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Der Bilderdienst kümmert sich einen Dreck um die Auflösung. Die nehmen, was sie kriegen und ziehen oder quetschen es auf die gewünschte Größe.
(Natürlich in einem gewissen Rahmen; ich weiß nicht, was passiert, wenn du denen eine 2x2-Pixel-Datei lieferst, oder eine mit 120.000 x 160.000 Pixeln. )
__________________ "Wir können hier richtig deutsch diskutieren, wir haben Verbandszeug im Hause." - Wolfgang Neuss, 1923–1989
Eben darum geht es mir ja. Was mache ich damit der Bilderdienst nicht viel umstaucht?
Da ich das ganze leider nicht so ganz verstehe (irgendwas blockiert bei mir im Kopf, vielleicht kennt ihr das bei anderen Sachen), frage ich mal einfach aus dem Bauch raus:
Ich habe mein Bild, ändere die Auflösung auf 300 (Haken bei neu berechnen deaktiviert)
Nun erstelle ich eine Auswahl mit fester Größe (15 cm breit 10 cm hoch)
Mit dieser Auswahl erstelle ich mir einen Ausschnitt und dieser sollte dann die bestmögliche Qualität haben. Ist das jetzt richtig so?
Ja, so ist das richtig.
Bilderdienste quetschen da auch nur rum, wenn die Daten nicht der gewünschten Größe aufweisen. Lieferst du aber eine Datei im richtigen Format, dann werkeln die da auch nicht weiter dran rum.
Aber mach dir da mal nicht so nen riesen Kopf drum.
Wenn ich das richtig lese, hast du noch nicht viel ausbelichten lassen, richtig?
Dann gönn Dir mal den Luxus und lass mal die selbe Datei bei 4-5 Belichtern ausbelichten und dann schau Dir die Resultate an.
Wichtiger als dem Belichter 100%ig passende Dateien zu liefern ist es, den richtigen Belichter zu finden.
PS: Sollte ein Belichter die weitere Bearbeitung seiner seits deaktivieren lassen, mach es. Sonst drehen die da selber noch an Farben, Schärfe rum, dass du meinst, das sei nicht Dein Foto. Alles schon erlebt!
Den Luxus kann ich mir momentan (kleine Tochter, auf Arbeitssuche) leider nicht leisten. Deswegen wollte ich im Vorfeld schon soviel wie möglich machen. Die Bilder will ich dann bei Pixum machen lassen.
Ich persönlich lasse immer bei dm belichten.
IMHO besser als Schlecker (die auch nicht schlecht sind) und um Längen besser als Pixum.
Pixum würde ich nur noch als Notlösung nehmen, mag sein, dass sie sich gebessert haben, aber seiner Zeit war ich recht enttäuscht.
Immer schauen, ob der Belichter auch was zum Papier sagt, dm nutzt AGFA Papier, wogegen ich bei Pixum noname hatte. Gutes Papier hat auch viel mit der Quali zu tun.
Bei Pixum schreiben sie das vorwiegend mit 254 dpi gearbeitet wird.
Ich ändere also meine Auflösung auf 254 dpi.
Erstelle eine Auswahl 15x10 cm.
Nur erscheint mir diese sehr klein (siehe Bild).
Da bekomme ich unsere kleine ja gar nicht ganz drauf. Ändere ich das ganze wird ja bestimmt wieder gestaucht und die Qualität leidet, oder?
Dann ist die Datei 9MB groß (normal oder nicht?)
Ich bin ja ansonsten sehr fit in PS, aber Bilder ausdrucken etc. habe ich bis dato noch nie richtig gemacht, deswegen können meine Fragen auch sehr naiv rüberkommen.
Wähle das Beschneiden-Werkzeug, dort stellst Du Deine gewünschte Größe 10x15cm bei Höhe und Breite an und dann bei Auflösung 300dpi.
Anschließend ziehst Du dir den Rahmen um das gewünschte Element auf, bestätigst mit Eingabe und hast einen Ausschnitt in den optimalen Werten.
Bei 100% Ansicht kontrollierst Du enfach optisch, ob Du Qualitätsverluste aufgrund zu starker Vergrößerung hast- dass siehst Du definitiv wenns zu schlimm wird. Solange Du allerdings nicht einen Pickel einer Person auf 10x15 haben willst solltest Du da keine Probleme bekommen.
Ob das Fotolabor am Ende 300dpi oder 254dpi hat ist wirklich vollkommen egal. Die haben Ihre Ausgabegröße die sie einhalten und fertig.
Da bekomme ich unsere kleine ja gar nicht ganz drauf. Ändere ich das ganze wird ja bestimmt wieder gestaucht und die Qualität leidet, oder?
Das Bild wird nur gestaucht, wenn du das Bildformat (15*10=3*2) änderst. Ich glaube sogar, dass die Fotolabore im Fall eines falschen Formats nicht stauchen, sondern abschneiden.
Wenn du einen größeren Ausschnitt haben willst, benutzt du das Crop-werkzeug und stellst dort 15cm*10cm ein, aber keinen dpi-Wert; der wird automatisch berechnet. Mit Strg+I kannst du nachher sehen, welche Auflösung dein Foto hat.
