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Thema: Kamerapflege - Der Diskussionsthread

  1. #1
    TP-Greis Philip Fuchslocher lebt für das TP und seine User Philip Fuchslocher lebt für das TP und seine User Philip Fuchslocher lebt für das TP und seine User Philip Fuchslocher lebt für das TP und seine User Philip Fuchslocher lebt für das TP und seine User Philip Fuchslocher lebt für das TP und seine User Philip Fuchslocher lebt für das TP und seine User Philip Fuchslocher lebt für das TP und seine User Philip Fuchslocher lebt für das TP und seine User Avatar von Philip Fuchslocher
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    Question Kamerapflege - Der Diskussionsthread

    Ich dachte mir einmal, es kann nicht schaden einmal einen eigenen Beitrag zu starten, wie Ihr Eure Kameras pflegt. Gerade bei SLR-Kameras gelangt durch den Wechsel von Objektiven ja auch gerne Schmutz ins Innere des Gehäuses. (Spiegel, Sensor...)

    Daher, wie pflegt Ihr Euer drittes Auge?

    Ich mache einmal direkt den Anfang :

    - UV-Filter auf den hochwertigeren Objektiven. (Gut, nur indirekt Reinigung) Hier ist zwar immer die Streitfrage ob oder ob nicht angeblich schlechtere Bildqualität durch Streuung, konnte das aber für mich nicht störend feststellen. Durch den Filter wird das eigentliche Objektiv grundsätzlich vor Schmutz, und besonders wichtig vor Kratzern etc. geschützt. Lieber einen neuen Filter für 60€ als ein Objektiv für 1000.

    - Blasebalg ist immer in der Tasche dabei, um Fusel wegzupusten. Meist reicht das schon aus. (Hier auf einen ordentlichen Balg achten. Ich hatte mal einen von Hama mit Pinsel unten dran, das Ding war extremst uneffektiv.

    - Für Schmierer und Fettflecken im ersten Anlauf auch erst den Blasebalg, danach mit einem Microfasertuch + optional je nach Schmutz mit Reinigungsflüssigkeit über die Linse polieren. Hierbei stark aufpassen, das nicht versehentlich kleine Schmutzpartikel eingerieben werden. Das kann zu sehr hässlichen Kratzern führen.

    - Nach einem Einsatz in staubigem/sandigen Gelände sofort nach der Benutzung kräftig über Gehäuse und Objektive pusten und Pinseln. Danach mit einem feuchten Tuch von feinem Staub befreien. Beim abnehmen des Objektivs halte ich die Kamera mit dem Objektiv nach unten, damit am Rand sitzende Sand/Staubkörner nicht ins Gehäuse fallen.

    - Objektiv auch regelmäßig auf Schmutz auf der Linse am Ende prüfen.

    - Für Schmutzpartikel auf dem Spiegel hat sich der Speckgrabber bisher gut bewährt. Statt mit dem Blasebalg hineinzupusten und damit den Schmutz im Gehäuse zu verteilen tupft man mit dem Stab sanft auf die störenden Elemente. Zudem eine recht günstige Methode. (Link Speckgrabber)

    - Zur Sensorreinigung aber auch für den Spiegel habe ich mir gerade erst ein vielfach empfohlenes Reinigungsset von VisibleDust bestellt, das heute ankam. Eigene Erfahrungswerte deshalb noch keine, aber alleine die Ausstattung macht schon einen sehr hochwertigen Eindruck:

    Motorbetriebener Pinsel, 2 packen mit statischen Reinigungsstäben, die über einen Kanal auch mit Flüssigkeit befüllt und per Nassreinigung verwendet werden können. Eine beleuchtete Lupe um den Sensor auf kleine Staubpartikel zu prüfen + Reinigungsflüssigkeit.
    Die meisten Bestandteile davon jeweils mit eigener Lederhülle und/oder Hartgummi-Etui.

    Die Komponenten können auch einzeln bestellt werden. Sobald ich damit Erfahrungen gesammelt habe werde ich meine Erfahrungen hier kundtun.

