Hi stefan,
würde mich mal interessieren, warum Du das machen möchtest. Aber:
Stellen wir uns vor, wir haben ein RGB-Bild. Wir wandeln das Bild in den CMYK-Modus (also 4-farbig) um. Dann suchen wir uns aus dem PANTONE-Fächer Farben aus, die weitgehendst mit den CMYK-Farben übereinstimmen. Also für Cyan: z.B. PANTONE 2995 C, für Magenta: z.B. PANTONE Rubin Red C und so weiter. Wenn die Druckerei das Bild nun statt in den CMYK-Farben in den Pantone-Farben druckt, müsste rein theoretisch, annähernd das selbe Ergebnis rauskommen.
Allerdings nur heoretisch. Das Druckergebnis hängt nämlich auch noch von der Kosistenz und der Ausdrehung der Farben zueinander ab. Die CMYK-Farben sind eben nicht voll deckend aufgebaut. Das siehst Du auch oft daran, dass Du beim Druck einer voll schwarzen Fläche (die nur mit Schwarz gedruckt wurde) einen deutlichen Unterschied gegenüber einer Fläche siehst, die meinetwegen so aufgebaut ist, dass unter dem Schwarz zuerst noch ein 50%iger Cyan-Ton vorgedruckt wurde. Dieses Ergebnis ist im Vergleich zur ersten, nur mit Schwarz gedruckten Variante wesentlich satter und voller. Zudem hat das Schwarz jetzt noch eien leicht bläulichen Schimmer. Wenn Du statt Blau, Rot unterlegst kriegt die Sache einen bräunlichen Charakter.
Nur so sind die vielen Mitteltöne in einem CMYK-Bild zu erreichen. Mit den übereinanderdrucken von den Grundfarben.
Bei PANTONE-Farben ist die Zuammensetzung der Farben so, dass sie ziehmlich voll deckend sind, wenn sie übereinandergedruckt werden.
Wie sich die Gradmässige Ausdrehung der Farben zueinander auf das Druckergebnis auswirkt steht wieder auf einem anderen Blatt. Vermutlich wird sich aber ein Moiré (ein unschönes Muster) im Foto selber bilden.
Langt Dir das einstweilen?
Gruss Lee


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