Es kommt auch drauf an, für was du das Tablett brauchst.
Wenn du es nur hin und wieder brauchst, um ein Bild nachzufahren (Maske) sollte ein ganz einfaches Tablett von Genius o.ä. in A6 reichen.
Sobald du es allerdings ein wenig professioneller betreiben willst, würde ich auf jeden Fall zu Wacom greifen.
Einerseits kannst du dir hier eines guten Supports sicher sein, weiterentwicklung von Treibern mit neuen Features,...sehr gute Erweiterbarkeit, Funktionalität an 2 Monitoren,...die Liste der Vorteile ist lang!
Die Grösse betreffend würde ich, wenn das Geld reicht, zu einem A5 Tablett (mindestens) greifen. Durch verschiedene Projektionseinstellungen kannst du da eine Menge einstellen um das arbeiten komfortabler zu machen.
Ich habe selber ein WACOM A4 Oversize DTP, da ich auch sehr viel am Rechner illustriere, bzw. gezeichnete Vorlagen per Tablett digitalisiere, da kam für mich nichts kleineres in Frage.
Auf der Seite von Wacom (www.wacom.de) gibt es auch einen Konfigurator, mit dem du bestimmen kannst, welches Tablett für dich das optimale ist. Auf jeden Fall aber ein "Intuous2".
Günstig kaufen kannst du diese z.B. bei Cancom Media- günstige Preise und super Service!
Das Grafiktablett ersetzt mehr oder weniger die Maus- d.h. alles das, was du mit der Maus amchen kannst, kannst du ebenfalls mit dem Grafiktablett machen.
Die WACOM Tabletts unterstützen sogar DirextX bis Version 8. D.h. du kannst das Tablett auch zum spielen verwenden- was allerdings bei Shootern u.ä. nicht viel Sinn macht.
In erster Linie wurde das Grafiktablett im DTP Bereich ja für die Bildbearbeitung und illustrativen Zewcke gedacht- soher läuft es wunderbar mit allen Programmen.
Die Vorteile im Gegensatz zur Maus liegen meiner Ansicht nach hauptsächlich in folgenden Punkten:
1. Präziseres Steuern des Cursors
2. Drucksensitivität
3. Leichtes Digitalisieren von Handzeichnungen/Scribbles
Abgesehen von der Drucksensitivität, kannst du allerdings alles auch mit der Maus hinbekommen- eben nur umständlicher, aber man gewöhnt sich an alles.
Ich sage mal, wenn du nur aus Spass, als Hobby hin und wieder so was machst, lohnt es sich sicher nicht, sich ein grosses Tablett für 500€ zu kaufen.
Auf Dauer spart es allerdings erheblich zeit und macht auch eine Menge Spass- vor allem mit Painter.
Noch ein kleiner Hinweis- falls du so ein Tablett im laden mal testen solltest- am Anfang ist die Bedienung sehr gewöhnungsbedürftig.
Achte auf jeden Fall darauf, dass das Tablett senkrecht auf den Monitor steht. Sobald du es drehst, wird es schwerer zu handhaben. (Ich meine nicht, direkt vor dem Monitor, kann schon ruhig rechts oder links vom Monitor sein, aber eben in einer senkrechten Linie)
Ich habe so ca. eine Stunde gebraucht, bis ich mit dem Tablett vollkommen klar gekommen bin. Im Gegensatz zur Maus stellt das Tablett ja die Fläche des Monitors dar. D.h. wenn du rechts unten auf dem Tablett ansetzt, erscheint der Cursor auch auf dem Monitor rechts unten. D.h. du kannst nicht in der Mitte des Tabletts absetzen, mit dem Stift wieder in die linke untere Ecke um auf dem Bildschirm in der Mitte weiter zu ziehen. Der Cursor springt dort auch sofort wieder ins rechte untere Eck.
Ein letztes noch- die meisten Stifte haben auch optionale Tasten, mit denen du den Rechts/Linksklick simulieren kannst- bzw. mit anderen frei wählbaren Tastenkombinationen.
So, ich denke das war ausführlich!
Falls sich da ein paar Punkte widerholt haben- sorry.
Hatte da vor langer Zeit schon mal eine Diskussion drüber im Chip Forum, habe da eben einfach meine Beiträge rauskopiert!
Gruß, BSE!


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