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Thema: Kopiertes Laufwerk und Backup-Image (Drive Image 7)

  1. #1
    TP-Junior Gaertnerin macht alles soweit korrekt
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    Kopiertes Laufwerk und Backup-Image (Drive Image 7)

    Hallo Ihr Helfer,
    Ich habe ein Notebook Toshiba Satellite mit 40 GB und Windows XP. Dafür habe ich jetzt nach der guten Beratung von Uwe B. eine externe Festplatte TrekStor 2,5" mit 160 GB bekommen und partitioniert. Mein Vorhaben war, ein komplettes Backup oder Spiegelung (ich komme mit den verschiedenen Ausdrücken nicht klar) meiner Festplatte machen zu können, einerseits zur Sicherung für Notfälle, andererseits will ich auch mal darauf arbeiten können.
    Mit Drive Image 7 habe ich auf der einen Partition (E ein Backup-Image erstellt und dachte das wärs. Das wars aber nicht, alle Dateien sind schreibgeschützt, es handelt sich also nur um eine Notfall-Sicherung.
    Schließlich fand ich am Ende der Anleitung von Drive Image, dass man damit auch das Beteriebssystem, Anwendungen und Dateien von einem Laufwerk auf ein anderes kopieren kann. Also kopierte ich mein Laufwerk C: einfach auf die zweite Partition F: des externen Laufwerks; darauf kann ich von allen drei Konten meines Computers zugreifen, mit allen Dateien arbeiten und sie auch von C: aus überschreiben. Was mich aber stört: auf dem Fenster von F: (wie auch von E erscheint kein Desktop; ich muss mich also zu allen Dateien und Anwendungen erst durch die Ordner-Hierarchie durchklicken oder, wenn ich ihren Platz nicht auswendig weiß, mit der Suchfunktion danach suchen.
    Ich habe nun zwei Fragen:
    1. Wie bekomme ich auf F: ein leeres Eingangsfenster, auf dem ich einen Desktop aufbauen kann? (Wenn das ganze Betriebssystem kopiert ist, muss das doch machbar sein??),
    2. Brauche ich jetzt das Backup-Image (die .V2i-Datei) auf E: noch? (ich hätte die Partition gern frei, um darauf mal LINUX auszuprobieren). Kann ich, wenn mein Laptop-System komplett abstürzt, das System C: mit der Kopie von F: wieder herstellen, oder hat die .V2i-Datei irgendwelche besonderen Funktionen, die das nur ermöglichen? Zur Info: ich besitze ja noch die Toshiba-Recovery-CD, von der ich den Laptop zumindest wieder ans Laufen kriege.

    Entschuldigt die dummen Fragen; mir fehlen einfach die Hintergründe, um die Funktionsweisen und Unterschiede von "Laufwerk kopieren", Backup, Image, Spiegelung etc. zu verstehen.

    Besten Dank für eine Antwort.
    Gaertnerin

  2. #2
    TP-Moderator fuchzga lebt für das TP und seine User fuchzga lebt für das TP und seine User fuchzga lebt für das TP und seine User fuchzga lebt für das TP und seine User fuchzga lebt für das TP und seine User fuchzga lebt für das TP und seine User fuchzga lebt für das TP und seine User Avatar von fuchzga
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    Hi,
    den Desktop gibt es bei Windows XP immer nur einmal.
    "Desktop" ist im Grunde ein Verzeichnis (liegt meist unter c:\dokumente und einstellungen\%username%\Desktop).
    Der Desktop ist somit Teil deines Userprofils. Genauso wie "Eigene Dateien" oder "Favoriten"... liegt alles in deinem Userprofil.
    Somit kann es kein eigenes "Eingangsfenster" für dein F-Laufwerk geben.
    Ich verstehe auch nicht, warum du auf dem Laufwerk F: zugreifen möchtest. Ich denke das soll das Backup von deiner C-Partition liegen. Also arbeitest du doch exklusiv nur auf C: und machst dein Backup auf deine externe Platte. In dem Backup solltest du nichts ändern.

