Webmichel hat's bereits angedeutet. Eine schnelle Formatierung bzw. ein vollständiges Löschen über das Kontextmenü von Windows sorgt nicht dafür, dass deine Daten wirklich "weg" sind.
Stell' dir dein USB Stick wie ein Buch vor. Du hast vorne ein Inhaltsverzeichnis, wo genau drin steht, an welcher Stelle man welche "Datei" findet. Windows löscht einfach den Eintrag aus dem Inhaltsvzeichnis und nennt das löschen.
Vorteil: Das geht sehr schnell.
Nachteil: Spezielle Software kann die Dateien auch ohne Inhaltsverzeichnis suchen, finden und öffnen.
Genau das nutzt zum Beispiel die Polizei aus. Aber auch Privatanwender können mittels dieser speziellen Software, die es sogar zuhauf kostenlos versehentlich gelöschte Daten wiederhestellen.
Wie bereits der webmichel angedeutet hat, gibt es diverse Software für
sicheres Löschen. Nebem dem oben beschriebenen "Inhaltsverzeichnis" wird eben noch der komplette Datenträger (ggf. mehrmals) überschrieben.
Soweit zu der Geschichte. In deinem Fall lädst du irgendwas in der Uni runter und installierst es zuhause. Seit dem macht der Rechner Probleme. Ich würde eher vermuten, dass hierbei das Installationssetup schuldig ist und keine "schlecht gelöschten Daten, die davor drauf waren".
Daher würde ich den Übeltäter mal an anderer Stelle suchen: Was für Fehlermeldungen kommen genau? Mal den PC mit nem Virenscanner durchchecken lassen? Ich würd dir eher mal raten, in diese Richtung zu ermitteln
Gruß Stefan
