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Thema: NAS-System, welches? Alternativen?

  1. #1
    TP-Supporter Avatar von unclefu86
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    Smile NAS-System, welches? Alternativen?

    Sehr geehrte Experten,

    ich möchte mir mittelfristig ein NAS (Network Attached Storage)-System zulegen, tue mich aber etwas schwer, einen guten Markt-Überblick zu bekommen und mich für ein Produkt zu entscheiden.

    Meine Kriterien sind eigentlich nur vier HDD's, entsprechende RAID-Fähigkeiten und eine möglichst hohe Konnektivität (LAN, USB, e-SATA und ggfs. gerne auch WLAN), VPN-Option sowie eine schnelle Einrichtung / gute Bedienbarkeit. Und natürlich hohe Qualität, das Ding soll ja nach Möglichkeit erstmal mindestens 10 Jahre halten.

    Es gibt, wenn ich das richtig gesehen habe vor allem von QNAP, Thecus und Netgear solche NAS-Systeme, auf jeden Fall sind das die, die mir aufgefallen sind.
    Auf das Thema bin ich erst durch die Rezension eines Thecus-NAS-Systems gekommen.
    Zwar gibt es auch Raidsonic Stardom Systeme, die haben mich aber nicht wirklich überzeugt.
    Gesehen habe ich auch "HP MediaSmart Server", die ja mehr so in Richtung "Home-Server" gehen, die generelle Frage ist für mich, was ist da eigentlich der Unterschied?
    Das NAS soll für mich v.a. zum Dateizugriff/-Lagerung dienen
    (d.h. kaum mehr Daten direkt auf dem Laptop oder den PCs selbst!), zum sicheren BackUp (RAID) sowie zum Hosting von diversen Applikationen, um einfacher mit meinen Clients zu arbeiten, weil die lokale Installation/Arbeit mit eigentlich für den direkten Server-Client Betrieb vorgesehener Software meistens recht frickelig ist. Hier stellt sich natürlich die Frage, ob mir der letzte Punkt einen Strich durch die Rechnung macht?
    So wie ich NAS verstanden habe, läuft das ja sowieso auf einem OS (im Gegensatz zu einem "DAS"!).

    Ich hatte auch schon den Thecus-Support angeschrieben, aber so richtig konnten die mir nicht weiterhelfen.
    Trotzdem finde ich noch immer den "N4100 Pro" von Thecus am Interessantesten / Vielversprechendesten, die eigentliche Rezension hatte ich aber vom "N5200" gelesen.

    Ich würde mich sehr freuen, von denen von euch, die schon mit NAS-Systemen arbeiten, von euren Erfahrungen zu hören und bin für jede Empfehlung offen!
    (Auch, s.o., sollte mancher mir aus Gründen xy eher so einen HP Home/Media-Server empfehlen.)

    Ich danke schon im Voraus.

    Beste Grüße

    PS: Ich würde das NAS an meine Fritz!Box Fon WLAN 7270 anschließen. Das sollte soweit doch ausreichen oder? Oder braucht's da noch ein anderes "Zentralsystem"?
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  2. #2
    TP-Moderator Avatar von UweB
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    Das NAS soll für mich v.a. zum Dateizugriff/-Lagerung dienen (d.h. kaum mehr Daten direkt auf dem Laptop oder den PCs selbst!)
    Wenn du alle Daten auf das NAS auslagern willst, hast du ein wichtiges Kriterium vergessen: die Geschwindigkeit. Ich habe noch kein (bezahlbares) NAS gefunden, das halbwegs mit internen Festplatten mithalten kann. Die Fritzbox 7270 hat allerdings nur 100MBit-Anschlüsse. Da wird auch ein langsames NAS noch ausgebremst.

    Wenn auf dem NAS alle Daten ausgelagert sind, kannst du es nicht gleichzeitig für ein BackUp eben dieser Daten nutzen. Dafür würdest du dann ein weiteres NAS benötigen.

    das Ding soll ja nach Möglichkeit erstmal mindestens 10 Jahre halten.
    Da es dir bei dem NAS ja um Datensicherheit geht, sollten die Festplatten vorsichtshalber alle 3-4 Jahre gewechselt werden. Wer aber sollte dir heute sagen können, ob die Festplatten, die du in 3-4 Jahren zu kaufen bekommst, sinnvoll in einem (dann) alten NAS zu nutzen sind?

    Gruß
    Uwe

  3. #3
    TP-Supporter Avatar von unclefu86
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    Zitat Zitat von UweB Beitrag anzeigen
    Wenn du alle Daten auf das NAS auslagern willst, hast du ein wichtiges Kriterium vergessen: die Geschwindigkeit. Ich habe noch kein (bezahlbares) NAS gefunden, das halbwegs mit internen Festplatten mithalten kann. Die Fritzbox 7270 hat allerdings nur 100MBit-Anschlüsse. Da wird auch ein langsames NAS noch ausgebremst.
    Hat die Fritz!Box nicht mittlerweile mehr als 100MBit? Und ich habe ja gefragt, was wäre die/eine Alternative?
    Ich meine, ich habe auch noch einen Uralt Gigabit-Hub, die Dinger gibt es in der Form ja auch schon ewig. Notfalls nehme ich auch gerne den (wobei ja dann die Fritz!Box als "Client" an diesen müsste?).

