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Alt 13.08.2005, 21:24   #1
TP-Junior
 
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Einsteiger braucht Hilfe: Apogee.ppd und Adobe Post Script Driver


Hallo,

ich versuche bei der Installation des Adobe Post Script Driver statt der defprtr2.ppd die Apogee.ppd zu wählen, welche mir die Druckerei vorgegeben hat. Leider klappt es nicht. Man kann hier zwar per Klick auf Durchsuchen in ein anderes Verzeichnis klicken aber er erkennt die Apogee.ppd nicht und es bleibt bei der vorgegebenen pdd-Datei.

In der Readme.txt zum Adobe Post Script Driver steht lediglich man sollte die gewünschte ppd bei der Installation bereit halten...

Weiß jemand was ich falsche mache oder wie man die Apogee.ppd nachträglich installieren kann?

Ich arbeite mit InDesign CS2 unter Windows XP. Ich dachte zuerst ich könnte die Apogee.ppd auch einfach in das Verzeichnis mit den Druckertreibern kopieren (ist doch w32x86?!) um sie dann in den Druckervorgaben auswählen zu können, klappt aber irgendwie auch nicht.

Bin für jede Rückmeldung dankbar!
Michael
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Alt 14.08.2005, 12:34   #2
TP-Greis
 
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Hi Michael,

nimm statt der Apogee.ppd einfach die Distiller.ppd (wie die genaus heißt, kommt darauf an welchen Distiller Du hast). Die Apogee PPD ist, wie der Prinergy Refiner, eine "optimierte" Variante der Distiller PPD und wenn ich mich nicht täusche (bin kein Apogee-Anwender) nur durch eine Anpassung der Papierformate und der "default" Auflösung geändert. Vom Kern her sind die gleich.

Du kannst aber auch mal schauen, ob InDesign nicht im Druckendialog, bei anwahl von "PostScript-Datei in der Druckerauswahl die Apogee PPD sieht, dann könntest Du das .ps auch direkt von InDesign erzeugen lassen, ohne installierten PS-Drucker.

Oder Du erkundigst Dich mal bei der Druckerei ob es nicht sein könnte, dass die PPD beim Up-/Download die PPD was abbekommen hat (hatte ich auch schon).

Gruß
der Tom

EDIT
ein Sonderzeichen im Pfadnamen oder ein Blank (Leerschlag) vor dem Ordnernamen könnte evtl. auch so ein Verhalten hervorrufen
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voll Fett, Ey
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Alt 19.08.2005, 19:30   #3
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das hat geklappt tom, danke
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Alt 01.09.2005, 21:27   #4
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Zitat:
Zitat von Master of Disaster
Die Apogee PPD ist, wie der Prinergy Refiner, eine "optimierte" Variante der Distiller PPD und wenn ich mich nicht täusche (bin kein Apogee-Anwender) nur durch eine Anpassung der Papierformate und der "default" Auflösung geändert. Vom Kern her sind die gleich.
Öh...

...nicht ganz!

Auch hier erst mal ein nettes Hallo!

Wenn möglich solltest Du die Apogee nutzen! Es handelt sich twar tatsächlich um eine optimierte Acrobat Version, doch sind diese Optimierungen im High-End Bereich schon recht maßgebend! Zum einen verwaltet die Apogee.ppd die Sonderfarben und das Trapping "fehlerfreier" zum anderen ist es möglich direkt Job-Tickets über das Druckmenue einzubetten und dies könnte je nach Vorgabe durch Deinen Druckdienstleister schon entscheidend sein (z.B. im Bezug auf die Screening-Information für den PrePress Workflow).

LG
vom AL
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Alt 01.09.2005, 21:51   #5
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hallo commgate

Zitat:
Zitat von CommGate.de
...Zum einen verwaltet die Apogee.ppd die Sonderfarben und das Trapping "fehlerfreier"...
was meinst du damit? kannst du dies evtl. mal genauer ausführen? welche unterschiede bestehen denn konkret zur distiller/adobe pdf-ppd?

Zitat:
Zitat von CommGate.de
...das Trapping "fehlerfreier"...
welche auswirkung hat denn deiner ansicht die apogee- oder die distiller/adobe pdf-ppd auf das trapping haben?

