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Thema: Western Digital My Book Premium ES "angeschlagen" - was tun?

  1. #1
    TP-Supporter Avatar von unclefu86
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    Unhappy Western Digital My Book Premium ES "angeschlagen" - was tun?

    Guten Morgen die Herren & Damen,

    gestern ist anscheinend meine externe Western Digital My Book Premium ES 500 GB Festplatte kaputt gegangen. Bzw. hat endgültig irgendwie einen Schlag abbekommen, obwohl ich sie schon eine knappe Woche aus hatte, weil sie (s. anderer Thread) mein Desktop-Netzteil irgendwie überlastete und selber hängen blieb. Ich habe dann schon in weiser Voraussicht eine neue externe HDD bestellt, das bringt mir aber nun nichts, da der Zugriff von einem Tag/Moment auf den anderen massiv Probleme macht!!

    Die HDD wird erstmal meistens nicht erkannt, braucht generell ewig und wenn sie dran ist, dann ist nicht viel mit runter kopieren (damit ich die Daten sicher habe & sie einschicken kann danach...), "Modem-Geschwindigkeit" sozusagen und nach einigen hundert MB bzw. bis zu 4 GB hängt die sich jetzt mittlerweile dann auch auf, wobei für die o.g. GB eben dann auch mehrere Stunden gebraucht werden (USB2.0), also viel zu lange!!

    Diagnosticzusammenfassung (FAIL - Tests abgebrochen) findet ihr im Anhang, ich weiß echt nicht, was ich nun machen soll.

    Ist halt meine BackUp-Platte, ich weiß das ist nicht gut und ich habe auch von vielem ein weiteres BackUp, aber gerade von den Daten-/Festplatte-/E-Mail-BackUps die in großen Paketen via Acronis True Image darauf gespeichert wurden habe ich aufgrund der Größe kein weiteres!

    Das Problem beim Einschicken an WD wird ja sein: Was machen die damit? Die helfen mir ja sicher nicht, das wiederherzustellen oder auf eine neue HDD zu transferieren! (obwohl das sicher relativ leicht ist, weil es noch da und sogar prinzipiell accessible ist!) -.-

    Danke schon im Voraus.

    Beste Grüße,


    "unclefu86"
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  2. #2
    TP-Veteran Avatar von Guin
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    Moin.

    Was machen die damit? Die helfen mir ja sicher nicht, das wiederherzustellen oder auf eine neue HDD zu transferieren! (obwohl das sicher relativ leicht ist, weil es noch da und sogar prinzipiell accessible ist!) -.-
    Ganz so einfach ist das nicht. Dein HDD-Test zeigt, dass viele Sektoren defekt sind. Also einfach kopieren geht nicht (das hast du ja selber festgestellt).
    Es gibt Firmen, die fuer viel Geld Daten von defekten Datentraegern wiederherstellen. WD wird hier wohl nur die HDD austauschen, sofern das ein Garantiefall ist.

    "Modem-Geschwindigkeit"
    Das ist wie mit einer zerkratzten CD. Der HDD Controller versucht die Daten trotz der defekten Bloecke noch auszulesen und drossels die Umdrehungszahl.

    Ich vermute mal, dass dein Problem immer schlimmer werden wird.
    Ist das der Fall, hat bestimmt ein Schreibkopf die Oberflaeche beruehrt und umherfliegende Splitterteilchen schmirgeln den Rest auf (kleine Teilchen werden zwar durch einen Magneten "rausgefiltert", aber bei einem angeditschten Kopf kann der Kopf immer wieder auf die Oberflaeche schlagen).