    Ansonsten, vielleicht war ich da zu naiv, ich kenne das halt nur vom Praktikum, da war auch alles aufm Netzlaufwerk/-Server und das lief alles ausreichend schnell. ^^ Aber die hatten da wahrscheinlich auch wirklich mind. Gigabit-LAN...War auf jeden Fall ne kleine Firma und der Hub flog auch samt Kabeln aufm Büroboden rum, also riesig soo advanced war das sicher auch net.

    Wenn auf dem NAS alle Daten ausgelagert sind, kannst du es nicht gleichzeitig für ein BackUp eben dieser Daten nutzen. Dafür würdest du dann ein weiteres NAS benötigen.
    Hmm, im Prinzip hast du Recht, aber :
    Das ist ja ein RAID-System und das allein ist für mich schon BackUp-Funktionalität (genug, denke ich). Ich meine, auf meinen PC's oder einer "normalen" externen SOHO-HDD ohne RAID ist das sicher nicht sicherer!! Ich habe das ja selbst erlebt und bin auch bei meiner aktuellen externen HDD skeptisch, ich will das ja nicht ohne Grund so machen.
    Ich kann und will einfach auch nicht alle Daten stündlich sichern (müssen), weil HDDs ohne RAID so crash-anfällig sind. Deswegen soll einfach alles auf's RAID.
    Außerdem, was spricht bei vier Anschlüssen dagegen jeweils mit RAID-1 eine "Laufender Betrieb"- und eine "BackUp"-Plattenkombination einzurichten, wenn die jeweils groß genug sind?

    Da es dir bei dem NAS ja um Datensicherheit geht, sollten die Festplatten vorsichtshalber alle 3-4 Jahre gewechselt werden. Wer aber sollte dir heute sagen können, ob die Festplatten, die du in 3-4 Jahren zu kaufen bekommst, sinnvoll in einem (dann) alten NAS zu nutzen sind?
    Na ja, man kann es auch übertreiben. Ich denke mal, so sehr verändert haben wird sich die Technologie bis dahin nicht?! (Gerade bei den Festplatten hat sich ja seit Jahren bis auf die Kapazität nichts getan!...nur Flash ist jetzt neu und die haben ja auch so ihre Probleme, die werden ja nicht ohne Grund noch nicht groß eingesetzt!) Und wenn, dann muss bzw. sollte ich wohl sowieso umsteigen!
    Außerdem gehe ich sowieso davon aus, dass innerhalb von vier Jahren auch selbst eine für solche Zwecke gebaute HDD ggfs. kaputtgeht.
    Notfalls muss man das NAS als "Abschreibungsobjekt" sehen! Vor allem, ich meine: Was ist denn die Alternative?
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  4. #4
    TP-Moderator Avatar von UweB
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    Ich meine, ich habe auch noch einen Uralt Gigabit-Hub, die Dinger gibt es in der Form ja auch schon ewig. Notfalls nehme ich auch gerne den (wobei ja dann die Fritz!Box als "Client" an diesen müsste?).
    So läuft es bei mir auch.

    da war auch alles aufm Netzlaufwerk/-Server
    Ein "echte" Server mit GBit-LAN hat in der Regel einen höheren Durchsatz als ein NAS. Ein NAS ist ja meist auch "nur" ein Linux-Server mit stromsparender, dafür aber auch nicht so leistungsfäger, Hardware.

    Das ist ja ein RAID-System und das allein ist für mich schon BackUp-Funktionalität.....weil HDDs ohne RAID so crash-anfällig sind
    Da beschreibst du selber das Problem: Das RAID, gegal ob 1 oder 5, hilft gegen einen HDD-Ausfall. Da ein Backup, hardwareseitig, vom normalen Betrieb unabhängig ist, hilft bei (fast) jeder anderen Art von Datenverlust, also auch Viren, fehlerhafte Schreibzugriffe...

    Na ja, man kann es auch übertreiben.
    Sehe ich genauso. Und wenn man das tut, sollte man es richtig machen.

    Ich denke mal, so sehr verändert haben wird sich die Technologie bis dahin nicht?! (Gerade bei den Festplatten hat sich ja seit Jahren bis auf die Kapazität nichts getan!
    Du denkst das, ich hoffe das. Wissen tun wir es beide nicht.
    Dass sich SATA Festplatten gegenüber PATA durchgesetzt haben ist noch gar nicht so lange her ( 5 Jahre ? ). Aber gerade wenn, du meinst, es hat sich seit Jahren nichts verändert, wäre das durchaus ein Argument, dafür, dass es mal wieder an der Zeit ist.
    Letztlich wollte ich dich nur darauf aufmerksam machen, dass Zukunftssicherheit bei der Planung von Hardware, nicht für 10 Jahre vorher gesehen werden kann.