Zitat:
Zitat von CommGate.de
...zum anderen ist es möglich direkt Job-Tickets über das Druckmenue einzubetten und dies könnte je nach Vorgabe durch Deinen Druckdienstleister schon entscheidend sein (z.B. im Bezug auf die Screening-Information für den PrePress Workflow).
ich ahne, was du damit meinst. dies wird mit aller wahrscheinlich nichts mit der ursprünglichen frage zu tun haben. da les ich nämlich raus, dass simpel und einfach ein pdf erstellt werden soll, das in eine druckerei soll. dass diese druckerei die apogee-ppd empfiehlt zur erstellt, kann verschiedene gründen haben, von unwissenheit bis zur überlegten handlung.

gruss. gremlin
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Alt 01.09.2005, 22:26   #6
TP-Junior
 
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Zitat:
Zitat von gremlin@work
hallo commgate


was meinst du damit? kannst du dies evtl. mal genauer ausführen? welche unterschiede bestehen denn konkret zur distiller/adobe pdf-ppd?


welche auswirkung hat denn deiner ansicht die apogee- oder die distiller/adobe pdf-ppd auf das trapping haben?
Hi Grem,

ich arbeite u.a. sehr stark im High-End Packaging-Bereich und erzeuge hier ab und an Druckjobs, die sowohl im PrePress Bereich als auch im Druckbereich ganz bewusst an die Grenzen des technisch machbaren gehen müssen. Insbesondere bei Jobs die (wie in einem FM6® Demojob) mit teilweise über Hundert Sonderfarben auf einem Druckbogen arbeiten oder im Security Printing Bereich angesiedelt sind lernst Du die Grenzen von Acrobat schnell kennen. Die Distiller.ppd hat ab und an Probleme, Sonderfarben zu erkennen und zu interpretieren. Da kann es schon mal passieren, dass eine Sonderfarbe als RGB oder CMYK interpretiert wird oder das verschiedene, sich überlappende Sonderfarben nicht sauber getrappt werden, weil die Überfüllungs-/Unterfüllungsparameter falsch oder gar nicht interpretiert worden sind. Dies kannst Du meist durch Nutzung der Apogee.ppd von vornherein abstellen. Auch JDF-Informationen werden bei älteren Versionen vom Apogee sauberer gehandelt als von der Distiller.ppd.

Zitat:
Zitat von gremlin@work
ich ahne, was du damit meinst. dies wird mit aller wahrscheinlich nichts mit der ursprünglichen frage zu tun haben. da les ich nämlich raus, dass simpel und einfach ein pdf erstellt werden soll, das in eine druckerei soll. dass diese druckerei die apogee-ppd empfiehlt zur erstellt, kann verschiedene gründen haben, von unwissenheit bis zur überlegten handlung.

gruss. gremlin
Klar! Doch ist das dumme daran: wenn beim Druckjob was schief läuft (was wir natürlich nie hoffen und auch so gut wie NIEEE vorkommt ) ist der Druckdienstleister rechtlich immer fein raus, wenn nicht nach seinen Angaben gehandelt wurde! Ein wichtiger Punkt vor allem für die Designer, die nicht zur Druckabnahme raus fahren!

LG

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Alt 01.09.2005, 22:39   #7
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Zitat:
Zitat von CommGate.de
Die Distiller.ppd hat ab und an Probleme, Sonderfarben zu erkennen und zu interpretieren. Da kann es schon mal passieren, dass eine Sonderfarbe als RGB oder CMYK interpretiert wird
kannst du konkrete beispiele geben und bitte erklären, was die apogee-ppd daran ändern sollte?

Zitat:
Zitat von CommGate.de
oder das verschiedene, sich überlappende Sonderfarben nicht sauber getrappt werden, weil die Überfüllungs-/Unterfüllungsparameter falsch oder gar nicht interpretiert worden sind. Dies kannst Du meist durch Nutzung der Apogee.ppd von vornherein abstellen.
woher kommen die trapping-settings? schildere doch bitte mal, wie dein/euer arbeitsablauf aussieht.

gruss. gremlin
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Alt 01.09.2005, 23:04   #8
TP-Junior
 
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Zitat:
Zitat von gremlin@work
kannst du konkrete beispiele geben und bitte erklären, was die apogee-ppd daran ändern sollte?
???