    Ich habe mal gehoert...
    ... es soll temporaer helfen, wenn man die HDD fuer einige Zeit ins Eisfach legt (oder Kuehlschrank).
    Wenn du das machst, achte aber unbedingt darauf, dass nach der Entnahme aus dem Eisfach/Gefrierschrank kein Kondenswasser an der HDD entsteht.
    Gruss Guin
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  3. #3
    TP-Moderator Avatar von UweB
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    Hallo unclefu86,
    du wirst dich entscheiden müssen, was mehr wert ist: Die Festplatten-Garantie oder die Daten.
    Sollten dir die Daten wichtiger sein, kannst du die Festplatte aus dem USB-Gehäuse ausbauen. Wenn USB-Festplatten nicht richtig erkannt werden, liegt es meistens an den Gehäusen, eher selten an den Festplatten. Sollte die Festplatte ohne das Gehäuse am SATA Kontroller laufen,kannst du sie ja wieder in ein neues Gehäuse einbauen. Sollte sie auch am Kontroller angeschlossen noch defekte Sektoren aufweisen, könnte man zumindest noch versuchen einen Teil der Daten zu retten.
    Die Garantie ist aber natürlich auch dann weg, wenn sich doch die Festplatte als defekt herausstellt.
    Das Problem beim Einschicken an WD wird ja sein: Was machen die damit? Die helfen mir ja sicher nicht, das wiederherzustellen oder auf eine neue HDD zu transferieren!
    Die machen einen kurzen Test und schicken dir ggf. eine neue - leere - Festplatte. Die Datensicherung wäre zwar einfach, aber Zeitaufwendig. Diese Leistung ist nie in der Garantie enthalten.

    Das ist übrigens einer der Gründe, warum ich meistens Festplatte und externes Gehäuse getrennt kaufe. So führt das Öffnen nicht um Garantieverlust.

    Gruß
    Uwe

  4. #4
    TP-Supporter Avatar von unclefu86
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    Unhappy fear & frustration...

    Zitat Zitat von UweB Beitrag anzeigen
    Hallo unclefu86,
    du wirst dich entscheiden müssen, was mehr wert ist: Die Festplatten-Garantie oder die Daten.
    Sollten dir die Daten wichtiger sein, kannst du die Festplatte aus dem USB-Gehäuse ausbauen. Wenn USB-Festplatten nicht richtig erkannt werden, liegt es meistens an den Gehäusen, eher selten an den Festplatten.

    Das ist übrigens einer der Gründe, warum ich meistens Festplatte und externes Gehäuse getrennt kaufe. So führt das Öffnen nicht um Garantieverlust.

    Gruß
    Uwe
    Danke Uwe für deine wertvollen Hinweise!
    Auch ich werde wohl trotz der bereits gekauften Seagate auch in Zukunft genau das tun, Qualitäts-HDD + Qualitäts-Gehäuse kaufen...

    Was meinst du denn zum Vorschlag von Guin mit dem Eisfach?
    Vor allem das Thema "es wird immer schlimmer" (so kommt es mir auch vor!) macht mir große Angst.
    Von daher kann es doch eigentlich nur an der HDD selbst liegen oder was soll da am Gehäuse die Problemursache sein?

    Danke Guin auch für deine Hinweise, werde die HDD erstmal ausgeschaltet lassen...
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  5. #5
    TP-Veteran Avatar von Guin
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    Also auf die Idee mit dem Gehaeuse bin ich nicht gekommen. Ich hatte bisher nie Probleme damit gehabt.

    Bevor du die HDD ins Eisfach legst, musst du eh das Gehaeuse aufschrauben. Also kannst du voher testen, ob es mit einem neuen Gehaeuse laeuft.
    Gruss Guin
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  6. #6
    TP-Supporter Avatar von unclefu86
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    Question

    Zitat Zitat von Guin Beitrag anzeigen
    Bevor du die HDD ins Eisfach legst, musst du eh das Gehaeuse aufschrauben. Also kannst du voher testen, ob es mit einem neuen Gehaeuse laeuft.
    Achso, gut dass du das sagst, ich hätte es so reingelegt. *lol* Bin da halt irgendwie gar nicht bewandert. -.-

    Deswegen auch meine Frage: Uwe, was empfiehlst du an Hardware für die HDD-Gehäuse-Kombination?