    Was ist denn die Alternative?
    Für einen Einzelarbeitsplatz?
    Weiterhin mit lokalen Festplatten arbeiten, und auf das RAID, oder andere externe Datenträger, zu sichern.
    Ich meine dein "altes Problem" war schon darauf zurückzuführen, dass du auf deine alte externe Festplatte nicht gesichert hattest, sondern ausgelagert. Genau das hast du jetzt, wenn auch besser abgesichert, wieder vor.

    Gruß
    Uwe

  5. #5
    TP-Supporter Avatar von unclefu86
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    Hmm.... ^^

    Also mal zu den Punkten, ich weiß nicht, so ein NAS kost doch immerhin schon ne Stange Geld, ist denn Gigabit LAN da wirklich so teuer, dass man das nicht integrieren könnte?
    Ansonsten suche ich mir einfach ein entsprechendes NAS, oder gibt's das etwa nicht? ;-)

    Was ist denn jetzt an RAID das Problem? "Hä"?
    Du meinst, dass RAID-1 nicht gegen Viren hilft? Wie gesagt, ich hab ja beschrieben, ggfs. wird's eine Arbeits-"Partition" geben und eine entsprechend gleich große BackUp-Kombi (je 2x 500 GB WE RE3).

    *haha* Also übertreiben, ja mache ich gerne.
    Nein, du hast Recht, wenn dann richtig machen, sowieso! *serious* Von daher, falls du noch Tipps hast... (bin mir jetzt nicht ganz sicher was mein Fazit aus dem Satz sein soll )

    Nein, ich "denke" das genauso wenig, ich weiß natürlich nicht wie die (HDD-)Zukunft aussieht ! und mir wäre ja auch etwas "Change" ^^ in dem Bereich gar nicht unrecht, schließlich haben wir ja alle was vom Fortschritt. *g* Das ist jetzt aber auch nicht sooo das Kriterium, wie gesagt, im Endeffekt habe ich es doch nicht in der Hand, also werde ich auch hier in 10 Jahren sicher nicht über "spilt milk" weinen, macht ja keinen Sinn! Mit den 10 Jahren ging's mir mehr so um die Produktqualität, so wie bei der Garantie auf die IKEA- (oder Poggenpohl ) Küche.

    Also zum Einzelarbeitsplatz, das was du vorschlägst, ist doch genau ein RAID! Bzw. du schlägst doch hoffentlich nicht vor, das intern in (m)einem Desktop-PC zu lösen?
    Ich meine, ich habe aktuell eh Probleme mit meinem Board/den SATA-Anschlüssen, da tue ich mir sicher nicht noch ein RAID-System an! Bevor ein SATA-Kabel rausrutscht oder die Stromversorgung abbricht oder das Netzteil inklusive Motherboard ab"brennt""! (Alles schon bei Kollegen erlebt )) Deswegen finde ich das physikalisch keineswegs so sicher ist wie ein anderswo stehendes (NAS-)System!

    Und selbstverständlich hatte ich meine externe HDD nicht gesichert, sondern nur meine interne. Da beide nicht 100% redundant waren, war das das einzige Problem. Und klar war/ist das nicht sonderlich sicher, aber deswegen kommt ja jetzt endlich (mal wieder) RAID! Was daran jetzt nicht sicher sein soll, verstehe ich nicht. Wie soll es denn sicherer gehen? Ich folge gerne deinen Ratschlägen! ^^

    Danke von mir & viele Grüße
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  6. #6
    TP-Insider Avatar von Settler
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    • welche Art von Daten?
    • wie wichtig?
    • wie viel MB/GB fallen pro Tag an, die sich verändern oder dazukommen und gesichert werden müssen?
    • welche Anwendungen benutzt du?
    • wieviel bist du bereit auszugeben?
    • wie viele Rechner sollen darauf zugreifen?

  7. #7
    TP-Moderator Avatar von UweB
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    Was ist denn jetzt an RAID das Problem? "Hä"?
    Du meinst, dass RAID-1 nicht gegen Viren hilft? Wie gesagt, ich hab ja beschrieben, ggfs. wird's eine Arbeits-"Partition" geben und eine entsprechend gleich große BackUp-Kombi (je 2x 500 GB WE RE3).
    Wir fangen an uns im Kreis zu drehen.
    Ein RAID ist kein Problem, aber es deckt, alleine, nicht alle Gefahrenquellen ab.
    Viren sind nur ein Beispiel. Grundsätzlich ist es nicht sinnvoll die alleinige Datensicherung auf dem selben Gerät zu machen, auf der die Daten liegen.

