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03.08.2001, 16:44
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#1
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TP-Junior
Registriert seit: Aug 2001
Ort: Viersen
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Schriften vektorisieren ?!?
Hi,
möchte Euch mal eine Frage stellen:
Habe die lustige Aufgabe, ein Prospekt erstellen zu müssen. Bin da mit Freehand auch ganz gut klar gekommen, hab aber nun in der Vorbereitung der Daten für die Druckerei ein kleines Problem.
So hieß es nämlich, daß alle Schriften vektorisiert werden sollen.
Unschöner Nebeneffekt: Die transparente Umgebung der Schriften wird weiß. Nun habe ich mir die ganze Sache mal näher herangezoomt und festgestellt, daß die achso scharfen Schriften nach dem Vektorisieren genauso pixelig aussehen, als hätte ich
die Geschichte mit Photoshop erstellt. Nun frage ich mich zum einen, wie kann ich den weißen Background umgehen, zum anderen, wozu soll das gut sein?
Da ich eigentlich aus der Internet-Szene komme und bislang mit Print-Medien nichts zu tun hatte, stellt sich da natürlich so manche Frage ...
Schon mal vorab vielen Dank fürs Lesen und Antworten (hoffentlich).
Ingo
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03.08.2001, 16:55
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#2
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TP-Specialist
Registriert seit: Apr 2001
Ort: Cologne / Germany
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warum
Warum den die schriften vektoriesieren ?
Ich nehme an der Drucker hat nur macs und du hast
aufm Pc gearbeitet oder?
Wie hast du Vektorisiert über Text --> in Pfade konvertieren ?
Ok... dann sieht es so aus als ob die schriften pixelig seine
sind sie aber nur in der Vorschau (zoom mal ganz nah rann
dann sind sie wieder scharf)
Dann sollte alles gutgehen.
Sonst mal den drucker fragen ob es nicht reicht wenn du dei verwendeten Schriften mit anlieferst mit dem fontographer
von adobe koennte er sich adnn auch eine Mac schrift erstellen.
Immer einen Test druck machen lasssen !!
PS: bin auch internetmensch tipps ohne gewähr
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03.08.2001, 19:02
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#3
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TP-Special Mod
Registriert seit: May 2001
Ort: Arnsberg - Sauerland
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Hi Ingo,
hab' immer mal wieder ein wenig mit Print zu tun: Kann Danny bestätigen, daß die Darstellung nur am Monitor unsauber aussieht, im Druck ist das gestochen scharf. Freehand kenn ich nur flüchtig, beim Corel ist's aber z.B. ganz genau so.
Auf JEDEN Fall ALLE verwendeten Schriften in einem eigenen Ordner mitliefern, dann hat die Druckerei immer die Möglichkeit, ggf. was nachzusetzten oder auch Tippfehler o.ä. noch kurz vor Druck zu ändern.
Ciao
Der Rattenkönig
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03.08.2001, 19:40
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#4
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TP-Insider
Registriert seit: Feb 2001
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hi,
bei drucksachen würd ich Brauni fragen.
mfg dares
__________________
ich bin krebs erregend - wer ist krebs?
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03.08.2001, 19:58
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#5
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TP-Insider
Registriert seit: Mar 2001
Ort: Hamburg
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Hi Ingo!
Generell ein Tip. Bevor man Dateien abliefert lieber erst in der Druckerei anrufen. Die sagen Dir dann welche Dateien, in welchem Format. PC und Mac ist heute eigentlich kein Problem mehr. Nur eben die Schriften und deshalb sollte man die schlauerweise vektorisieren. Oder die Schrift mitliefern, was immer bei PC und Mac schwierig ist.
Ein Text in zeichenwege umgewandelt hat im Offsetdruck genau die gleiche Randschärfe wie eine Text, der aus einer Schrift besteht. Nur die Monitordarstellung lockt einen in die Falle.
Du hast es ja schonmal richtig gemacht, weil Du Photoshop gemieden hast. Text macht man nicht in PS, wobei das mit der 6er Version besser wird. Ich stelle immer wieder fest, daß Webdesigner ihren Drucksachen komplett in PS machen und es gibt Druckereien, die das dann auch drucken. Texte sehen dann immer beschi... aus.
Noch besser ist natürlich ein PDF zu liefern. Schriftprobleme Ade.
Dazu brauchst Du natürlich ein Programm, daß PDFe erstellt. Aber auch dabei ist Kommunikation alles, denn jede Druckerei hat andere Belichtungseinstellungen und das PDF muß dementsprechend eingestellt werden.
Lange Rede kurzer Sinn, welche FH Version benutzt Du? Bei mir wird der Hintergrund des vektorisierten Textes nicht weiß, aber da gibt es irgendwo eine ganz blöde Einstellung (ist nicht bei den Voreinstellungen zu finden) für Texthintergrund habe ich nur nicht in Kopf. Muß ich naschauen.
liegrü Brauni
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03.08.2001, 20:08
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#6
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Guest
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hi Ingo !
Es ist halt so, dass eine Schrift lizenziert, das heißt sogar nur ausgeliehen ist. Die Schrift darf nur auf dem jeweiligen Rechner verwendet werden, für den sie gekauft bzw. rechtlich geliehen ist.
Wenn der Drucker Deine "offenen" Dateien weiterverarbeiten soll, muss er auch die Schriften lizenziert haben. Das heißt, er muss die gleiche Schrift auch "kaufen"! Du darfst rechtens Deine verwendete Schrift nicht weitergeben.
Zumal ist es noch so, dass Du Type1-Schriften verwenden sollst, wenn die Datei richtig scharf belichtet und gedruckt werden soll. Hast Du True-Type-Schriften verwendet, hat der Drucker heftige Probleme mit der Ausgabe auf den Belichter oder direkt auf CTP (Computer-To-Plate). Diese Probleme kannst Du "halbwegs" umgehen, wenn Du in Deinen Dateien alle Schrift in Zeichenwege (Vektoren, vektorisierst) umwandelst. Das macht auf einem Fotosatz-Belichter keine Probleme. (Denk daran, dass in Deiner FreeHand-Datei auch die richtige Belichter-Auflösung (2540dpi) eingestellt ist. Ist die Auflösung zu gering, rechnet das Programm beim Umwandeln in Zeichenwege hässliche Ecken in die Rundungen.) Wenn Du solche Dateien aber auf einem Post-Script-Laster-Printer ausgeben willst, hast Du Qualitäts-Probleme, weil eine "richtige" Schrift noch versteckte Informationen enthält, die ein Post-Script-Printer für die korrekte Darstellung benötigt. Diese ganze Schose kannst Du umgehen, wenn Du von Deinen Dateien eine PS-Datei (nicht so gut) oder noch besser eine PDF-Datei schreibst. Dort sind die Schriften eingebunden. Wobei in der PDF-Datei die True-Type-Fonts in Typ1-Fonts umgewandelt werden.
Hab ich Dir etwas helfen können bei Deinen Problemen.
Wie gesagt, PDF ist das absolut beste und ein einigermaßen solider Buchdrucker kann mit PDF sehr wohl was anfangen.
Grüßle Werner
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06.08.2001, 09:30
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#7
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TP-Junior
Registriert seit: Aug 2001
Ort: Viersen
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Danke
habt Dank für Eure Mithilfe. Konnte in der Zwischenzeit mit Hilfe einer Freundin abklären, wie ich die Geschichte zu Ende bringen kann.
Ging nur darum, die Schriften - für die Druckerei - in Pfade zu konvertieren.
Gruß Ingo
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