    Ich hatte mir vor einiger Zeit schon ein MacPower Pleiades Gehäuse rausgesucht und dazu wurde mir gerade von Cyberport eine Seagate-HDD angeboten. Aber HDD's gibt's ja viele, wie kann man da die Zuverlässigkeit bestimmen, wird die denn bei Tests getestet irgendwo?
    *edit* LAN TAURUS 3.5" RAID Doppel Gehäuse gefällt mir (mit deaktiviertem RAID) auch.
    ...oder sollte ich gleich in größeren Dimensionen (zwecks Robustheit) denken? Habe auf jeden Fall die Nase voll!!!
    Geändert von unclefu86 (29.08.2008 um 07:59 Uhr)
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  7. #7
    TP-Moderator Avatar von UweB
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    Wenn die HDD tatsächlich defekte Sektoren in größerer Menge hat, ist das meisten zu hören, da die Köpfe immer wieder auf die gleiche Position zurückfahren. Aber ausschließen kann ich das von hier, nur mit Hilfe meiner Glaskugel, natürlich nicht.
    Wenn die Festplatte aber nur defekte Sektoren aufweist, sollte sie "normal schnell" erkannt werden. Das Gehäuse beinhaltet aber den Kontroller. Wenn der defekt ist, kann sich das durch alle möglichen Fehler auswirken.
    Wenn die Garantie durch Öffnen bereits ausgeschlossen ist, und das Auslesen der direkt angeschlossenen Festplatte, auch mit Datenrettungssoftware, nicht gelungen ist, kannst du natürlich auch den Versuch mit dem Eisfach machen. Ich denke, dabei kann die Festplatte u.U. endgültig zerstört werden. Aber mehr als einmal kaputt ist dann ja auch egal.
    Ich werde mir diesen Tipp merken.

    Eine Hardwareempfehlung kann ich dir kaum geben. Ich benutze derzeit Samsung Festplatten, kann aber auch nichts gegen aktuelle Modelle anderer Hersteller sagen.
    Als Gehäuse benutze ich das MAP-H31US von MaPower. Nicht wegen der guten Qualität, sondern um nur ein Netzteil für alle benutzen zu können.
    Derzeit überlege ich sogar ganz auf Gehäuse zu verzichten und nur noch den Quickport Pro von Sharkoon zu benutzen. Das ist aber sicher die Variante mit dem größten Risiko.

    Gruß
    Uwe

  8. #8
    TP-Supporter Avatar von unclefu86
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    QuickPort Pro ist sicher ein großes Risiko ja. *lol* Ich zweifle an der Sinnhaftigkeit...

    Also ich habe leider auch schon unangenehme Geräusche gehört! *heul* *argh*
    Und er dreht sich halt immer wieder, immer die gleichen Geräuschabfolgen, also schon wahrscheinlich...kP -.-

    Also Öffnen werde ich sie wohl doch, weil die Garantie ist mir egal, ich will kein Geld, ich will meine Daten! Die 70 € Zeitwert für die Schrottplatte heute sind's mir nicht wert!!

    Zum Thema Datenrettungssoftware, da gibt's also was!?
    Kannst du mir da was empfehlen oder zu Mindestens nennen?
    Das wäre natürlich was, würde ich sofort kaufen, wenn's potentiell hilft!!! (Und wenn ich dafür dann nicht das Gehäuse zerstören muss, kann ich die ja auch noch einschicken danach...)

    Dank & Grüße
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  9. #9
    TP-Moderator Avatar von UweB
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    Ich habe mit active@filerecoery ganz gute Erfahrungen gemacht. Für eine 500GB HDD im USB-Gehäuse habe ich neulich aber fast 20 Std. gebraucht. Es findet erst ein Scanvorgang statt, danach, wenn gewünscht, die Sicherung der gefundenen Daten. Bei defekten Sektoren werden viele Leseversuche unternommen, bevor sie dann übersprungen werden. Daher kann die Zeit, je nach Zustand der Festplatte stark variieren. Das funktioniert oft auch dann, wenn die Festplatte weder im Arbeitsplatz, noch in der Festplattenverwaltung mehr angezeigt werden kann.
    QuickPort Pro ist sicher ein großes Risiko ja. *lol* Ich zweifle an der Sinnhaftigkeit...
    Sinn macht das bei einer größeren Menge von Festplatten. Auch ist das Teil, über eSATA angeschlossen, deutlich schneller, als eine USB-Festplatte. Aber auch da gibt es natürlich geschlossene Gehäuse.
    Der größte Vorteil für mich: Da ich hier oft fremde Festplatten habe, liegt das Teil hier eh herum.