    Und selbstverständlich hatte ich meine externe HDD nicht gesichert, sondern nur meine interne.
    du hättest die externe HDD ausschließlich dafür nutzen sollen ,die interne HDD zu sichern. Dann hättest du, außer einer defekten Festplatte, überhaupt kein Problem gehabt.
    bin mir jetzt nicht ganz sicher was mein Fazit aus dem Satz sein soll
    Das sollte in Denkanstoß sein, ob dein Vorhaben an sich nicht schon übertrieben ist.
    Ein Guter Anfang wäre, über Settlers Fragen nachzudenken, und für dich selber Antworten zu finden.

    Mit den 10 Jahren ging's mir mehr so um die Produktqualität
    OK, ich wollte nur sicherstellen, dass du nicht von einem 10 jährigen Einsatz ausgehst. Das wäre natürlich schön, nur eben nicht fest planbar.

    du schlägst doch hoffentlich nicht vor, das intern in (m)einem Desktop-PC zu lösen?
    Doch!

    Ich meine, ich habe aktuell eh Probleme mit meinem Board/den SATA-Anschlüssen, da tue ich mir sicher nicht noch ein RAID-System an! Bevor ein SATA-Kabel rausrutscht oder die Stromversorgung abbricht oder das Netzteil inklusive Motherboard ab"brennt""! (Alles schon bei Kollegen erlebt )) Deswegen finde ich das physikalisch keineswegs so sicher ist wie ein anderswo stehendes (NAS-)System!
    Dann solltest du zunächst erst einmal Geld investieren, und den PC in Ordnung bringen, bzw. austauschen.
    Auch ein NAS ist, je nach Preislage, von der Hardware her ein vollwertiger oder abgespeckter PC. Entsprechend können die gleichen Hardwarefehler auftreten.
    Ein NAS ohne zuverlässigen PC ist doch irgendwie wie Winterreifen, aber Motorschaden.

    Was daran jetzt nicht sicher sein soll, verstehe ich nicht.
    Nimm mir das bitte nicht als übel, sondern sehe es als konstruktive Kritik:
    Im Moment sehe ich den größten Unsicherheitsfaktor für deine Daten in dir selber.
    Du versuchst Datensicherheit ausschließlich über Hardware sicherstellen zu wollen.
    Tatsächlich ist , in meinen Augen, aber der richtige Umgang mit den Daten und eine richtige Sicherungsstrategie viel wichtiger. Erst wenn das stimmt, kann durch bessere Hardware, wie z.B. ein RAID, weitere Sicherheit gewonnen werden.
    Meine Vorstellungen dazu habe ich hier, und auch in älteren Beiträgen, schon dargestellt.

    Gruß
    Uwe

  8. #8
    TP-Supporter Avatar von unclefu86
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    Thumbs up Gute Fragen

    Zitat Zitat von Settler Beitrag anzeigen
    [LIST][*]welche Art von Daten?
    Hauptsächlich Dateien aus der MS Office Suite, bergeweise PDF-Dateien, so einige GB Audio-Dateien (die ändern sich natürlich nicht so viel), ein paar Videos, Programm-Dateien (damit ich da den Überblick behalte bzw. ggfs. nicht immer neu downloaden muss), private Bilder, Photos und Wallpaper sowie InDesign-Dateien. Außerdem mein FeedReader-Inhalt, solange da noch nicht alles gelesen ist.
    Und halt "Sonstiges", worunter aber besonders wichtige Daten wie meine Passwörter + Datenbank fallen...
    Zitat Zitat von Settler Beitrag anzeigen
    [*]wie wichtig?
    Die MS Office-Dateien, Passwörter, OneNote und InDesign-Dateien sind natürlich sehr wichtig - aber im Endeffekt will ich natürlich genauso wenig meine Musik (v.a. nicht die von iTunes) oder meine Photos verlieren, logisch.

    Und natürlich diverse Einstellungen, die ich in letzer Zeit mal versucht habe zusammenzutragen und auch zu sichern. Weil ich nicht ständig alle Einstellungen für meine Programme neu aufsetzen will.
    Zitat Zitat von Settler Beitrag anzeigen
    [*]wie viel MB/GB fallen pro Tag an, die sich verändern oder dazukommen und gesichert werden müssen?
    Also ich weiß auch nicht was/wie mein BackUp Programm da macht, aber ggfs. schon so 100 MB. Ich weiß es nicht genau, es kommt auf immer drauf an, oft wird es unter den 100 MB liegen, manchmal aber auch deutlich drüber.
    Zitat Zitat von Settler Beitrag anzeigen
    [*]welche Anwendungen benutzt du?
    S.o. MS Office, ansonsten Adobe CS 4 Design Standard, Mindjet Mindmanager 7, Newsgator FeedDemon, diverse kleine Tools (u.a. für diverse Printtätigkeiten von Avery und DYMO), verschiedene Security-Software (Virenscanner, Anti-Spyware, demnächst evtl. auch eine Software-Firewall...).
    Zitat Zitat von Settler Beitrag anzeigen
    [*]wieviel bist du bereit auszugeben?
    Für meine Datensicherheit sehe ich die Notwendigkeit, nicht knauserig zu sein und da ich die Preise so gesehen habe, würde ich alles in allem (mit HDDs) schon 750 € ausgeben. Wie gesagt, das soll ja lange halten.
    Ist zwar der Witz, dass meine Desktop-Maschine sogar noch günstiger war, als so ein NAS, aber wenn ich da auch noch gleich einen Server habe und den dann auch auf Reisen via VPN erreichen kann, ist das durchaus ok.
    Zitat Zitat von Settler Beitrag anzeigen
    [*]wie viele Rechner sollen darauf zugreifen?
    Mindestens zwei Stück (ein Desktop und ein Laptop).

