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Postkartendruck / vier Bilder, ein Logo - wie am besten?
Hi,
folgendes Szenario - ich soll für eine Bekannte eine Postkarte entwerfen (welche bei Laserline gedruckt werden soll). Sie besteht aus vier Fotos und einen Logo (mit Fireworks erstellt als Vektor) in der Mitte. Ich habs mal angehangen.
Das als einfaches Bild zu machen (in 300dpi), ist ja kein Problem - aber für den Druck reicht sowas ja angeblich nicht aus. Ich hab auch nur bescheidene "Bordmittel", sprich Fireworks und Photoshop (mit letzterem kenn ich mich aber nicht so gut aus) - was müsste ich also tun und beachten, damit der Druck möglichst gut und ohne falsche Farben klappt?
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“My software never has bugs. It just develops random features ...”
» DevShack - die Website des freien Webentwicklers Boris
Das als einfaches Bild zu machen (in 300dpi), ist ja kein Problem - aber für den Druck reicht sowas ja angeblich nicht aus.
Wenn die Schrift nicht gerastert wird wäre das mit Sicherheit von Vorteil, aber
Zitat:
Zitat von Boris
Ich hab auch nur bescheidene "Bordmittel", sprich Fireworks und Photoshop (mit letzterem kenn ich mich aber nicht so gut aus)
da sprechen Deine Bordmittel dagegen.
Fireworks ist nicht in der Lage im CMYK-Farbraum zu arbeiten und Photoshop ist nun mal ein pixelbasierendes Garfikprogramm.
Allerdings wirds schon "schwer", das schwarz des Logos aus dem Fireworks-RGB in ein reines Schwarz (alles andere wäre in dem Fall noch nichtmal suboptimal) zu konvertieren.
Warum sollten denn 300dpi nicht reichen?
Also ich erzeuge fast alle Druckvorlagen mit 300dpi und die Resultate waren bisher immer OK.
Ein Problem wird nun wirklich der RGB-Farbraum sein, schon alleine wegen der Fotos.
Ich würde bei deinen Boardmitteln auf Photoshop setzen, da du dort zumindest in CMYK arbeiten kannst. Schriften kannst du ja in Pfade wandeln, wenn auch nicht so gut, wie es mittels Illustrator wäre.
Wie wäre es denn mit einer Trail von Illu? So wie ich es sehe ist es ja kein gewerblicher Auftrag, sondern privat für eine Bekannte, oder?!?
Ich hab da mal angerufen - ihnen reicht ein 300 dpi CYMK Bild als JPG.
Aber blöde Frage - wenn ich das fertige Bild in PS öffne und den Farbraum von RGB einfach auf CYMK ändere und dann als JPG speichere, reicht das dann aus? Die Farben scheinen sich nicht zu ändern oder so ... (?)
Was nützt mir eine Trial von Illustrator, wenn ich nicht mehrere Tage und Wochen noch Zeit habe, mich in ein völlig neues Programm einzuarbeiten?
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Workflow bezieht sich nun auf Photoshop CS2.
Bis zur CS1 war die Profilzuweisung IMHO noch unter Bild > Modus!
Du solltest alle Ebenen auf die Hintergrundebene reduzieren und erst dann in CMYK umwandeln. Weiterhin ist das von der Druckerei bevorzugte ICC wichtig. Standard ist eigentlich Euroscale Coated v2.
Ich wandel meine Vorlagen immer mit einem eigenen Profil, dazu: Bearbeiten > Profil zuweisen
Im folgendem Dialog unter Profil: "Eigenes CMYK..."
Im folgendem Dialog:
Druckfarben: Eurostandard (Coated)
Tonwertzuwachs: Standard 20%
Separationsart: GCR
Schwarzaufbau: Mittel
Maximum Schwarz 100%
Gesamtfarbauftrag: 300%
Unterfarbzugabe: 0
Warum Illu? Bei dem was du da machst, muss man nicht viel von Illu verstehen, dass hat man in einer Std fertig. Außerdem wäre es allgemein nicht schlecht die Nase auch mal in den Bereich zu stecken, so hat man für das nächste Vorhaben schonmal etwas Ahnung.
Also ich verlege und mache seit 15 Jahren Ansichtskarten und habe dabei festgestellt, daß ich das Procedere ständig vereinfachen konnte. Will heißen: Photoshop reicht völlig aus.
Früher gabs oft troubles mit den Druckereien, bis ich mir eines angewöhnt habe: Die Vorderseite liefere ich als TIF (ohne Ebenen), 304,8 dpi, natürlich cmyk. Die Rückseite als PDF.
Wenn DU sauber arbeitest und die Druckerei auch, so wird auch das Endergebnis entsprechend aussehen.
Es wird zwar oft behauptet, gerasterte Schriften würden schlecht aussehen, das stimmt aber beim heutigen Stand der Drucktechnik nicht mehr. Ich habe oft Bildunterschriften auf der Frontseite, die nicht mehr als 3mm in der Höhe haben. Die lassen sich wunderbar lesen. Das Problem ist eher, daß altgediente Drucker und umgeschulte Lithografen einfach ihre XPress oder InDesign Datei haben wollen, weil das immer schon so gemacht wurde ...
Worauf Du meiner Meinung nach mehr achten solltest sind die Vorgaben bezüglich des Beschnittrandes. Der dünne schwarze Rahmen könnte ein Problem werden und die Wörter sitzen auch gefährlich nahe am Rand. Mach Dich wegen der Bemaßungen lieber schlau. Änderungen, die die Druckerei vornehmen muß, kosten Geld.
Insgesamt finde ich das Design recht - naja, aber möglicherweise ists ja Kundenwunsch.