  10. #10
    TP-Insider Avatar von Jokai olvaso
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    Wenn man schon eine externe Festplatte als Backup-Lösung einsetzen möchte, sollte man das Geld für ein Gehäuse mit Raid-Unterstützung (und entsprechend 2 Platten, statt einer) investieren. Wenn man das Ganze dann als Raid 1 betreibt hat, werden die Daten auf beiden Platten gespeichert (bzw. das Ganze sieht nach außen als eine Platte aus, die automatisch gespiegelt wird). Dann steht man nicht im Regen, wenn eine Platte den Geist aufgibt (und ja, das habe ich auch bei Raid-Lösungen schon oft genug gesehen, nur hier war dann die Schadensbehebung einfach.

    Bzgl. dem Einschicken von defekten Platten: ich würde mir überlegen, was für Daten da drauf sind, und wer die alles sehen darf. Vielleicht ist die Platte ja doch noch reperabel und wird als Austauschgerät verwendet - wer weiß, wer die dann in die Hände kriegt. Daher würde ich Festplatten entweder grundsätzlich verschlüsseln, oder auf die Garantieleistung verzichten...
    "Quis custodiet ipsos custodos?" Juvenal

    Die archaische Kultur von Minos hat dem Minotaurus alljährlich ihre Kinder geopfert, um Sicherheit zu gewinnen. Eine demokratische Kultur, die ihre Prinzipien dem Terrorismus in den Rachen wirft, handelt nicht anders. H. Prantl in NZZ Folio 09/07

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  11. #11
    TP-Supporter Avatar von unclefu86
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    Thumbs up Thanks all !!

    Zitat Zitat von UweB Beitrag anzeigen
    Ich habe mit active@filerecoery ganz gute Erfahrungen gemacht. Für eine 500GB HDD im USB-Gehäuse habe ich neulich aber fast 20 Std. gebraucht.

    Sinn macht das bei einer größeren Menge von Festplatten. Auch ist das Teil, über eSATA angeschlossen, deutlich schneller, als eine USB-Festplatte. Aber auch da gibt es natürlich geschlossene Gehäuse.
    Hey Uwe, danke!! =) Kann es die 500 GB (bei mir sind nur so 230 GB davon belegt!) direkt auf die andere HDD übertragen?
    Also die 20 Stunden stören mich, ich glaube ohne Programm brauche ich wesentlich länger.

    Also e-SATA-Anschluß gibt es auch an anderen Geräten, zum Beispiel dem Schrottgerät von WD um welches es hier geht.
    Und auch an meiner neuen Seagate sowie allen von mir oben verlinkten Geräten. Ist schon fein e-SATA.

    Gibt es (sowas wie) active@filerecovery denn auch auf Deutsch? Ich brauche wenn dann die "Professional Version" oder? Bzw. wenn ich schon Geld in die Hand nehmen muss, dann wenigstens das Richtige (für die Zukunft) kaufen. Was meinst du hierzu?

    Außerdem fände ich als Feature bei einer solchen Software HDD-Monitoring, das mich via E-Mail o.ä. bei ersten Problemen benachrichtigt super! Weil damit hätte ja evtl. das, was jetzt das Problem ist, verhindert werden können!