Eine PPD ist nichts anderes als eine digitale Beschreibung eines virtuellen Druckers. Wenn Du beispielsweise die PPD eines s/w Druckers verwendest um einen Farbsatz zu drucken, dann siehst Du zwar eventuell noch Farben in der Bildschirmansicht von Acrobat aber alle Screening-Informationen (und somit auch Informationen zum Colormanagement sind eben nicht mehr enthalten. Schickst Du diese Daten zum Belichter wirst Du in 98% aller Fälle ein Chaos erleben (es gibt halt auch ein Paar s/w-PPDs, die die Informationen auch sauber interpretieren).

Nun ist die Distiller.ppd zwar für viele Fälle eine gute Wahl, doch hat auch diese ihre Grenzen (und auch ein Paar Bugs) die bei der Apogee.ppd behoben wurden. Dies liegt vor allem daran, dass Agfa hier hohen Wert auf das Farbmanagement legte, um das Maximum an Qualität als Eingabe für die hauseigenen Belichter zu erhalten.

Mittlerweile sind allerdings viele Features aus Apogee in den Standard-Distiller implementiert worden.

Zitat:
Zitat von gremlin@work
woher kommen die trapping-settings? schildere doch bitte mal, wie dein/euer arbeitsablauf aussieht.

gruss. gremlin
Trapping wird bei uns normalerweise direkt während des Design-/PrePressprozess eingestellt (oftmals sogar manuell). Nur in Extremfällen müssen wir mit dem ApogeeX-Workflow nochmal nachbessern (z.B. wenn der Bedruckstoff sich anders verhält als vom Hersteller angegeben)

LG
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Alt 01.09.2005, 23:17   #9
TP-Greis
 
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Zitat:
Zitat von CommGate.de
Eine PPD ist nichts anderes als eine digitale Beschreibung eines virtuellen Druckers.
Bitte? Eines virtuellen Druckers? Wieso nur eines virtuellen?

Zitat:
Zitat von CommGate.de
Wenn Du beispielsweise die PPD eines s/w Druckers verwendest um einen Farbsatz zu drucken, dann siehst Du zwar eventuell noch Farben in der Bildschirmansicht von Acrobat aber alle Screening-Informationen
Du willst wirklich dazu raten, Screening-Informationen einfach so im PDF zu verankern? Was ist wenn sich das Rastersystem ändert? Das Dokument in unterschiedlichen Druckereien und Objekten (Zeitschriften) verarbeitet wird?

Zitat:
Zitat von CommGate.de
(und somit auch Informationen zum Colormanagement sind eben nicht mehr enthalten.
Welche Informationen über das Colormanagement? Profile? CRDs? Was hat eigentlich Colromanagement und Rasterinformationen im direkten Zusammenhang zu tun?

Zitat:
Zitat von CommGate.de
Schickst Du diese Daten zum Belichter wirst Du in 98% aller Fälle ein Chaos erleben (es gibt halt auch ein Paar s/w-PPDs, die die Informationen auch sauber interpretieren).
s/w-PPDs? bei z.B. einer Composite PostScriptausgabe? Prost Mahlzeit

Zitat:
Zitat von CommGate.de
Nun ist die Distiller.ppd zwar für viele Fälle eine gute Wahl, doch hat auch diese ihre Grenzen (und auch ein Paar Bugs) die bei der Apogee.ppd behoben wurden.
stimmt, in der ApogeePPD die ich kenne, sowie dem Prinergy Refiner waren das die default Auflösung und Rasterweite (die kam ins Spiel wenn z.B. "optimierte Abtastauflösung" oder nicht die "volle Tiff-Ausgabe" im Druckendialog angewählt war ins Spiel und ein anderes Papierformat als Standard in der PPD.

Zitat:
Zitat von CommGate.de
Dies liegt vor allem daran, dass Agfa hier hohen Wert auf das Farbmanagement legte, um das Maximum an Qualität als Eingabe für die hauseigenen Belichter zu erhalten.
und was machen die, die keinen hauseigenen Belichter wie Du haben?

Zitat:
Zitat von CommGate.de
Mittlerweile sind allerdings viele Features aus Apogee in den Standard-Distiller implementiert worden.
aha, hab ich zwar noch nie gehört, aber ok.


Gruß
der Tom
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Alt 01.09.2005, 23:20   #10
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bei allem respekt - das, was du hier erzählst, ist zum grössten teil blödsinn im quadrat.

