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Thema: Keine frischen Farben in Photoshop im CMYK-Modus

  1. #1
    TP-Senior
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    Keine frischen Farben in Photoshop im CMYK-Modus

    Hallo Forum,
    ich muss für eine Druckerei (Briefpapier) eine Datei in CMYK-Modus liefern.


    In Photoshop (CS3) lege ich eine Datei an mit 300dpi und 8bit im CMYK-Modus an. Hatte auch schon 32bit versucht. (Das würde vermutlich heißen 8bit pro Farbe), doch irgendwie sind die Farben doch sehr blass.

    Liegt das nun am Notebookdisplay, dass die Farben sehr blass/unfrisch wirken oder wären eventuell die Farben in Photoshop nicht eingestellt? Letzteres kann ich mir irgendwie nicht vorstellen.

    Die Druckerei druckt in 4/4 Euroskala. (Wobei ich auch schon 5/5 gesehen hatte, wenn ich mich nicht täusche)

    Grüße



    P.S. Ich muss in den nächsten Tagen auch einige Fotos einscannen (9x13, 10x15). Gibt es hier eigentlich eine gute Faustformel für die Scanneinstellungen, was Auflösung und DPI betrifft? (Die Bilder will ich dann danach wegschmeißen und nur noch digital pflegen). Die Helligkeit lasse ich auf automatisch.

  2. #2
    TP-Veteran Avatar von wildmieze
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    Für mein Empfinden ist CMYK immer etwas "unfrisch" im Vergleich zu RGB. Sind halt verschiedene Farbräume, und manche Farben lassen sich wohl nur mit Licht (oder mit Sonderfarben im Druck) erzielen .. Teste einfach mal selbst und drucke ein "frisches" RGB-Bild auf dem Drucker aus - oft sieht man dann schon, daß es auf dem Papier nicht mehr so kräftig rüberkommt ..
    .. allerdings gibt es bei Photoshop auch noch die Farbeinstellungen .. da ich damit aber selbst zu kämpfen habe, sollten da besser die Experten was zu sagen^^

  3. #3
    TP-Specialist Avatar von Nice
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    Wie Wildmieze schon geschrieben hat handelt es sich um zwei verschiedene Farbräume. Der RGB-Farbraum ist größer als der CMYK-Farbraum. diese Grafik veranschaulicht das ganz gut. Wenn du eine neue Photoshop-Datei in CMYK angelegt hast und eine neue Farbe wählst, werden dir Farben die außerhalb des Farbraumes liegen mit einem kleinen Warndreieck angezeigt.
    Ohne kalibrierten Monitor oder dem nötigen Hintergrundwissen wird es schwierig die Farben direkt am Monitor auszuwählen. Es gibt dafür aber auch spezielle Bücher (z.b. hier).

    Was die Bildauflösung angeht, solltest du von der größten Anwendung ausgehen. Sollen die Bilder später vielleicht auch mal für ein Poster verwendet werden, solltest du sie entsprechend groß scannen.
    Die Rechenformel geht von der Ausgabegröße aus und hängt im Druck vom verwendeten Raster ab. Das war bis vor ein paar Jahren standardmäßig ein 60er Raster, inzwischen drucken viele Druckereien standardmäßig im 70er Raster. Die 300 dpi Bildauflösung errechnen sich aus dem Druck im 60er Raster:
    60er Raster (= 60 x 60 Zellen pro Zentimter)
    1 Zoll = 2,54 cm
    60 x 2,54 = 152,4
    Das wird mit dem sogenannten Qualitätsfaktor "2" multipliziert und man kommt gerundet auf die 300 dpi (dpi=dots per inch).
    inch ist übrigens der englische Begriff für Zoll!

    viele Grüße
    Nicole
    Geändert von Nice (26.05.2010 um 10:00 Uhr)
    Rot-Stich


    Auf ausgetretenen Pfaden kommt man nur dort an, wo andere schon gewesen sind...

  4. #4
    TP-Senior
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    hey nicole und wildmieze,
    vielen dank euch beiden.
    ich werde das buch mit der farbfibel bestellten. macht einen guten eindruck.


    bei photoshop habe ich auch schon festgestellt, dass sobald ich eine farbe aussuche, er dann dann ein warndreieck ausgibt mit eine etwas anderen farbe. wobei die farben den eindruck machen, als wären sie sehr arg eingeschränkt.


    Anscheinend kann man mit Photoshop die Farbräume auch am Monitor simulieren, wie ich gerade lese:
    http://farbe.wisotop.de/Monitor-Softproof.shtml
    Gibt es eigentlich spezielle oder gute externe Monitore die für Grafiker ausgelegt sind?

    Das beste wird wohl sein, sich gut mit den Farbtabellen auszukennen und versichen visuell das Gedachte auf dem Rechner zu erstellen. Einfach in RGB malen und mit einen Testdruck kontrollieren, wäre wonöglich zu riskant.

    grüße

  5. #5
    TP-Greis Avatar von Master of Disaster
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    Moin,

    Zitat Zitat von Standardweiche Beitrag anzeigen
    Gibt es eigentlich spezielle oder gute externe Monitore die für Grafiker ausgelegt sind?
    klar, gibt es z.B. von Eizo oder NEC - bringt aber alles nix wenn der "Hochleistungsmonitor" dann nicht kalibriert wird und "irgendwas aber nix genaues" anzeigt.

    Zitat Zitat von Standardweiche Beitrag anzeigen
    Das beste wird wohl sein, sich gut mit den Farbtabellen auszukennen und versichen visuell das Gedachte auf dem Rechner zu erstellen. Einfach in RGB malen und mit einen Testdruck kontrollieren, wäre wonöglich zu riskant.
    das beste wäre in meinen Augen sich eingehend mit dem Thema Colormanagement auseinander zu setzen. Es spielt auch viel die Art des Druckverfahrens sowie des Bedruckstoffes in die Farbwiedergabe eine klitzekleine Rolle. Such mal nach "CMM, Colormanagement" oder ähnlichem hier im Forum, das wurde schon mehrfach angesprochen.

    Gruß
    der Tom
    Holzauge ist wachsam!

  6. #6
    TP-Senior
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    Danke, vielen Dank für die Tipps Master

    Grüße

  7. #7
    TP-Senior
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    Hi,
    die Farbfibel gibts leider derzeit bei Amazon nicht. Werde aber als erstes dieses Buch bestellen:

    http://www.amazon.de/Grundkurs-Grafi...6019472&sr=8-1
    Würdet Ihr dieses Buch empfehlen?

    1. Habe mich auch mit dem Beitrag von Nice etwas beschäftigt, was die DPI betrifft.
    Was sagt mir jedoch diese DPI genau aus. Die Druckereien drucken mit 60x60 bzw. 70x70, was heißen würde, dass ich mein Bild dementsprechend mit mindestens so viele DPI erstelle, dass es dem Raster entspricht.

    2. Bei der Rechnung oben kommt man ja beim 60'er Raster mit dem Qualitätsfaktor auf die 300 DPI. Wie sieht es da aus beim heimischen Rechner, der 600 oder 1200 DPI druckt?

    3. Wenn ich beim Scannen die DPI höher stelle, desto größer wird ja das Bild gescannt. Die Auflösung (in Pixel) wird ja größer. Was hat die DPI da mit der größe rechnerisch zu tun?

    Grüße

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