    Ich danke dir schon im Voraus!
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  9. #9
    TP-Supporter Avatar von unclefu86
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    Viren sind nur ein Beispiel. Grundsätzlich ist es nicht sinnvoll die alleinige Datensicherung auf dem selben Gerät zu machen, auf der die Daten liegen.
    Hmm...das war mir so nicht bewusst, aber wieso wäre das denn ein Problem, wenn ich zwei (zu Mindestens virtuell) getrennte RAID-1 Systeme hätte?
    Ich meine in einem internen Desktop-Gehäuse (s.u.) wäre das doch auch nicht anders!! Ich finde da widersprichst dir.

    du hättest die externe HDD ausschließlich dafür nutzen sollen ,die interne HDD zu sichern. Dann hättest du, außer einer defekten Festplatte, überhaupt kein Problem gehabt.
    Damit hast du natürlich Recht!
    Der (natürlich trotzdem das nicht rechtfertigende) Grund war, dass ich damals z.T. gar nicht so viel Plattenplatz hatte *lol* und zweitens nicht den ganzen Kram auch auf der Platte haben wollte.

    Da muss ich mir natürlich eigentlich auch jetzt mal für die Zukunft überlegen, wo und wie ich manche Sachen (wie private Photos und Videos aus dem www und von Veranstaltungen) lagere, weil diese sind im Endeffekt schon vom Datenverlust bedroht, richtig.
    Aber das könnte ich ja im Endeffekt mit einer solchen Platte verhindern, weil solange das nicht auf meinem lokalen Arbeits-PC (ob Desktop oder Laptop) herumfliegt, ist mir das ja Recht! Und aus meiner Sicht sollte trotzdem RAID-1 als Sicherheit reichen, nur die wirklich kritischen Daten würde ich dann nochmal auf das RAID-1 BackUp System sichern.
    Ich finde halt, man muss das richtige Maß zwischen Sicherheit und Unsicherheit finden, ich meine im Endeffekt sind mir ja bisher noch keine Daten weggekommen!!
    (Zum Verständnis: Meine alte externe HDD war nicht kaputt, ich hatte nur Probleme mit dem Case, s. Thread hier...)
    Vielleicht bin ich da auch zu risikofreudig, aber na ja, ggfs. my business. Ich meine, aktuell ist es sicher problematischer, ich muss/sollte ja erstmal vom aktuellen Zustand wegkommen!

    Das sollte in Denkanstoß sein, ob dein Vorhaben an sich nicht schon übertrieben ist.
    Was ist denn jetzt übertrieben?
    Ich verstehe dich da nicht, weil oben kritisierst du ja an meinem geplanten und bisherigen Vorgehen, dass ich es sozusagen untertreibe!
    Dann solltest du zunächst erst einmal Geld investieren, und den PC in Ordnung bringen, bzw. austauschen.
    Ich habe schon Geld in die Hand genommen letztens und mein PC ist in Ordnung! (Ich habe das tolle "Bestseller"-Board von ASUS, welches leider (wie alle Boards dieser Serie) für (e)SATA unmögliche Treiber einsetzt und das Problem habe damit nicht nur ich, sondern x-Tausend Leute, wenn ich dir die Details geben würde, könntest das auch selber googeln. Aber das ist ja auch nicht so wichtig, schließlich läuft alles auch via USB notfalls, ich meine ich kann ja auch nichts dafür, dass die meistens Hersteller mit eSATA noch nicht so weit sind (war ja bei meiner anderen externen HDD genauso) und ich kann auch nicht für alles was, ich meine, ich entwickele auch nicht Microsoft Windows oder diverse Treiber!)
    Auch ein NAS ist, je nach Preislage, von der Hardware her ein vollwertiger oder abgespeckter PC. Entsprechend können die gleichen Hardwarefehler auftreten.
    Ist mir soweit klar, ich kenne ja die specs. Bitte nur jetzt nicht in diese Schiene abrutschen ("Motorschaden"...), das ist nun wirklich nicht das Problem. Und ja ich kann antizipieren, dass auch ein NAS nicht gegen Stromausfälle o.ä. gewappnet ist, aber man kann es wie gesagt auch übertreiben, sonst muss ich mir jetzt gleich eine Enterprise-Version plus Notstromversorgung hinstellen, nicht zu vergessen den extra Raum und Temperatur-Monitoring! ...

