USB-Sticks gehen "gerne" mal verloren, ansonsten sehe ich keine Nachteile
Ein Arzt macht jeden Tag Backup seines Ord.-Programmes auf CD-RWoms. Wenn er umstellt auf USB-Sticks, hätte das irgendwelche Nachteile?
Grüße,
Peter
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Unterwasserrugby - der dreidimensionale Sport
USB-Sticks gehen "gerne" mal verloren, ansonsten sehe ich keine Nachteile
Falls der Stick dann regelmäßig immer in irgendeinem Schrank verschwinden sollte, würde ich sowohl an den Stick, als auch an den Rechner kurze USB-Verlängerungen anbringen. Der Grund: Die Stecker und Ports sind nur für eine gewisse Anzahl von Steckzyklen ausgelegt, dann leiern die aus oder gehen kaputt.
Wenn du dann diese Verlängerungskabel einfach zusammensteckst, kannst du diese notfalls austauschen, das ist nicht ganz so teuer![]()
Ich würde nicht empfehlen USB-Sticks alleine als Backupmedium einzusetzen. Wenn, dann nur in Verbindung mit einem anderen Backup Medium.
In der Backupstrategie sollte man immer einen möglichen Ausfall des Sicherungsmediums miteinbeziehen.
Ist mir auch schon passiert, dass ein USB-Sticks kaputt ging. Da war nur MP3 drauf, von dem her nicht so wild...
»Man sollte alles so einfach wie möglich sehen - aber auch nicht einfacher.«
-Albert E.
Danke für die Antworten.
Der Tipp mit der Verlängerung ist gut. So werde ich´s vorschlagen.
Ich dachte so an 5 USB-Sticks (jeden Tag ein anderer) oder event. noch ein, zwei mehr für eine Monatssicherung. Dann sollte es auch nicht so schlimm sein, wenn einer mal kaputt geht.
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cdrom ist natürlich in einigen Punkten robuster als stick, auch wenn ein stick kratzunempfindlicher ist.
Und wenn er die CDs multisessionmäßig bespielt, wird es auch definitiv billiger sein.
Wie viele Daten sind es?
USB-Sticks kann man nicht in einer professionellen Umgebung als Backup-Medium nehmen.
USB-Sticks haben ca 120% des angegebenen Speichers zur Verfügung. Nach ca. 100T Schreibzyklen kann man die einzelne Speichereinheit eines Sticks nicht mehr ändern (überschreiben). Der Controller des Sticks erkennt das und weist aus der 20%-Reserve alternativ Speicher zu. Sind diese 20% auch verbraucht, werden die folgenden Daten nicht mehr gespeichert.
Natürlich habe ich schon Backups auf Sticks gezogen, aber sie als tagtägliches Medium einzusetzen, birgt obiges Risiko.
Alternativ eine USB-Festplatte bzw. kl. Raid.
bei wenigen Daten kannst du evtl. folgendes probieren:
Die meisten Webanbieter bieten neben dem Webspace auch Backupspace an. Du kannst diesen Platz auch für dein Backup nutzen. Aber darauf achten, dass die Daten abgesichert sind.
Festplatten haben auch so einen reservierten Speicher - die Nutzung ebendiesen kannst du auch über SMART Monitoring-Tools überwachen.
Aber die Idee mit dem externen Backup im Web ist gut - wenn alle Stricke reißen kann man sich bei kleinen Datenmengen ja auch für < 10 € im Monat einen vServer mieten - Grundkenntnisse in dessen Administration vorausgesetzt![]()
wobei man Vserver wieder absichern muss.
für den Backup-server übernimmt das der Provider
Eher andersherumSelbst eine CD pro Tag sollte preislich kaum ins Gewicht fallen.Und wenn er die CDs multisessionmäßig bespielt, wird es auch definitiv billiger sein.Weil?Wie viele Daten sind es?
USB-Sticks kann man nicht in einer professionellen Umgebung als Backup-Medium nehmen.Stimmt leider auch nicht, SSDs haben 20% Reserve, Speichersticks nicht, erkennen imho jedoch defekte Speicherzellen und lassen diese aus.USB-Sticks haben ca 120% des angegebenen Speichers zur Verfügung. Nach ca. 100T Schreibzyklen kann man die einzelne Speichereinheit eines Sticks nicht mehr ändern (überschreiben). Der Controller des Sticks erkennt das und weist aus der 20%-Reserve alternativ Speicher zu. Sind diese 20% auch verbraucht, werden die folgenden Daten nicht mehr gespeichert.Und wie die Daten übertragen werden, wer verschlüsselt die Daten, wer hat Zugriff darauf, ...