    Zu deiner Frage wegen Linux auf der E-Partition: Das kannste vergessen. Du wirst Linux nicht auf eine externe Festplatte installieren können. Du müsstest schon von deiner internen Festplatte Platz freischaufeln, damit Windows und Linux Platz haben.

    gruss, Karsten

  3. #3
    TP-Junior Gaertnerin macht alles soweit korrekt
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    Hi Carsten,
    Danke schön für die Info. Na, dann werde ich es wohl etwas umständlicher haben, ist ja kein Beinbruch.
    Warum ich auf F: zugreifen möchte:
    1. Ab und zu möchte ich uralte Dateien, die sich erledigt haben, gern wieder löschen, auch auf dem Backup. Ich mag einfach nicht so viel Schrott.
    2. Ich habe fest vor, die externe Platte nur ohne Internet-Anschluss zu benutzen und dorthin ein paar Dateien mit sensiblen Daten von mir zu verschieben und auch nur dort mit diesen Dateien zu arbeiten.

  4. #4
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    Das ist aber eine interessante Herangehensweise.
    Ich weiss nicht - du solltest deine Backupstrategie überdenken.
    Ein Backup ist doch dazu da auch die Uralt-Dateien (gerade die!) aufzuheben.

    Ich kenne DriveImage nicht. Aber wenn du nur einzelne Ordner oder Dateien sichern möchtest, solltest du dir vielleicht ein anderes Tool suchen. Normalerweise sichert man seine Daten (z.B. einmal/zweimal wöchentlich) um einen gewissen Datenstand zu halten.
    Wenn man das mehrere Wochen durchgezogen hat, hat man auch vom selben Ordner mehrere "Kopien". Das hat den Nachteil, dass man natürlich mehr Plattenspeicher braucht, das hat aber den Vorteil, dass man mal schnell aus der Sicherung von vor 4 Wochen eine Datei wiederherstellen kann, falls man mal feststellt, dass die eine Excel-Datei an der man schon seit 4 Jahren arbeitet nun plötzlich seit 3 Wochen korrupt ist - man es aber erst heute merkt (soll vorkommen).
    Den Nachteil, dass mehr Plattenspeicher verbraucht wird, kann man eingrenzen indem man seine Dateien mit einem Packprogramm (Zip, ARJ, Rar usw.) komprimiert. Bei so einem komprimierten Packet kommt man auch erst gar nicht in Versuchung darin irgendwas zu löschen oder zu ändern. Sowas macht man einfach nicht.

    Die Systempartition (also Laufwerk C) würde ich einmal alle 4 Wochen sichern, dafür ist DriveImage bestimmt sehr gut. Sollte sich die interne Festplatte von deinem Laptop mal verabschieden, hast du so die Möglichkeit ganz schnell ein funktionierendes System wieder herzustellen. Die Dateien, mit denen du täglich arbeitest, sicherst du am Besten mehrmals wöchentlich. Kommt drauf an, wie wichtig dir die Daten sind und wie aufwändig es ist, diese Daten wieder neu zu generieren, falls sie mal verloren gegangen sind.

    Für deine sensiblen Daten kannst du doch eine eigene Partition auf der externen Platte erstellen. Wenn ich das richtig sehe, hat deine interne Platte 40 GB. Die externe Platte hat 160 GB. Somit würde ich 40 GB für das DriveImage reservieren, evtl. weitere 40 GB für das wöchentliche Backup der Arbeitsdaten, dann bleiben dir noch weitere 80 GB für deine persönlichen, sensiblen Daten.
    Mit einem kleinen Trick kannst du Windows sogar dazu bringen, dass der Ordner "Eigene Dateien" nicht mehr in dein Userprofil (auf "c:\Dokumente und Einstellungen") sondern auf diese neue Partition auf der externen Platte verweist.
    Wenn du nun z.B. in Word oder Excel Dateien abspeichern willst, kannst du immer in "Eigene Dateien" speichern und legst sie aber damit automatisch auf deiner externen Platte ab.
    Von besonders sensiblen Daten sollte man natürlich auch ein Backup anlegen.