    Nimm mir das bitte nicht als übel, sondern sehe es als konstruktive Kritik: Im Moment sehe ich den größten Unsicherheitsfaktor für deine Daten in dir selber.
    Du versuchst Datensicherheit ausschließlich über Hardware sicherstellen zu wollen. Tatsächlich ist , in meinen Augen, aber der richtige Umgang mit den Daten und eine richtige Sicherungsstrategie viel wichtiger.
    Kein Problem. :-) Ja, mir ist auch schon Mist passiert, es ist immer der Mensch vor dem Bildschirm!
    Nur bitte erläutere mir (s.o.) dann, wo das Problem liegt. Bzw. klar, eine vollständige Sicherungsstrategie muss ich dann auch implementieren!! D.h. auch wirklich alles sauber sichern, die BackUps validieren, mir optimalerweise Monitoring-Reports von der Sicherungssoftware / dem NAS zuschicken lassen, jup.
    (Wobei ich das o.g. übrigens schon alles tue, wenn auch ohne NAS. )
    Ich habe mir das auch schon soweit grob in einem Visio-Chart skizziert, wenn ihr da Best-Practice Dokumente/Whitepapers habt, immer gerne.

    Ich danke dir nochmals für deine Mühe, finde ich gut.

    Beste Grüße
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  10. #10
    TP-Moderator Avatar von UweB
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    aber wieso wäre das denn ein Problem, wenn ich zwei (zu Mindestens virtuell) getrennte RAID-1 Systeme hätte?
    Ich meine in einem internen Desktop-Gehäuse (s.u.) wäre das doch auch nicht anders!!
    Eben. Solange du das RAID wie interne Festplatten nutz, stellt es keine weitere Sicherheit da.
    Und wenn, wie du es ja bei der externen Festplatte erlebt hast, das "Gehäuse", in diesem Fall also das NAS, kaputt geht, könnten Sicherung und Original gleichzeitig beschädigt werden. Daher sollten beide, meiner Meinung nach, Hardwareseitig getrennt sein.

    Wobei ich das o.g. übrigens schon alles tue, wenn auch ohne NAS.
    Wenn das so ist, stellt das NAS natürlich eine kleine - zusätzliche - Sicherheit da.
    Jedenfalls solange, wie du es nicht gleichzeitig als Arbeitsmedium und Sicherung benutzt.

  11. #11
    TP-Supporter Avatar von unclefu86
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    Zitat Zitat von UweB Beitrag anzeigen
    Solange du das RAID wie interne Festplatten nutzt, stellt es keine weitere Sicherheit da.
    Verstehe immer noch nicht, warum ich das RAID-1 (abgesehen davon dass es ggfs. im gleichen NAS untergebracht wäre) als "weitere HDD" nutze? Das ist doch eine "Unterstellung", die ich - dachte ich - schon im letzten Post geklärt hatte (Thema Photo-Sicherung u.ä.), oder? Wie gesagt, meine komplette Sicherungsstrategie wird 100% konsistent, wieso können wir dann nicht einfach mal von diesem Verhalten ausgehen?...

    Zitat Zitat von UweB Beitrag anzeigen
    Und wenn, wie du es ja bei der externen Festplatte erlebt hast, das "Gehäuse", in diesem Fall also das NAS, kaputt geht, könnten Sicherung und Original gleichzeitig beschädigt werden. Daher sollten beide, meiner Meinung nach, Hardwareseitig getrennt sein.

    ...stellt das NAS natürlich eine kleine - zusätzliche - Sicherheit da ...solange ... du es nicht gleichzeitig als Arbeitsmedium und Sicherung benutzt.
    ...Gut, um dann mal zu einer "Lösung" zu kommen (bzw. mit der Ursprungsfrage endlich weiter zu machen!), dann nehmen wir jetzt einfach mal an, dass ich zwei RE3-Platten im RAID-1-Verbund in mein Desktop-Gehäuse stecke und laufen lasse und von da aus dann auf einen entsprechenden RAID-1-Verbund in einem externen NAS sichere! Ich meine, das werde ich wohl auch machen, wenn du meinst das wäre sicherer (der Meinung bin ich nicht!) bzw. mir meine Bedenken nimmst, was die anfangs genannten Probleme in einem Desktop-Gehäuse angeht. Der Punkt ist halt, ich kaufe sicher keine zwei NAS-Systeme! Aber welches "Einzel-"NAS kaufe ich jetzt?