Standard geht momentan zu ISOcoated 27L von der Fogra für gestrichene Bilderdruckpapiere (Papierklasse 1_2), sogar mittlerweile schon von Adobe in den Standardfarbeinstellungen für Druckvorstufe Europa (2) hinterlegt.
@nixalsverdrus
Warum eine Seite so und eine so?
Oder testest du damit nur aus, wie sie mit der verarbeitung von Pixeln klarkommen?
Was den Beschnitt und die Toleranz angeht, da sehe ich hier mal kein Problem. Halt die schwarze Fläche des Rahmens bis zum äußersten Rand führen, sollte dann passen.
Wie es nun mit der Schrift ausschaut, ob sie innerhalb des Toleranzbereiches liegt, kann man anhand der Datei ja nicht sagen, immerhin hat sie nur 5,42x3,84 cm... wurde wohl für hier verkleinert.
Ich habe aber auch schon x-mal Texte auf die Toleranz gelegt, da die dicht an der Kante stehen sollte, gab nie Probleme.
@Tom
Thx für die Info, war mir so nicht bekannt und meine Druckerein wollten bis dato noch Euroscale Coated haben... na mal schauen was ommt
@Tom
Thx für die Info, war mir so nicht bekannt und meine Druckerein wollten bis dato noch Euroscale Coated haben... na mal schauen was ommt
der PSO (Prozess Standard Offsetdruck) der FOGRA setzt sich immer mehr durch, die meisten (zumindest Qualitätsdruckereien und/oder die großen) setzen das auch im täglichen Druck um und "werben" mit Druck nach FOGRA-Vorgaben ISO/DIS 12647.
Nunja, Rückseiten schreibe ich eigentlich immer im Illu und da bietet sich PDF als universell verarbeitbares Exportformat an.
TIF kann auch jeder problemlos verarbeiten, ich brauche keine Schriften einbetten etc., alles Problemfaktoren die auftauchen, wenn man des öfteren mit Wald- und Wiesendruckereien arbeiten muß.
Boris' Druckerei gibt sich ja schon mit einer .jpg zufrieden.
Profile kläre ich immer mit der betreffenden Druckerei ab, wenn Unsicherheit herrscht schicke ich auch schonmal eine RGB und laß die selbst umwandeln. Ist vielen sogar lieber.
Was die Ränder angeht, habe ich leider andere Erfahrungswerte als Du und bin deshalb wohl übervorsichtig. Der Zuschnitt selbst hat mich schon einige Auflagen gekostet. Leider weiß man ja nicht genau welches Format benützt wird und so kann ich schlecht sehen, ob er genug Fleisch hat oder nicht. Aber ein wenig Achtsamkeit kann ja nicht schaden.
Danke für die vielen Antworten ... ehrlich gesagt wäre ich bald dafür, das als simples Jobangebot zu posten, wenn da nicht das Problem mit der Bezahlung wäre
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» DevShack - die Website des freien Webentwicklers Boris
Es wird zwar oft behauptet, gerasterte Schriften würden schlecht aussehen, das stimmt aber beim heutigen Stand der Drucktechnik nicht mehr. Ich habe oft Bildunterschriften auf der Frontseite, die nicht mehr als 3mm in der Höhe haben. Die lassen sich wunderbar lesen.
Das kommt dann wohl eher auf den Schrifttyp und die Schriftgröße an. Verwendet man z.B. feine Schreibschriften, dürften, wenn diese im 70er Analog-Raster oder womöglich noch gröber belichtet werden, ziemlich besch... aussehen. Mit FM-Technologie geht das wohl. Mal abgesehen davon gehören für's professionelle layouten Schriften ins Vektoren-Format. Oft wird bei in Photoshop erstellten Dateien die Farbe Schwarz aus allen Farben erzeugt was wiederum im Druck durch Passerdifferenzen auch nicht gut aussieht.
Gruß preprint
Danke für die vielen Antworten ... ehrlich gesagt wäre ich bald dafür, das als simples Jobangebot zu posten, wenn da nicht das Problem mit der Bezahlung wäre
warum denn, so teuer ist das doch nicht, kostet nicht viel Zeit, sind nur vier Bilder und 5 Textfelder zwei Elipsen
Das kommt dann wohl eher auf den Schrifttyp und die Schriftgröße an.
Natürlich, die Wahl eines passenden Fonts versteht sich da von selbst.
Aber vergessen wir den Ausgangspunkt nicht:
Boris hat kein XPress, somit fällt eine professionelle Gestaltung in dieser Hinsicht weg. Die Druckereivorgabe JPG weist ja schon in eine entsprechende Richtung. Ich vermute auch, es wird digital gedruckt werden; wenn der Kunde nicht sparen wollte, würde er sich wohl gleich an einen Grafiker wenden.
Freilich ist es selbst für so kleine A6 Sachen eleganter, mit einem Layoutprogramm zu arbeiten. Da hast Du sicher recht. Die eine Hälfte der Professionisten die ich kenne, macht das auch. Die andere Hälfte aber sagt sich inzwischen: "Ich wende nur noch die Mühe auf, die der Kunde auch bereit ist zu bezahlen." Aber das ist eine ganz andere Geschichte - und ein Endlosstreit. Ich persönlich passe mich einfach den Gegebenheiten an; solange das Endergebnis stimmt, bin ich in der Wahl der eingesetzten Mittel flexibel. Boris kann mit Photoshop eine passable Arbeit abliefern, das wollte ich damit sagen. Welchen Weg er letztendlich beschreitet, bleibt ja ganz ihm überlassen.
Auch Gruß, nixalsverdrus