Bist Du da sicher?
Wenn ich bei mir keinen dpi-Wert eintrage dann bleibt die aktuelle Auflösung erhalten.
Bei mir funktionierts jedenfalls. Die Bildgröße vom Beschneiden-Werkzeug wird übernommen, und aus den Pixeldimensionen die dpi-Zahl berechnet.
Von deiner Methode würde ich sogar abraten, weil dadurch das Bild vergrößert wird, wenn die Ausschnittsauflösung kleiner als 300dpi ist. Ob sich das auf die Druckqualität auswirken würde, kann ich nicht sagen.
D.h. wenn Du das beschneiden-Werkzeug auf diese Art verwendest funktioniert das im Grunde wie das Ändern der Bildgröße über den entsprechenden Dialog ohne Aktivierte Neuberechnung? Ich habe das eben nochmal getestet. Bild mit den maßen XY und 300pi erstellt. Dann mit dem beschneidewerkzeug mit festen Maßen und ohne Auflösung beschnitten. Ergebnis: Kleinerre Ausgabemaße, aber gleichgebliebene Auflösung.
Was meinen Vorschlag mit dem optischen kontrollieren betrifft:
Das ist sicherlich nicht der professionellste Weg, aber er ist einfach und sollte in Alexanders Fall ausreichen.
Bei 100% Ansicht kann man erkennen ob das Bild zu verschwommen/pixelig wird. Wenn am Monitor soweit nicht zu erkennen, dann passt das auch im Standarddruck bei dm und Co.
D.h. wenn Du das beschneiden-Werkzeug auf diese Art verwendest funktioniert das im Grunde wie das Ändern der Bildgröße über den entsprechenden Dialog ohne Aktivierte Neuberechnung?
Nein. Ohne aktivierte Neuberechnung bleiben die Pixeldimensionen unverändert. Durchs Beschneiden gehen aber Pixel verloren.
Die Bildmaße von 15cm*10cm sind eingestellt und damit konstant, die Pixeldimensionen ergeben sich durch den Schnitt. Der einzige Wert, der von Photoshop berechnet werden kann, ist die Druckauflösung.
Zitat:
Zitat von BSE Royal
Ich habe das eben nochmal getestet. Bild mit den maßen XY und 300pi erstellt. Dann mit dem beschneidewerkzeug mit festen Maßen und ohne Auflösung beschnitten. Ergebnis: Kleinerre Ausgabemaße, aber gleichgebliebene Auflösung.
Das kommt mir komisch vor. Hast du bei den Maßen die Einheit cm angegeben? Eventuell liegts auch an den Programmeinstellungen.
Welche Maßeinheit ich angegeben habe ist irrelevant.
In den Voreinstellungen kenne ich auch keinen Punkt, der das Beschneidenwerkzeug beeinflussen könnte.
Die Parallele von Beschneiden auf Deine Art und Bildgröße ohne Neuberechnung besteht dennoch in dem von mir gemeinten Punkt, dass für eine neue Größe automatisch die adäquate Auflösung errechnet wird. Den Pixelverlust wollte ich garnicht ansprechen.
Aber wie gesagt, mir ist es neu dass es so funktionieren soll, bei mir geht (und ging das auch nie). Nun würde mich natürlich interessieren wie sich das sonst so bei anderen usern verhält, bzw. welche Voreinstellungen Du getätigt hast. Interessant wäre diese Option auf jeden Fall.
Den Dienstleistern ist es egal, welche Auflösung in der Datei eingestellt ist. Die ziehen die gelieferte Bilddatei einfach auf das gewünschte Format (natürlich unter Einhaltung des Seitenverhältnisses). Die tatsächliche Auflösung des belichteten Bildes ergibt sich letztlich aus der Pixelgröße des gelieferten Bildes und der Größe des gewählten Fotopapiers. Das heißt, ein Bild, das mit 1x1,5 cm Fläche bei 3000 ppi geliefert wird, bringt dasselbe Ergebnis wie eines von 10x15 cm bei 300 ppi, da die Pixelgröße dieselbe ist. Möglicherweise werden (wie oben in Sachen Pixum erwähnt) die Bilder, wenn sich am Ende eine höhere Auflösung ergibt, auf einen bestimmten ppi-Wert runtergerechnet (wahrscheinlich um beim Belichten Zeit zu sparen).
Ob das Bild bei unpassendem Seitenverhältnis beschnitten oder um Weißflächen erweitert wird, kann man in der Regel bei der Bestellung auswählen. Aber wenn man die Bilder eh vorher bearbeitet bietet es sich an, gleich das richtige Seitenverhältnis zu erstellen.
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Ja, da kommen wir zu meinem nächsten dunklen Punkt
Seitenverhältnis..
Pixum gibt an das am besten 3 zu 2 wäre.
Das kann ich natürlich angeben aber die Auswahl kann ich dann beliebig groß/klein aufziehen. Ist sie zu klein leidet natürlich wieder die Qualität darunter. Wie stelle ich sicher das ich das richtige Maß aufziehe?
Oder ist dafür die Option Festes Seitenverhältnis eventuell gar nicht geeignet?