    Weitere Frage: Wie soll ich denn so einen Sicherungsprozess in meiner Software (Acronis True Image Echo Workstation, btw...) genau einrichten, damit das dann auch sicher ist? Weil wenn ich den internen RAID-Verbund nur kopiere / spiegele, hilft das ja nichts gegen Viren. Andererseits, wenn die (meisten) BackUps nur täglich laufen, sollte eine leicht zeitversetzte Kopie ja das Problem lösen bzw. ich wüsste nicht was das Problem daran wäre, wenn ich entsprechend ein (inkrementelles/differenzielles) BackUp wiederherstellen muss? Das muss ich ja sowieso (!), falls Viren oder schlimmeres meine HDD-Inhalte zerstören!(?)

    Ich danke!

    PS: Ich sehe gerade, dass alle Thecus-NAS' (natürlich) mehrere Gigabit-Anschlüße haben, das war also mal wieder eine entsprechend sinnlose Diskussion in den Posts vorher...
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  12. #12
    TP-Moderator Avatar von UweB
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    wieso können wir dann nicht einfach mal von diesem Verhalten ausgehen?...
    Das können wir.
    Meine "Unterstellungen" sollen dir zeigen, was ich aus deinen Antworten herauslesen. Wenn das nicht richtig ist, ist doch alles gut. Ich frage halt lieber einmal zuviel.

    dann nehmen wir jetzt einfach mal an, dass ich zwei RE3-Platten im RAID-1-Verbund in mein Desktop-Gehäuse stecke und laufen lasse und von da aus dann auf einen entsprechenden RAID-1-Verbund in einem externen NAS sichere! Ich meine, das werde ich wohl auch machen, wenn du meinst das wäre sicherer (der Meinung bin ich nicht!) bzw. mir meine Bedenken nimmst, was die anfangs genannten Probleme in einem Desktop-Gehäuse angeht. Der Punkt ist halt, ich kaufe sicher keine zwei NAS-Systeme! Aber welches "Einzel-"NAS kaufe ich jetzt?
    Ein spezielles NAS kann ich dir nicht empfehlen. Bei oben genannter Nutzung tritt nun aber die Geschwindigkeit in den Hintergrund, da diese nur noch ausreichen muss um eine Sicherung in halbwegs akzeptabler Zeit durchzuführen. Das sollte den Kreis der Kandidaten doch vergrößern. Da du dich auch bereits auf bestimmte Festplatten festgelegt hast, solltest du nun nach Erfahrungsberichten suchen, wer diese HDDs in welchem NAS bereits verbaut hat.

    Wie soll ich denn so einen Sicherungsprozess in meiner Software (Acronis True Image Echo Workstation, btw...) genau einrichten, damit das dann auch sicher ist? Weil wenn ich den internen RAID-Verbund nur kopiere / spiegele, hilft das ja nichts gegen Viren. Andererseits, wenn die (meisten) BackUps nur täglich laufen, sollte eine leicht zeitversetzte Kopie ja das Problem lösen bzw. ich wüsste nicht was das Problem daran wäre, wenn ich entsprechend ein (inkrementelles/differenzielles) BackUp wiederherstellen muss? Das muss ich ja sowieso (!), falls Viren oder schlimmeres meine HDD-Inhalte zerstören!(?)
    Ich verstehe jetzt die Frage nicht. 100%ige Sicherheit gibt es ja nie. Und auf dein ext. Raid sollten hat möglichst zwei bis drei Sicherungen passen, um ggf. bei der Sicherung nicht die vom Vortag zu überschreiben.

    Ohne das jetzt als Vorschlag werten zu wollen.
    Wenn ich einen Desktop PC und vier gleiche HDDs haben, jedoch vom Platz her nur eine dieser HDD benötige, würde ich auf jegliches RAID verzichten. Stattdessen würde ich auf drei externen Festplatten so viele wie möglich unterschiedlich alte Sicherungen halten, um im Fall der Fälle etwas in die Vergangenheit gehen zu können.
    Beides, RAID oder "drei verschiedene Medien", hat seine Vor- und Nachteile. Da muss halt jeder selber entscheiden, was für ihn wichtiger ist. ( Nein über die Möglichkeit drei ext. RIADs zu benutzen reden wir jetzt nicht weiter, denn warum eigentlich nur drei... )

    Real sieht es bei mir übrigens wesentlich schlechter aus: Mein PC hat grundsätzlich zwei Festplatten, die selten älter als 18 Monate sind ( Das hat weniger mit Sicherheit, als mit ständigem Herumbasteln zu tun ). Gesichert wir mit "TrueImage home 2009" in viel zu großen Abständen auf zwei verschiedene Festplatten, wobei auf eine Sicherungs-Festplatte ein Image aller wichtigen Partitionen beider internen HDDs passt. MP3s und private Fotos liegen zusätzlich noch einmal auf je einer kleineren externen Festplatte.
    Du siehst also, ich mache mir durchaus Gedanken zur Sicherung meiner Daten - und halte mich dann nicht daran...

