Ich würde sagen: Versuch macht kluch
Der Vorteil der dicken Kameras in TV-Studios ist, dass diese einfach auch bessere Sensoren haben, bei denen helle Stellen nicht übers Bild "schmieren" (Blooming nennt man das glaube ich), das kann nämlich mächtig beim Greenscreening stören, wenn da die Farbe auch mal in die Person vor der Wand hineinverläuft.
Außerdem sind die Sensoren meistens auch etwas empfindlicher und haben generell eine bessere Farbwiedergabe und (durch die größeren Linsen) höhere Schärfe. Bei kleinen Kameras sieht man das manchmal, dass am Rand alles verschwimmt und etwas dunkler wird.
Habe selber hier eine Panasonic-Kamera in der Preisklasse um 250 Euro, bei der wird allerdings auf miniDV-Bändern aufgezeichnet.
Wenn ich vor meiner blauen Wand stehe und auch eine gescheite Beleuchtung habe, die die Schatten so gut wie möglich minimiert (ich benutze 2x 500 W, es reicht aber, wenn die Wand so beleuchtet wird, dass keine Schatten zu sehen sind und Blau auch blau aussieht), kann man mit den Aufnahmen wirklich was anfangen.
Allerdings benutze ich hier auch professionellere Software:
Adobe After Effects 7.5, die ich von einem guten Bekannten überlassen bekommen habe, der sich neben einem Mac auch gleich die CS2 für Mac angeschafft hat, so kann ich jetzt die 7.5 für Windows benutzen
Ob Programme von Magix oder anderen das auch vernünftig hinbekommen, weiß ich nicht, AE hat da schon sehr geile Verbesserungsfunktionen.
Bei einigen Programmen könnte auch die Aufzeichnungsmethode deiner Kamera stören: MPEG2. Das ist zwar inzwischen verbreitet, aber einige Programme können damit nicht umgehen. AE zum Beispiel will grundsätzlich nichts Komprimiertes haben.
Kommt da aber immer auch auf das Programm an.


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- Haben halt für jede der drei Grundfarben einen Bildsensor, richtig gute Objektive (kompatibel mit der EOS Serie etc). Kenn mich da nicht so aus, hatte so ein Teil noch nie in der Hand ...