  5. #5
    TP-Junior Gaertnerin macht alles soweit korrekt
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    Danke schön, Carsten, dass Du Dich so intensiv mit mir beschäftigst.
    Ich werde wirklich die externe Platte weiter partitionieren. Dass sie im Vergleich zu meiner internen riesig ist, war mir klar, aber mein Mann wollte beim Weihnachtsgeschenk großzügig sein, und man weiß ja nie, speichere ich ja doch mal Bilder und Musik.
    Ich bin nämlich eine alte Privatperson und bei mir ist alles sehr klein, meine zu sichernden Dateien sind meist Open-Office-Texte und , und vieles brauche ich wirklich nicht jahrelang aufzuheben. Die "sensiblen" sind 'n paar Adressen (außerhalb von E-Mail natürlich), die brauchen keine 80 Giga .
    Was mir aber noch nicht klar ist: ob ich beide mit Drive Image erstellten Backups behalten muss: das "Backup-Image" oder "Snapshot-Backup" das ist die .2Vi-Datei, und die Kopie des Laufwerks. Ich weiß absolut nicht, was eigentlich der Unterschied zwischen den beiden ist. Aber wenn Du Drive-Image nicht kennst, weist Du es wahrscheinlich auch nicht, und die kann man nicht mehr fragen, denn Powerquest ist längst von Symantec übernommen, und die haben laut Homepage Drive-Image nicht mehr in ihrem Programm. Aber das Tool funktioniert noch immer sehr gut!
    Danke nochmal und schönen Sonntag!
    Gaertnerin

  6. #6
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    Och, keine Ursache.
    Wir machen das ja öffentlich, dann haben alle was davon.

    Ich kenn zwar DriveImage nicht, es gibt aber auch andere Programe die alle nach dem gleichen Prinzip arbeiten: Eine oder mehrere Partitionen werden in eine Datei gesichert, die bei Bedarf zurückgeschrieben werden kann. Der Vorteil besteht darin, dass man ein einmal lauffähiges System sozusagen "einfrieren" und den Zustand jederzeit wieder herstellen kann.

    Ich hab mich mal kurz informiert: Dieses V2i ist die eigentliche Image-Datei. Dahinein werden die Partitionen beim "einfrieren" reingeschrieben.
    Sollte die interne Festplatte wirklich mal defekt sein oder du möchtest dein Windows einfach neu installieren weil sich z.B. ein Trojaner eingenistet hat, kannst du von der DriveImage-CD booten. (Bei Toshiba muss man dafür beim Einschalten glaub ich die Taste "F2" drücken.)
    Du kannst dann von deiner externen Festplatte die V2i-Datei auswählen und es werden dann die Daten aus der V2i-Datei auf die interne Platte geschrieben. Du hast somit ein betriebsfähiges Windows, mit dem Stand wo dieses System "eingefroren" wurde.

    Ich würde einfach die externe Platte nochmal neu partitionieren. (Achtung: Dabei werden alle Daten auf der Platte gelöscht!) Du legst dir gleich die gewünschten Partitionen mit der entsprechenden Grösse an. Und dann legst du dir mit DriveImage ein Image an, damit hast du dein Windows gesichert. Es sollte dann eine V2i-Datei auf der externen Platte angelegt werden. Wenn du der Meinung bist, du möchtest ein neues Image ziehen, dann überschreibst du einfach die bestehende V2i-Datei mit den neuen Daten... usw..

    Um deine Arbeitsdaten zu sichern, kannst du z.B. das bei Windows enthaltene Backupprogramm nutzen. Du findest es im Startmenü unter Programme - Zubehör - Systemprogramme - Sicherung.
    (Oder du gibst in Start - Ausführen einfach "ntbackup" ein.)
    Mit diesem Programm kannst du ganz einfach einzelne Ordner oder auch nur einzelne Dateien sichern und angeben, wann die nächste automatische Sicherung angelegt werden soll.

    Du solltest einfach mal probieren. Man kann nichts kaputt machen. Leg dir doch einfach mal einen Testordner an, den du dann wegsicherst. Dann löschst du den Ordner und stellst ihn dann durch die Sicherung wieder her. Einfach mal probieren. Ich denke durch "learning by doing" verstehts man's am einfachsten.

    Ich wünsche ebenso einen schönen Sonntag.

  7. #7
    TP-Junior Gaertnerin macht alles soweit korrekt
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    Dann ist jetzt hierzu alles klar. Danke für alles.
    Gruß, Gaertnerin

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