    Gruß
    Uwe

  13. #13
    TP-Veteran Avatar von Marco
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    Ich habe noch immer nicht so ganz verstanden, was du wirklich machen willst.
    Du sprichst von Backup, andererseits auch Daten komplett auslagern,
    Applikationen installieren....hört sich irgendwie nach einer Mischung aus
    Backupserver, Mediaserver und Terminalserver an - also quasi die Eierlegende... .

    Bei den Produkten "out of the Box" kenne ich selbst nur die Netgear (ehemals Infrant) ReadyNAS Serie. Die kleinste Version (RN Duo) mit Schächten für zwei Festplatten (Raid 1 möglich) geht nackt ab 250 EUR los. Damit ist zwar einiges möglich, aber flexibel in der Erweiterung und schnell bei der Übertragung (großer Datenmengen) ist dann doch was anderes (wird dir dann erst bewusst, wenn du mal >100 GB über Netzwerk sicher magst).

    Wie ich hier schon mal angesprochen habe, tendiere ich bei einem
    NAS für deine genannten Zwecke und in der gewünschten Preisklasse zu einem Eigenbau.
    Alleine bei der Wahl des Betriebssystems und der späteren Installation weiterer Anwendungen bist du schon unglaublich flexibel,
    von der Hardware Auswahl möchte ich mal gar nicht sprechen.

    Eine anständige Bedarfsanalyse wäre hier erst mal nicht verkehrt.

  14. #14
    TP-Insider Avatar von Masotoshi
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  15. #15
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    Exclamation

    Zitat Zitat von Marco Beitrag anzeigen
    Ich habe noch immer nicht so ganz verstanden, was du wirklich machen willst.
    Du sprichst von Backup, andererseits auch Daten komplett auslagern,
    Applikationen installieren....hört sich irgendwie nach einer Mischung aus
    Backupserver, Mediaserver und Terminalserver an - also quasi die Eierlegende... .
    Thema anständige Bedarfsanalyse: Mittlerweile merke ich, dass du mit dem was du da oben schreibst recht hat. Und zwar insofern, dass ich wirklich gerne alles in einem gehabt hätte bzw. auch bräuchte, dass es soetwas aber am Markt bzw. aus technischen Gründen wohl nicht gibt.

    Vor allem insofern - und hier bitte ich um Aufklärung, weil ich gerade auf dem Schlauch stehe! - dass man wohl auf normalen NAS-Geräten warum auch immer keine Windows Home Server (WHS) Software (gibt es eigentlich dazu Alternative OS'?) installieren kann. Mein Ziel war, möglichst viele meiner Softwareapplikationen zentral laufen zu lassen bzw. dort auf diese zuzugreifen. Das gilt insbesondere für meinen Antivirenscanner (da würde ich die Lizenz updaten) und für mein Backup-Programm Acronis True Image (wo ich bereits die passende Workstation-Lizenz habe und einsetze...), aber auch bezüglich kleinerer Apps, die das z. T. anbieten...

    Trotzdem geht es mir in der Hauptsache um Daten*-Backup, Daten*-Zugriff und Remote-Access, was ich ja glücklicherweise über jedes beliebige NAS realisieren kann (richtig?). Nur die o. g. Softwareproblematik bleibt, da sich ja anscheinend auf NAS' kein WHS installieren lässt, umgekehrt aber Geräte mit WHS kein (richtiges) RAID unterstützt! (* Dokumente, Software und Musik in der Hauptsache)

    [btw: Ich hatte jetzt zuerst ein Thecus N5200 bestellt, da dieses jedoch aktuell (zum Glück) nicht (mehr) lieferbar ist, habe ich nun etwas "Bedenkzeit"... ]

    Fazit: Ich brauche wohl bzw. sollte mir lieber zwei möglichst kleine Geräte zulegen, ein NAS zum reinen Daten-Backup und ggfs. Musik-Streaming und das andere zur Organisation, Software-Nutzung und ggfs. Daten-Zugriff (wenn ich das nicht auch mind. genauso gut über das NAS hinbekommen sollte...). Wie seht ihr so meine Überlegungen?

    *edit* Was zudem die Laune trübt ist, dass ich jetzt gelesen habe, dass z. B. beim "HP MediaSmart EX4xx" Server gar nicht die gesamte WHS-Funktionalität verfügbar ist, weil die Version (aus welchem Grund auch immer) speziell auf das den HP Server "zugeschnitten" (und damit eingeschränkt) wurde. Ich hatte aber eigentlich nicht vor, mir selbst ein Gerät zusammenzubauen, wobei mir das bei all den "Haken an der Sache" die man immer wieder bei jedem in's Auge gefassten System entdeckt, leider fast die letzte Möglichkeit bleibt...(wieso kann denn kein Hersteller aus Nutzer-Sicht mitdenken?...)

    Ich danke im Voraus!
    Geändert von unclefu86 (11.03.2009 um 17:48 Uhr)
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