten Websites aber etwas fehl am Platz. Wenn ich Informationen haben will, dann will ich Informationen. Ich habe auf vielen Websites schon die unmöglichsten Schriften gesehen, nur weil der Designer seinen Spieltrieb ausleben wollte: mit meinen Augen ist alles in Ordnung, aber bei manchen Sites frag ich mich, ob der Designer die überhaupt gesehen hat. Naja, auf dem einen PC habe ich Kantenglättung eingeschaltet und es geht etwas besser, aber nur die wenigsten wissen, dass Windows XP überhaupt diese Einstellung besitzt.
Wer jetzt mit Schriftarten herumspielen will, soll zuerst die Grundsätzen der Typographie lernen. Warum ist Verdana gut für den Bildschirm und Times New Roman gut für den Ausdruck? Wer diese Frage nicht beantworten kann, soll es lieber lassen.
Und warum sind im OS auch Schriftarten vorhanden, die nicht Websafe sind? Nun ja, in den meisten Fällen sind das aber nicht vom OS, sondern von irgendwelcher installierter Software; vom OS selbst stammen vielleicht ein duzend Schriftarten (nicht einmal alle Websafe-Schriftarten sind auf jedem Rechner installiert). Aber ein Rechner kann ja mehr als nur Websites darstellen: es gibt ja auch Schriftarten, die auf dem Bildschirm beschissen aussehen, ausgedruckt aber ganz gut. Es gibt Schriftarten, die für Fließtext konzipiert sind, und Schriftarten, die für Überschriften hervorragend sind, und Schriftarten, die für Logos ganz gut sind, und so weiter. Außerdem gibt es mehr als genug Schriftarten, die für nichts taugen oder einfach schlecht gemacht worden.
Nur, weil eine Schriftart auf dem Rechner vorhanden ist, heißt nicht zwangsläufig, dass sie überall (oder überhaupt) einsetzbar sind.
Eine auf diese Weise eingebundene Schriftart lässt sich immer auch herunterladen, so dass du mit hoher Wahrscheinlichkeit rechtliche Probleme bekommen würdest. Vergiss es.![]()
@designfanatiker:
also DIESES argument sticht. vielleicht schauen wir uns mal nach open source schriften um. wobei das dann fast schon wieder zuviel aufwand wird für das schriftenthema ... es geht ja eigentlich nur darum, print-materialien und website einigermaßen gleich zu layouten
@rewboss
ach weißt du - um herauszu bekommen daß unter anderem verdana gut lesbar ist hab ich nun wirklich kein typographie-studium gebraucht. und auch nicht, um zu wissen daß arial und times new roman häufig installiert sind. mir ist auch ziemlich egal WARUM verdana gut funzt. mich interessiert nur DASS es so ist.Wer jetzt mit Schriftarten herumspielen will, soll zuerst die Grundsätzen der Typographie lernen. Warum ist Verdana gut für den Bildschirm und Times New Roman gut für den Ausdruck? Wer diese Frage nicht beantworten kann, soll es lieber lassen.
du wirst es mir hoffentlich gestatten, auch ohne typographie-studium eine website zu bauen. das web ist nämlich nicht nur für typographen da - herzlichen dank schon mal dafür ;-)
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