    Im Anhang ein Bild des Sets.
    Angehängte Grafiken  

  2. #2
    TP-Insider digimassa bringt sich richtig ein Avatar von digimassa
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    Also meine Kamera kann Sensorreinigung und auf die Objektive pass ich auf, dh. immer Deckel drauf, die Kratzer entstehen ja nicht beim Knipsen, sondern wenn man die Kamera ohne Deckel in die Tasche oder auf den Beifahrersitz oder sonstwohin haut. Filter verwend ich keine mehr als Schutz, und UV schon gar nicht. Im übrigen würd ich mit dem Reinigen der Linsen vorsichtig sein weil man sonst leicht die Vergütung wegmacht im Lauf der Zeit.

    Generell sind Kratzer in der Frontlinse weniger schlimm als großflächig abgeputzte Vergütung, schlimmstenfalls mit Deckweiß ausfüllen. Von meinen 13x18 Objektiven ist das älteste Baujahr 1923, das jüngste 1971, da kommt einiges an Kratzern zusammen, wirkt sich alles nicht wirklich aus, weil keine Kamera auf die Frontlinse fokussieren kann dh. wenn der Kratzer nicht so breit oder tief ist, dass es zu Flare-effekten kommt merkt man ihn garnicht und ansonsten ausweißen. Vergütungsfehler wirken sich IMO viel stärker aus, mangelnder Kontrast oder Flare, geht auch nicht zu korrigieren; also mein Konzept heißt: kein Filter nur als Schutz, aber wirklich sorgsam umgehen mit den Objektiven, immer beide Deckel drauf und bloß nicht oft putzen, etwas Staub schadet nicht.
    Kratzer schaden natürlich finanziell, wenn man das Ding verkaufen will. Man kommt schnell an den Punkt, wo man des öfteren Objektive kauft und verkauft, und da ist ein unzerkratztes sicher ein Vorteil.
    der BalkanTuna

  3. #3
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    Zitat Zitat von digimassa Beitrag anzeigen
    Also meine Kamera kann Sensorreinigung...
    Wobei die "Sensorreinigung" aktueller Kameras nicht mehr ist als ein Marketinggag. Das bisslein Schütteln verteilt den lockeren Staub schön im Gehäuse, aber weg ist er dadurch noch lange nicht. Da lobe ich mir eine wirklich konsequente Lösung.

  4. #4
    TP-Insider digimassa bringt sich richtig ein Avatar von digimassa
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    ja logo, man kann sich die Vergütung nicht nur von den Frontlinsen sondern auch vom Sensor kratzen.
    Hab heute zufällig mein 10.000es Foto mit meiner neuen digitalen gemacht, noch nie die Sensorreinigung verwendet, häufig Objektive gewechselt, da ich kein Zoom besitze sondern 21 Primes aber Staub auf dem Sensor hab ich bisher nicht bemerkt.
    Glaubs mir oder glaubs mir nicht, die Gefahr bei Kameras ist viel mehr das Putzen als das Nichtputzen.
    der BalkanTuna

  5. #5
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    Ich hab immer einen Lensepen in der Kameratasche. Den Pinsel für Staub und Fussel und den Cleaner für Fingerabdrücke oä - den brauchte ich bisher aber noch nie.

    Die Sensorreinigung arbeitet zumindest bei Panasonic effektiv (hab irgendwas von einer Klebefläche in Erinnerung, auf die der Staub "geschüttelt" wird ) - in dieser Richtung musste ich reinigungsmäßig noch nichts unternehmen. Nur den Sucherspiegel musste ich schon 1-2 mal abpinseln.

    Filter als Objektivschutz hatte ich Anfangs auch mal ausprobiert - da sie einem aber min eine Blendenstufe klauen, bin ich wieder davon abgekommen. Da ich bei Nichtbenutzung immer die Objektivdeckel drauf habe, sehe ich das nicht so tragisch. Und wenn das Objektiv aktiv ist, ist immer die Gegenlichtblende drauf - die schützt auch vor Fingerdupsern und Regentropfen.