Natürlich habe ich schon Backups auf Sticks gezogen, aber sie als tagtägliches Medium einzusetzen, birgt obiges Risiko.
Alternativ eine USB-Festplatte bzw. kl. Raid.
bei wenigen Daten kannst du evtl. folgendes probieren:
Die meisten Webanbieter bieten neben dem Webspace auch Backupspace an. Du kannst diesen Platz auch für dein Backup nutzen. Aber darauf achten, dass die Daten abgesichert sind.
Ich finde die Umstellung auf (gute) USB Stick unproblematisch. Je nachdem, wie aufwendig die Neuerfassung der Daten ist, müssen entsprechende Backupstrategien verfolgt werden.
PS: Ein Backup am gleichen Ort aufzubewahren ist brandgefährlich![]()
in EINIGEN Punkten ...
z.B. reagieren Sticks empfindlicher gegenüber elektrostatischer Aufladung. Auch sind sie nicht so resistent gegenüber Feuchtigkeit. Wenn man also das Medium wechseln will, muss man auch überprüfen, ob man auch die richtigen Rahmenbedingungen für das neue Medium bietet. That's all!
Ob das mit den 20% Reserve NUR für SSDs gilt, weiß ich wirklich nicht, aber ich hatte das Problem mit einem USB-Stick, dass dieser ohne eine Fehlermeldung zu generieren sich nicht mehr beschreiben ließ....SSDs haben 20% Reserve, Speichersticks nicht, erkennen imho jedoch defekte Speicherzellen und lassen diese aus.
Man konnte nur noch die alten Daten auslesen.
zur Not mit dem verschlüsselten WEB-ftp? wenn man keine sichere verbindung hinbekommt, kann man immer noch verschlüsselte Container bauen und die hochladen.Und wie die Daten übertragen werden, wer verschlüsselt die Daten, wer hat Zugriff darauf, ...
Aber das wäre schon das zweite Problem.
Ich würde auf einem FTP-Speicher immer die Daten verschüsselt ablegen. Man weiss ja nie, welcher Azubi seine Finger auf dem FTP-Server hat.![]()
Ich nutze für die verschlüsselte Dateitablage auf FTP-Servern das OpenSource-Tool Areca Backup.
Läuft sehr zuverlässig, man kann auch entsprechende "Scheduled Tasks" im Windows konfigurieren, damit eine automatische Sicherung regelmässig stattfindet.
»Man sollte alles so einfach wie möglich sehen - aber auch nicht einfacher.«
-Albert E.
Das Problem bei einer Übertragung auf irgendeinen Webserver wäre auch ein datenschutzrechtliches, abhängig von den Daten, die der Arzt da sichern will. Bei Patientendaten würde ich davon Abstand nehmen.
"Quis custodiet ipsos custodos?" Juvenal
Die archaische Kultur von Minos hat dem Minotaurus alljährlich ihre Kinder geopfert, um Sicherheit zu gewinnen. Eine demokratische Kultur, die ihre Prinzipien dem Terrorismus in den Rachen wirft, handelt nicht anders. H. Prantl in NZZ Folio 09/07
Webseiten & Datenschutz - eine kurze Zusammenfassung
Hui,
da gehen die Meinungen auseinander.
Onlinebackup möchte ich aus datenschutzrechtlichen Gründen ausschließen, ohne Verschlüsselung wär es zu gefährlich, mit V. zu kompliziert. Da der Arzt jeden Tag der Woche ein eigenes Backup macht (kann somit für 7 Tage in die Vergangenheit die abendlichen Systemzustände wiederherstellen) fällt USB-Festplatte aus.
Bis jetzt wurden CD-RWs verwendet, die aber dann auch alle 2-3 Monate den Geist aufgeben (sie lassen sich nicht mehr formatieren). Ich dachte mir ein USB-Stick (wie vorgeschlagen mit Verlängerung) hält vielleicht länger? Ich möchte das nur ungern vorschlagen wenn es dann nach 2-3 Monaten wieder das gleiche Problem gibt.
Datenmenge: 100-200MB
Jeder USB-Stick würde: 1x pro Woche eingesetzt werden
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Grüße aus dem Odenwald
Thomas
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