    @Jokai olvaso: Du hast auf jeden Fall Recht!! S.o. werde ich mir für's nächste Mal eine entsprechende Anlage zulegen.
    Was meinst du zu einem solchen System intern? Also eingebaut in einen Midi-/Maxi-Tower? Ich meine, im Endeffekt ist mir noch kein PC ab- oder durchgebrannt, gäbe es sonst eine Gefahr? Netzteilüberspannung o.ä., würde das die HDDs töten?
    Fände ich irgendwie angenehmer als ein externer Klotz, andererseits ist der eben dann auch schön getrennt...
    Geändert von unclefu86 (30.08.2008 um 00:17 Uhr)
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  12. #12
    TP-Supporter Avatar von unclefu86
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    Bzgl. dem Einschicken von defekten Platten: ich würde mir überlegen, was für Daten da drauf sind, und wer die alles sehen darf. Vielleicht ist die Platte ja doch noch reperabel und wird als Austauschgerät verwendet - wer weiß, wer die dann in die Hände kriegt. Daher würde ich Festplatten entweder grundsätzlich verschlüsseln, oder auf die Garantieleistung verzichten...
    Gerade erst gesehen. Selbstverständlich. Bin deiner Meinung.
    Verschlüsselt ist die zwar nicht, weil ich technisch keine Ahnung habe bzw. zu schlechte Erfahrungen damit gemacht habe (wenn du Tipps hast, lasse ich mir gerne helfen bzw. Software empfehlen! ), aber ich werde die HDD sicher nicht zuschicken, ohne sie vorher zu löschen.
    Würde ich nie machen! Weder intern noch extern. Deswegen liegt ja hier auch noch mein Laptop (auf dessen Platte ich ein paar Programm-Konfigurationsdateien irgendwie nicht finde...) & auch meinen Desktop würde ich nie im Ganzen einschicken, selbst wenn ich ihn so gekauft habe.
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  13. #13
    TP-Insider Avatar von Jokai olvaso
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    So ein Raid kannst Du natürlich auch im Rechner haben, gegen höhere Gewalt (Diebstahl, Brand usw.) bist Du weder mit der externen noch der internen Lösung geschützt (es sei denn der Dieb übersieht die externe Lösung o.ä.), bei einer externen Lösung ist man halt flexibler, wenn es wirklich als reines Backupmedium eingesetzt werden soll, und man mehrere Rechner hat.

    Zum Verschlüsseln würde ich auf jeden Fall TrueCrypt (www.truecrypt.org) verwenden. Damit lassen sich u.a. auch ganze Systempartitionen verschlüsseln.
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  14. #14
    TP-Supporter Avatar von unclefu86
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    @UweB: Könntest du noch etwas zum Thema active@filerecovery sagen? Also welche Version du mir empfehlen würdest?...

    @Jokai: Mit TrueCrypt habe ich leider bisher keine erfolgreichen Erfahrungen gemacht, das muss ich dann jetzt wohl nochmal "challengen".
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  15. #15
    TP-Moderator Avatar von UweB
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    Gibt es denn verschiedene Versionen von active@filerecovery?
    Ich kenne nur die englische Version active@filerecovery. In dem Professional Paket ist zusätzlich das Programm active@partitionrecovery enthalten. Das benötigst du nicht unbedingt. Deutsche Versionen sind mir nicht bekannt.
    Wenn du hier suchst, findest du sicher auch noch einige deutsche Programme anderer Hersteller. Ich kann dir nicht pauschal sagen, dass active@partitionrecovery besser als andere ist. Im Einzelfall wird mal der eine, mal der andere besser sein. Mit active@partitionrecovery habe ich jedenfalls bisher so gute Ergebnisse gehabt, das ich mir kein weiteres Programm gekauft habe. Andere sind mit anderen Programmen aber genauso zufrieden. Ein gutes deutsches Rettungstool gibt es z.B. auch von O&O. Ich meine aber, dass das in der bezahlbaren Variante immer nur 100 Dateien in einem Durchgang wiederherstellt- recht unbrauchbar, wenn es um eine ganze Festplatte geht.
    Das kostenlose Programm, das du oben verlinkt hast, hilft auch in vielen Fällen, ich weiß aber nicht, ob es mit defekten Datenträgern umgehen kann. Der Hersteller verdient mit der Rettung defekter Festplatten schließlich sein Geld.

    Truecrypt und Raid 1 halte ich für dich übrigens mit Kanonen auf Spatzen geschossen.
    Festplatten grundsätzlich zu verschlüsseln ist ziemlich unsinnig, das damit gleichzeitig ein Geschwindigkeitsverlust verbunden ist. Dann verzichte ich lieber auf die Garantie. Wobei es sich dann um wirklich schützenswerte Daten handeln müsste.
    Wenn zwei Festplatten, wie für Raid 1 benötigt werden, zur Verfügung stehen, würde ich eher bei jeder Sicherung im Wechsel mal die eine mal die andere Festplatte benutzen.
    Die Sicherungsfestplatten gehören aber niemals in den zu sichernden PC fest eingebaut, da es wichtig ist, dass sie während des "normalen" Arbeitens nicht zugreifbar sind.

    Gruß
    Uwe

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