Zitat:
Zitat von CommGate.de
Eine PPD ist nichts anderes als eine digitale Beschreibung eines virtuellen Druckers.
eine ppd hat erst mal nichts mit virtuell zu tun. schon der name sagt, dass es sich dabei einfach um die beschreibung eines postscriptfähigen druckers resp. des damit angesteuerten postscript-interpreters handelt. im falle der distiller-ppd sind es eben die eigenschaften von acrobat distiller.

Zitat:
Zitat von CommGate.de
Wenn Du beispielsweise die PPD eines s/w Druckers verwendest um einen Farbsatz zu drucken, dann siehst Du zwar eventuell noch Farben in der Bildschirmansicht von Acrobat
die ppd eines sw-druckers beschreibt dessen farbraum als graustufen, also werden die druckdaten in diesen farbraum gewandelt.

Zitat:
Zitat von CommGate.de
Nun ist die Distiller.ppd zwar für viele Fälle eine gute Wahl
die distiller-ppd ist genau die richtige wahl, wenn per distiller ein pdf erzeugt wird.

Zitat:
Zitat von CommGate.de
doch hat auch diese ihre Grenzen (und auch ein Paar Bugs) die bei der Apogee.ppd behoben wurden.
ich stell mir gerade die gesichter der adobe-entwickler vor, wenn sie diese aussage lesen würden...

Zitat:
Zitat von CommGate.de
Dies liegt vor allem daran, dass Agfa hier hohen Wert auf das Farbmanagement legte, um das Maximum an Qualität als Eingabe für die hauseigenen Belichter zu erhalten.
darf ich mal ganz am rande erwähnen, dass die distiller-ppd keinerlei einfluss nimmt auf irgendwelches color mangement?

Zitat:
Zitat von CommGate.de
Mittlerweile sind allerdings viele Features aus Apogee in den Standard-Distiller implementiert worden.
interessante aussage, zumal die core des apogee normalizers auf dem adobe normalizer beruht, der natürlich in adobe acrobat distiller steckt, und der agfa apogee normalizer dem distiller im um eine version hinterher hinkt...

Zitat:
Zitat von CommGate.de
Trapping wird bei uns normalerweise direkt während des Design-/PrePressprozess eingestellt (oftmals sogar manuell).
nochmal: wo? womit?

commgate, ich darf doch sehr bitten, es zu unterlassen, hier wortreich behauptungen in den raum zu stellen, ohne nur eine mit konkreten angaben zu untermauern.

gruss. gremlin
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Alt 01.09.2005, 23:48   #11
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Ach herrjeh...


...das artet ja richtig in Arbeit aus! ;-))

Seid mal nicht so zickig, Jungs! Tut Euch ja niemand was und als kompetent seid ihr längst erkannt, sonst hätte ich sicherlich einen großen Bogen um dieses Forum gemacht!

Also...

Zitat:
Zitat von Master of Disaster
Bitte? Eines virtuellen Druckers? Wieso nur eines virtuellen?

Du willst wirklich dazu raten, Screening-Informationen einfach so im PDF zu verankern? Was ist wenn sich das Rastersystem ändert? Das Dokument in unterschiedlichen Druckereien und Objekten (Zeitschriften) verarbeitet wird?
Nochmal: Hier geht es um einen Fall, bei dem ein Gestalter klare Vorgaben einer Druckerei bekam die Apogee.ppd zu verwenden. Hierzu gehören im Normalfall auch die Apogee eigenen Angaben zum Apogee eigenen Job-Ticket. Wenn die Druckerei nun dem Gestalter die Vorgabe gibt, z.B. ein 3600er ABS Screening ins Job-Ticket zu schreiben und der Gestalter statt dessen mit dem distiller arbeitet, dann ist der Workflow der Druckerei definitiv nicht eingehalten worden und die Daten müssen dort manuell nachgearbeitet werden. Läuft der Druck schief, trägt der Gestalter die Verantwortung (alles schon erlebt). Wenn die gleichen Daten zu ner anderen Druckerei gehen sollen und diese ebenfalls klare Angaben zur Aufbereitung macht, dann müssen die halt entsprechend neu gerechnet werden!


