Hi BSE Royal,
ich mache das, wenn ich ein Bild z. B. in den Hintergrund legen will und eventuell Text drüberläuft. (Ich rede jetzt von Print-Sachen).
Nice
Unter welchen Bedingungen macht es Sinn, den Tonwertumfang bei einem Bild einzuschränken?
Dies führt doch eigentlich grundsätzlich zu einem abflauen des Bildes aufgrund schwindender Kontraste, da die ausgegrenzten Tonwerte ja wirklich verloren gehen und nicht nur verschoben werden.
Kann mir jemand da ein raktisches Beispiel nennen, wann so etwas sinnvoll sein sollte?
Danke, BSE!
Hi BSE Royal,
ich mache das, wenn ich ein Bild z. B. in den Hintergrund legen will und eventuell Text drüberläuft. (Ich rede jetzt von Print-Sachen).
Nice
Also um die dunklen Werte auszugrenzen das du mehr Kontrast zum Test hast.
Hat es auch evtl wirkliche Bedeutung zur Korrektur von Photos?
Bei Bildern, die Auf Zeitungspapier gedruckt werden macht es auch Sinn den Tonwertumfang etwas anzupassen, da das Zeitungspapier sehr saugt (ca 20% Druckpunktzuwachs). So hat ein graue Fläche von etwa 85% schwarz im Zeitungsdruck schon fast Schwarzwirkung.
... oder beim Tiefdruck. BUUUAAA! Hab da letztens so ne Anzeige für die PCWelt oder so machen müssen. Bei den Richtlinien für die Datenaufbereitung hab ich jedes 2. Wort noch nie gehört gehabt.
Da hieß es nur beten, dass der Druck klappt ...
ciao,
Ralf
stümt - da isses fast noch schlimmer
welche ausdrücke kamen den vor???
Stimmt, an den Tonwertzuwachs bei schlechteren Bedruckstoffen habe ich gar nicht gedacht.
Dankeschön, Beddie!
Der BSE!
Hier der Link zu den Richtlinien.
Auszugszitat:
"Unbolduntaufbau mit BA" Ahhhja! (urgs)
Hab versucht mir das vom Sinn her zusammenzureimen, aber eine fachliche Erklärung wäre natürlich noch toller.
ciao,
Ralf
hehe, das sollte wohl UNBUNTAUFBAU heissen....*lol*
Unbuntaufbau:
Verfahren zur CMYK-Separation von Farbbildern; gleiche Anteile Cyan, Magenta u. Gelb (die übereinandergedruckt einen Grauwert ergeben) werden z. T. durch Schwarz ersetzt, um Farbe zu sparen und Druckschwierigkeiten durch zu hohen Farbauftrag zu vermeiden
UCR:
Under Color Removal (Unterfarbenreduzierung); gleiche Anteile Cyan, Magenta u. Gelb (die übereinandergedruckt einen Grauwert ergeben) werden z. T. durch Schwarz ersetzt, um Farbe zu sparen und Druckschwierigkeiten durch zu hohen Farbauftrag zu vermeiden
... na das klingt doch gleich viel verständlicher.Danke!
Aber was müsste ich denn nach diesen Richtlinien konkret anders machen, als z.B. für ne Offset-Vorlage.
Muss ich das UCR irgendwie, irgendwo selber einstellen?
Da stand ja auch: 3farbig. Aber schwarzen Text aus jeweils 100% CMY erstellen? So ist das doch sicher auch nicht gemeint, oder?
Hab die Vorlage übrigens so gemacht, wie ich's halt immer mach. Hat auch geklappt, aber etwas übel war mir schon dabei ...
ciao,
Ralf
*lol*...ich hab keine ahnung - hab dir eben nur mein Fachtheorie Wissen in zweiten Semester vermittelt. Musste noch nie für Tiefdruck arbeiten.
Das sagt die Photoshop hife dazu (RTFM!!!)
Beim Erstellen von Farbseparationen werden die drei additiven Farben (rot, grün und blau) in die entsprechenden subtraktiven Farben (Cyan, Magenta und Gelb) übersetzt. Theoretisch werden Cyan, Magenta und Gelb in gleichen Teilen kombiniert, um das gesamte vom Papier reflektierte Licht zu subtrahieren und Schwarz zu erstellen. Aufgrund von Unreinheiten bei den Druckfarben ist das Resultat aber ein schmutziges Braun. Damit dieses Problem bei der Farbseparation kompensiert wird, werden von Druckern Cyan, Magenta und Gelb in den Bereichen entfernt, in denen es gleiche Anteile dieser drei Farben gibt, und Schwarz hinzugefügt.
Es gibt unendlich viele Methoden, eine bestimmte Farbe vom RGB-Modus in den CMYK-Modus zu übersetzen. In der Druckvorstufe wird Schwarz beim Druckentypischerweise mit einer der folgenden Methoden generiert:
* Bei der Unterfarbenkorrektur (UCR, Under Color Removal) werden die Druckfarben Cyan, Magenta und Gelb nur in den neutralen Bereichen (d. h. in Bereichen mit gleichem Anteil an Cyan, Magenta und Gelb) durch Schwarz ersetzt. Damit wird weniger Druckfarbe benötigt und bei den Tiefenbereichen eine größere Tiefe erzielt. Da weniger Druckfarbe verwendet wird, kommt UCR beim Zeitungsdruck und bei ungestrichenem Papier zum Einsatz, denn hier ist der Tonwertzuwachs i. d. R. größer als bei gestrichenem Papier.
