Was spricht gegen die Lösung von Hinz und Kunz: Externe Festplatten im eigenen Gehäuse, die man für die Sicherung kurz anstöpselt?
Hallo,
ich habe mir mal wieder ein paar Gedanken über meine wöchentlichen Datensicherungen gemacht. Die auf meinem Rechner gespeicherten Daten sichere ich auf ein NAS mit 1 TB. Darauf wird auch noch ein weiteres NAS mit 1 TB gesichert. Ihr erkennt sicher schon das erste Problem: Wenn das zweite NAS recht voll ist reicht die Kapazität des ersten NAS nicht für die Sicherung aus. Die beiden NAS sind außerdem ständig an das Stromnetz angeschlossen. Bei einem Blitzeinschlag kann nur die Blitzschutzleiste meine wertvollen Daten retten. Dass sie über das LAN auch noch mit einem kleinen Umweg über zwei Switches und einen Router mit der Antenne auf dem Dach verbunden sind verbessert die Situation nicht unbedingt.
Am liebsten wäre es mir die Daten auf einem nicht ständig mit dem Rechner verbundenen Laufwerk zu sichern und dieses Laufwerk in einer feuersicheren Kassette aufzubewahren. Dann könnte eigentlich nur noch während der Datensicherung etwas schiefgehen. Hab' heute eine über eSATA oder USB 2.0 anschließbare Dockingstation für SATA-Festplatten gefunden. Nette Sache. Damit lässt sich vielleicht auch die für die Datensicherung benötigte Zeit etwas reduzieren. Aber ist die Festplatte nicht ein bisschen zu ungeschützt? Die typischen Wechselrahmen möchte ich nicht einbauen, da der wohl obligatorische Lüfter den Geräuschpegel meines ansonsten absolut lautlosen Rechners enorm in die Höhe treiben würde.
Habt ihr vielleicht eine besser Idee?
Beste Grüße
Gerhard
Was spricht gegen die Lösung von Hinz und Kunz: Externe Festplatten im eigenen Gehäuse, die man für die Sicherung kurz anstöpselt?
Hier ist ein Wechselrahmen ohne Lüfter. Must halt nur schauen, wie das mit deinem Kühlsystem zusammenpaßt.
In erster Linie der dafür benötigte Stromanschluss. Das ist mir etwas zu fummelig. Die kleinen Festplatten die über den USB-Anschluss versorgt werden haben leider keine ausreichende Kapazität.
Ich habe mir diesen Wechselrahmen ohne Lüfter und Träger auch schon angeschaut, vermute aber die Festplatte würde auf diese Weise zumindest in meinem System recht schnell zu warm. Hab' heute mal meinem NAS Buffalo LinkStation Pro Duo auf den Zahn gefühlt. Es schafft nur maximal 91,0 Megabit pro Sekunde. Wenn ich die Daten auf einen anderen Rechner kopiere, komme ich auf eine Übertragungsgeschwindigkeit von durchschnittlich 200 Megabit pro Sekunde. Das ist beides für ein Gigabit-Ethernet nicht gerade berauschend.
Hab' jetzt einfach mal eine USB-2.0-Festplatte ausprobiert. Damit komme ich laut Windows Vista aber auch nur auf magere 107,2 Megabit pro Sekunde.![]()
Ich benutze so einen Qiuckport, wie du ihn oben verlinkt hast ( nur von einem anderen Hersteller).
Die Festplatten sind dabei komplett ungeschützt. Man sollte also wissen, was man da tut.
Dafür können die Festplatten hinterher sehr gut in den Boxen, in denen Samsung Festplatten geliefert werden, gelagert werden.
Die Geschwindigkeit über eSATA ist von internen Festplatten nicht zu unterscheiden.
Gruß
Uwe
Megabit. Habe ich aber auch geschrieben.
Rechner zu NAS mit 91,0 Megabit / Sekunde (~ 11,4 Megabyte / Sekunde)
Rechner zu Rechner mit 200,0 Megabit pro Sekunde (~ 25,0 Megabyte / Sekunde)
Rechner zu USB-2.0-Festplatte mit 107,2 Megabit pro Sekunde (~ 13,4 Megabyte / Sekunde)
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