Zitat:
Zitat von Master of Disaster
Welche Informationen über das Colormanagement? Profile? CRDs? Was hat eigentlich Colromanagement und Rasterinformationen im direkten Zusammenhang zu tun?
Im Rahmen des Druckerei-Workflows (der hier auf dem Apogee Job-Ticket basiert) sind den einzelnen Queues separate Profile zugewiesen. Wenn die Druckerei nun keine Apogee PDF sondern eine Distiller PDF bekommt kann es halt haarig werden.

Zitat:
Zitat von Master of Disaster
s/w-PPDs? bei z.B. einer Composite PostScriptausgabe? Prost Mahlzeit
Sag ich doch!

Zitat:
Zitat von Master of Disaster
stimmt, in der ApogeePPD die ich kenne, sowie dem Prinergy Refiner waren das die default Auflösung und Rasterweite (die kam ins Spiel wenn z.B. "optimierte Abtastauflösung" oder nicht die "volle Tiff-Ausgabe" im Druckendialog angewählt war ins Spiel und ein anderes Papierformat als Standard in der PPD.
Jepp! Und im Sonderfarbenbereich gibt es halt bei einigen Versionen ebenfalls ein Paar Bugs!

Zitat:
Zitat von Master of Disaster
und was machen die, die keinen hauseigenen Belichter wie Du haben?
Habe ich nie behauptet, dass ich einen hauseigenen Belichter habe (nicht mehr). Die Rede war von Agfas hauseigenen Belichtern!


Zitat:
Zitat von Master of Disaster
aha, hab ich zwar noch nie gehört, aber ok.
Ist doch logisch, oder? Der Apogee Normalizer Workflow wurde von den Adobe Jungs entwickelt (als Service für Agfa) und welcher Entwickler verzichtet darauf, sein eigenes Produkt zu verbessern, wenn er das für ein Kundenpendant auf gleicher Basis bereits gemacht hat?


Grüße

vom AL
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Alt 02.09.2005, 00:04   #12
TP-Junior
 
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Zitat:
Zitat von gremlin@work
bei allem respekt - das, was du hier erzählst, ist zum grössten teil blödsinn im quadrat.
Lach! Klar!

Zitat:
Zitat von gremlin@work
eine ppd hat erst mal nichts mit virtuell zu tun. schon der name sagt, dass es sich dabei einfach um die beschreibung eines postscriptfähigen druckers resp. des damit angesteuerten postscript-interpreters handelt. im falle der distiller-ppd sind es eben die eigenschaften von acrobat distiller.
Die tatsache, dass Du den Drucker/ Belichter nicht hardwareseitig am Rechner hängen haben musst, müsste auch Dir klar machen, dass es sich um einen virtuellen Drucker handelt, der beschrieben wird! Real wird er erst, wenn er die Daten geliefert bekommt, rippt und druckt!

Ihr hängt Euch langsam echt an Kleinigkeiten auf - können wir nicht beim Thema bleiben?

Zitat:
Zitat von gremlin@work
die ppd eines sw-druckers beschreibt dessen farbraum als graustufen, also werden die druckdaten in diesen farbraum gewandelt.
Nö! Leider nicht - zumindest nicht immer! Hast Du noch nie eine PDF-Datei eines Farbsatzes mit einer s/w PPD erstellt? Komisch, dass da (meistens) noch Farben drin sind, gell!


Zitat:
Zitat von gremlin@work
die distiller-ppd ist genau die richtige wahl, wenn per distiller ein pdf erzeugt wird.
Aber eben nicht, wenn die Druckerei einen Apogee Workflow vorgibt!


Zitat:
Zitat von gremlin@work
ich stell mir gerade die gesichter der adobe-entwickler vor, wenn sie diese aussage lesen würden...
Die wissen das! Weiss ich aus erster Quelle!


Zitat:
Zitat von gremlin@work
darf ich mal ganz am rande erwähnen, dass die distiller-ppd keinerlei einfluss nimmt auf irgendwelches color mangement?
Durch den Verlust der Informationen des Apogee Jobtickets leider doch! Dies betrifft allerdings nur ältere Versionen des Distillers. Der neue kann die Tickets zumindest weiterreichen.