* Bei der Graukomponentenersetzung (GCR, Gray Component Replacement) werden Anteile von Cyan, Magenta und Gelb sowohl in farbigen als auch neutralen Bereichen durch schwarze Druckfarbe ersetzt. Bei GCR-Separationen werden dunkle, gesättigte Farben etwas besser als bei UCR-Separationen separiert und die Graubalance auf der Druckmaschine wird besser erhalten.
Wählen Sie die Separationsart anhand der Papierart und der Anforderungen der Druckerei.
So passen Sie die Separationsart und den Schwarzaufbau an
1. Wählen Sie im Dialogfeld "Eigenes CMYK" eine Separationsart aus.
Im Bereich "Separations-Optionen" wird eine auf den aktuellen Einstellungen basierende Kurve angezeigt, an der Sie erkennen, wie neutrale Farben im Bild separiert werden. In dieser Kurve, die manchmal auch als Grauachse bezeichnet wird, enthalten neutrale Farben gleiche Anteile an Cyan, Magenta und Gelb. Die horizontale Achse repräsentiert den neutralen Farbwert zwischen 0 % (weiß) und 100 % (schwarz). Die vertikale Achse repräsentiert die Druckfarbenmenge, die für den gegebenen Wert generiert wird. In den meisten Fällen geht die Cyan-Kurve über die Kurve für Magenta und Gelb hinaus, weil zum Erstellen einer wirklich neutralen Farbe etwas mehr Cyan erforderlich ist.
2. Wenn Sie "GCR" als Separationsart gewählt haben, wählen Sie eine Option für den Schwarzaufbau:
* Bei der Option "Ohne" wird die Farbseparation ohne die schwarze Platte erstellt.
* Mit den Einstellungen "Wenig" und "Stark" wird der Effekt der Standardeinstellung "Mittel" verringert bzw. verstärkt. In den meisten Fällen erzielen Sie mit "Mittel" die besten Ergebnisse.
* Mit "Maximum" wird der Grauwert direkt der schwarzen Platte zugeordnet. Diese Option ist bei Bildern mit sehr viel Schwarz vor einem hellen Hintergrund, z. B. Screenshots eines Computers, nützlich.
* Mit "Eigener" können Sie die Schwarzaufbaukurve manuell definieren. Bevor Sie "Eigener" wählen, wählen Sie zunächst eine Option ("Wenig", "Mittel" "Stark" oder "Maximum"), die dem gewünschten Schwarzaufbau möglichst nahe kommt. Damit erhalten Sie eine Schwarzaufbaukurve, die Sie als Ausgangspunkt verwenden können. Wählen Sie dann "Eigener", positionieren Sie den Zeiger auf der Kurve und ziehen Sie den Zeiger an die gewünschte Stelle, um die Schwarzkurve zu ändern. Die Kurven für Cyan, Magenta und Gelb werden automatisch im Verhältnis zur neuen Schwarzkurve und den Druckfarbendichten insgesamt eingestellt.
Beispiele für Schwarzaufbau: A. Kein Schwarzaufbau (Composite-Bild, CMY, K) B. Mittlerer Schwarzaufbau (Composite-Bild, CMY, K) C. Maximaler Schwarzaufbau (Composite-Bild, CMY, K)
3. Legen Sie ggf. Werte für "Maximum Schwarz" und "Gesamtfarbauftrag" (die maximale, von der Druckmaschine unterstützte Druckfarbendichte) fest. Klären Sie mit der Druckerei ab, ob diese Werte geändert werden müssen.
Im Grauachsen-Diagramm stellen diese Werte die Grenzpunkte der CMYK-Kurven dar.
4. Wenn Sie "GCR" als Separationsart gewählt haben, legen Sie einen Wert für "Unterfarbenzugabe" (UCA, Under Color Addition) fest, um den CMY-Betrag, der Tiefenbereichen hinzugefügt wird, zu erhöhen. Lassen Sie sich den bevorzugten Wert von der Druckerei geben. Wenn Sie hinsichtlich dieses Wertes unsicher sind, behalten Sie "0 %" bei.
Mit UCA wird der Dichteverlust der Druckfarbe in neutralen Tiefenbereichen kompensiert. Diese Druckfarbenzugabe führt in Bereichen, die beim Drucken mit schwarzer Druckfarbe flach erscheinen könnten, zu satten, dunklen Tiefen. Mit UCA kann darüber hinaus die Tontrennung bei den feinen Details in den Tiefenbereichen verhindert werden.
Soso, ich dachte eine Diplomdesignerin weiß sowas!Original geschrieben von beddie
[B]*lol*...ich hab keine ahnung -
Weiß gar nicht was das heißt ... *unschuldigkuck*(RTFM!!!)
PUAAA! Man lernt halt nie aus ...[ ... laaaaaanger Artikel ... ]![]()
Aber solange ich aus Photoshop keine separierten Filme ausgebe sind diese Einstellungen doch völlig unerheblich, oder nicht? *langsamkomplettverwirrtwerd*
ciao,
Ralf
du weisst nicht was RTFM heisst?
Read The Fucking Manual
war nur ein Gag, Ralf, nich bös gemeint, aber das weisst du sicher
Sobald du bilder mir diesen Einstellungen abspeicherst un beispielsweise in Quark oder Indesign reinlädst, so sollte jedes Belichtungsgerät das richtig machen - wär ja sonst völlig für die Füsse das ganze.Aber solange ich aus Photoshop keine separierten Filme ausgebe sind diese Einstellungen doch völlig unerheblich, oder nicht?
Read The Friendly ManualOriginal geschrieben von beddie
Read The Fucking Manual
meintest du doch sicher?![]()
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nö![]()
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