Wie hast Du das gefüllt?
Hallo,
ich bin leider mit Inkscape noch nicht sehr vertraut und habe ein Problem, dass ich nicht alleine gelöst bekomme.
Wenn ich in einer Vekorbegrenzung Farbe fülle, dann geht diese nicht bis an den Rand. Es bleibt ein unregelmäßiger Abstand. Kann man das irgendwo einstellen, dass er exakt bis zur Grenze füllt?
Hier ein Beispiel, falls ich mich undeutlich ausgedrückt habe.
mit dem Farbeimer - ist wohl verkehrt?
Ja. Der Farbeimer ist ungenau. Ich kann ja Deine komplette Form nicht sehen, aber es sollte eigentlich reichen, ungefähr passende Formen jeweils in der passenden Stapelreihenfolge grob zusammenzuklicken und zu entsprechend zu füllen. Wenn die etwas größer sind als nötig, bist Du auf der sicheren Seite.
Danke für deine Antwort - oh, je, verstehe ich das richtig, dass es gar nicht anders geht zu füllen? Ich müsste also jede einzelne Füllfläche extra zeichnen und dann so groß, dass keine Luft zu sehen ist? Bei komplexen Zeichnungen ist das ja eine wahnsinns Arbeit.
Ich hatte nach einer Einstellung gesucht, dass der Farbeimer pixelgenau an die Begrenzung geht, aber nichts gefunden. Gibt es wirklich keine Einstellung dafür?
Danke im Voraus.
Hast du die Formen denn selbst gezeichnet?
Aber wie schon geschrieben wurde... klicke dir die gewünschte Fläche einfach grob zusammen z.B. ca. in der Mitte der begrenzenden grünen Flächen.
Kann Inkscape "zuschneiden"? - Wenn ja, kann man es dann damit auch noch "genau" machen.
Alles was ich hier so schreibe ist nur meine ganz persönliche Meinung.
danke auch dir, für deine Gedanken, aber du bestätigst die Aussage, dass ich alle Flächen nochmals zeichnen muss. In meinem Beispielmuster habe ich nur ein paar Formen schnell gezeichnet, weil ich sehen wollte, ob da genau das gleiche passiert, wie bei meiner eigentlichen Zeichnung, die ich vektorisiert habe. Die ist so komplex, dass es einfach zu aufwendig wäre, die ganzen Flächen nochmals zu zeichen.
Bisher habe ich die Flächen in photoshop gefüllt, was ja sehr schnell geht. Aber bei jeder neuen Größe hole ich mir die Vektorgrafik in der bestimmten Größe neu in photoshop und muss jedesmal wieder füllen. Welcher Arbeitsaufwand nun größer ist, kann ich gar nicht abschätzen, aber wahrscheinlich der in inkscape, alle Flächen neu zeichnen.
Andere Variante:
falls es das Motiv zulässt, könntest Du das Grüne und das Braune auch ein durch ein einzelnes Objekt darstellen: Braun als Füllfarbe und Grün als Rahmenfarbe. Die Rahmenstärke müsstest Du entsprechend anpassen.
Gruß, der Michl
* * * if you want them to RTFM, make a better FM! * * *
Gruß, der Michl
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danke Michl für deine Antwort. Leider lässt es das Motiv nicht zu, diese Variante zu wählen. Es ist eine komplexe Zeichnung, die vektorisiert wurde in inkscape. Die ganzen Linien sind dadurch zu Objekten mit Kontur und Füllung geworden. Ich möchte aber die Flächen zwischen den Linien füllen.
Das wäre eine Überlegung wert. Die Linien, die durch die Verktorisierung entstanden sind und eigentlich ja keine linien, sind alle schwarz. Wenn ich also die ganze Form schwarz unterlegen würden, dann wären die weißen Luftbereiche weg, aber dadurch würden dann die Linien sehr unregelmäßig aussehen. Im Moment sind sie auf 12 px angelegt und gleichmäßig. Ich werde es mal ausprobieren, ob es noch gut aussieht.
leider ist das auch keine Option, da die Abstände teilweise sehr groß sind und damit die Linien zu unregelmäßig. DAnn bleibt wohl doch nur die jetzige Methode in photoshop zu füllen.
Naja, all das ist schwer zu beurteilen, ohne das ganze Motiv zu sehen. Eigentlich wären ja alle Pfade vorhanden, man müsste die nur duplizieren und anderes kombinieren, um auch die Zwischenräume füllen zu können. Gibt es in Inkscape kein Stanzen (Boolsche Operationen)?
Hallo Monika,
also jetzt bin ich gerade sehr irritiert. Bevor du geschrieben hast, habe ich mir vorgenommen, ab jetzt nicht mehr zu vektorisieren und dann zu füllen, sondern gleich in Corel oder Inkscape nachzuzeichen, denn dann sind die Striche der Zeichnung tatsächlich nur einzelne Pfade, denen man dann die passende Konturfarbe und -breite zuordnen kann. Die Fläche kann dann in beiden Programmen exakt gefüllt werden.
Anfangs wollte ich das nicht, weil es für mich leichter schien, die Grafik mit einem Stift nachzuzeichnen und dann in inkscape zu vektorisieren und in photoshop wieder zu füllen. Nun weiß ich, dass dies auch nicht das gelbe vom Ei ist.
Wegen deiner Antwort wollte ich euch nun abschließend an zwei Beispielen zeigen, dass eine Fläche mit einem einzelnen Pfad exakt gefüllt wird und eine Stiftlinie, die ja aus Parallelpfaden/-konturen und Füllung besteht, die Fläche dazwischen ungenau ausgefüllt wird. Das sah man ja sehr gut an meiner Anfangstestgrafik.
Als ich nun die Testbilder gemacht habe, stelle ich etwas an der Konturstärke rum und kam auf die Idee, die Grafik zu füllen und danach die Konturstärke etwas zu erhöhen, so dass die weißen Blitzer verschwinden. Dies funktionierte auch sofort ganz toll.
Um dies an meiner Grafik zu testen, öffnete ich meine Originalgrafik und füllte einige Teile, indem ich sehr nah ranzoomte. Dabei füllte sich der Teil ganz exakt. Als ich weiter weg zoomte, entstanden die Blitzer, die ich mit dem Konturtrick wegbekam. Ich gab den Linien eine Kontur in Schwarz, wie die Füllung und eine Breite von 0,1 px. Es klappte wunderbar. Als ich noch weiter weg zoomte, da ich ja die Füllung in einem Stück wollte, wurden die Blitzer so groß, dass man sie nicht mehr Blitzer nennen kann.
Also eigentlich wäre das Problem ja gelöst, wenn man nur nah genug ranzoomt, denn dann gibt es keine Blitzer, aber das geht nicht, da komischerweise die Füllung immer nur bis zum Bildschirmrand geht. Die Füllung besteht am Ende aus ganz vielen Flächen, deren Nähte man leider sieht.
Dies habe ich nur mal so aufgeschrieben, falls jemand anderes auch so wenig vertraut mit dem Farbeimer ist, wie ich. Jetzt habe ich eine Menge dazugelernt und bin auch noch nicht überzeugt, dass es mit dem Farbeimer keinesfalls klappt, aber nach meinen Tests und Informationen, muss ich aber jetzt tatsächlich nachzeichnen, um die Flächen exakt zu füllen.
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