    Gruß, der Michl



    * * * if you want them to RTFM, make a better FM! * * *


  6. #6
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    Die Reingungsseite des Lenspen bitte nicht verwenden, der macht mehr Schlieren, als das er reinigt.
    Ansonsten nutze ich diesen auch, jedoch nur um mit dem Pinsel Staub zu entfernen.
    Ansonsten nutze ich einen Blasebalg und ein Microfasertuch.

    Wenn es mal mehr ist, reinige ich den Innenraum auch mal durch absaugen.

    Selber betreibe ich nur eine Trockenreinigung, wenn es mal so schlimm ist, schicke ich die Cam zur Reinigung nach Canon oder lasse sie von einem Canonmitarbeiter auf einer der Veranstaltungen von Canon reinigen, dort ist es bis auf die Wartezeit sogar kostenfrei.

    Ansonsten kann ich auch nur sagen ... Pfleglich mit der Cam umgehen, immer die Deckel drauf und viel kann dann schon fast nicht mehr passieren.
    Sollte es mal zur See gehen, dann kommt ein UV-Filter (oder halt Pol) drauf, damit Salzwasser und Sandkörner nicht die Linse angreifen können.
    Gruß Mark

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  7. #7
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    Hallo,

    Blasebalg ist immer dabei. Gerade bei Makros mit geschlossener Blende ist das immer viel wert, wenn man vorher mal eben über die Objektivlinsen pustet.

    Was Sensorreinigung angeht habe ich bei meiner D80 sehr gute Erfahrungen mit dieser (etwas abenteuerlichen) Methode gemacht: http://www.gletscherbruch.de/foto/se...reinigung.html

    Das erfordert Fingerspitzengefühl, gute Nerven und volle Akkus. Dann ist es aber unschlagbar. Da kommt selbst der Nikon- oder Canon-Reinigungsservice nicht mit. Mittlerweile hat der Kollege, der das "erfunden" hat, auch ein Set im Angebot, sodass man da nicht erst stundenlang rumsuchen muss, um Discofilm zu kaufen.

    Ebenfalls gute Erfahrung habe ich mit dem Objektivpapier von Hama gemacht. Das ist recht günstig und damit bekommt man die Linsen merkbar sauberer, als mit irgendwelchen Fusseltüchern oder so.

    Zitat Zitat von BSE Royal Beitrag anzeigen
    Wobei die "Sensorreinigung" aktueller Kameras nicht mehr ist als ein Marketinggag. Das bisslein Schütteln verteilt den lockeren Staub schön im Gehäuse, aber weg ist er dadurch noch lange nicht. Da lobe ich mir eine wirklich konsequente Lösung.
    Sehe ich auch so. Bei meiner D300 ist das nen Witz. Trotz Gerüttel und Geschüttel war der Sensor schon nach 2 Monaten sichtbar verdreckt. Zugegeben, ich habe bei feuchtem Wetter draußen häufiger mal (vorsichtig) Objektive gewechselt, aber genau dass müsste diese von den Herstellern so gepriesene, automatische Reinigung doch gerade in den Griff bekommen. Auf einer Messe habe ich dann die erste Reinigung von Nikon machen lassen. Die war aber eher mau; die zweite mit Discofilm war dann wieder der Bringer.


    //Stefan
    Geändert von Stefan_G (03.05.2008 um 18:32 Uhr)

  8. #8
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    hi,

    ich benutze einen ordinären blasebalg aus der apotheke für das innenleben und mein mikrofaserbrillenputztuch für die linsen.

    natürlich verschraube ich alles, was nicht gebraucht wird, aber im eifer des gefechts geht auch schon mal was unter und liegt dann über nacht.

    kämpfe zur zeit mit einer art "seifenblase" im bild...die krieg ich so nicht weg.

    @webcreate: was kostet denn eine rundumreinigung bei canon?

  9. #9
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    Im ersten halben Jahr (war) ist die Reinigung kostenlos. Danach liegt die Reinigung dann bei ~50,-€
    Es gibt aber auch viele Zertifizierte, die die Cam auch ordentlich Reinigen können.
    Jedoch sollte man da schon drauf achten, wo man landet.
    Gruß Mark

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