Zitat:
Zitat von gremlin@work
interessante aussage, zumal die core des apogee normalizers auf dem adobe normalizer beruht, der natürlich in adobe acrobat distiller steckt, und der agfa apogee normalizer dem distiller im um eine version hinterher hinkt...
Na, dann weisst Du ja wohl auch, dass Du mit einem Apogee Normalizer einfach mehr Möglichkeiten hast! Und das war schon zu Classic Zeiten so (Apogee Series 3 V1.x), während der Distiller noch immer im Dämmerschlaf steckte!

Zitat:
Zitat von gremlin@work
commgate, ich darf doch sehr bitten, es zu unterlassen, hier wortreich behauptungen in den raum zu stellen, ohne nur eine mit konkreten angaben zu untermauern.
Come on...

...jetzt wirst Du langsam komisch! Welche konkreten Angaben willst Du denn? Soll ich Dir die Sonderfarben benennen, die über den Distiller falsch interpretiert wurden? Oder Guillochen, die er zerrissen hat?

LG
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Geändert von CommGate.de (02.09.2005 um 00:07 Uhr).
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Alt 02.09.2005, 00:13   #13
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commgate, du weisst offenbar hervorragend, wie man eine nicht-diskussion führt. du hast gewonnen - ich ziehe mich aus dieser haltlosen behauptungstirade zurück. gerne hätte ich erfahren, aufgrund welcher tatsachen du zu deinen aussagen gelangst. dies soll aber wohl dein geheimnis bleiben. so wende ich meine energie doch lieber für richtige diskussionen auf, die hand und fuss haben.

ich wünsche gute nachtruhe.

gruss. gremlin
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Alt 02.09.2005, 00:39   #14
TP-Greis
 
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Zitat:
Zitat von CommGate.de
Ihr hängt Euch langsam echt an Kleinigkeiten auf - können wir nicht beim Thema bleiben?
hhmm, für mich sind das relevante Basics, keine Kleinigkeiten

Zitat:
Zitat von CommGate.de
Nö! Leider nicht - zumindest nicht immer! Hast Du noch nie eine PDF-Datei eines Farbsatzes mit einer s/w PPD erstellt? Komisch, dass da (meistens) noch Farben drin sind, gell!
ich erstelle einfach die .ps Datei mit der richtigen PPD, mit der des interpretors der das PostScript interpretiert. In den allermeisten Fällen ist das ein Distiller.

Zitat:
Zitat von CommGate.de
Aber eben nicht, wenn die Druckerei einen Apogee Workflow vorgibt!
warum? Und wenn die Druckerei sagt sie hat nen Signasetter stehen und legt die PPD bei?
Wenn das PostScript vom Distiller verarbeitet wird spricht doch nix dagegen, oder?

Zitat:
Zitat von CommGate.de
Soll ich Dir die Sonderfarben benennen, die über den Distiller falsch interpretiert wurden?
ja, bitte. Wenn das wirklich der Fall wäre müssten wir dringend unsere Empfehlung an die Kunden ändern, allerdings ist mir bei zig-tausend PDFs die wir verarbeitet haben, noch kein Problem untergekommen, das auf eine DistillerPPD, die einen Distiller ab 4.x beschreibt, zurückzuführen wäre.

Gruß
der Tom
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Alt 02.09.2005, 01:41   #15
TP-Junior
 
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Zitat:
Zitat von Master of Disaster
ja, bitte. Wenn das wirklich der Fall wäre müssten wir dringend unsere Empfehlung an die Kunden ändern, allerdings ist mir bei zig-tausend PDFs die wir verarbeitet haben, noch kein Problem untergekommen, das auf eine DistillerPPD, die einen Distiller ab 4.x beschreibt, zurückzuführen wäre.

Gruß
der Tom
Nur mal am Rande: Auch ich arbeite sehr oft und gerne mit dem Distiller und Adobes PDF-Format ist die genialste Entwicklung der Medienbranche!

Aber man muss einfach auch wissen, wo die Grenzen bestimmter Tools liegen, damit man für bestimmte Sonderfälle gewappnet ist und es nicht erst im Nachhinein lange Gesichter gibt!

Hier mal ein Paar Links, die einige Fehler und Grenzen beschreiben:

http://www.prepress.ch/d/acrobat7/Acro7_buglist.html
http://www.prepress.ch/d/acrobat6/buglist.html
http://www.prepress.ch/d/acrobat5/buglist.html

LG
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