Servus Gunder,
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Zitat von rednug
Wie werden bzw. wird das cymk ausgesprochen...
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cymk würde als cümk ausgesprochen
richtiger wäre: CMYK und wird, wie emma schon schrieb als cmük weitererzählt.
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Zitat von rednug
-Dateien vektorisieren was ist möglich und wo ist "Schluss"
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alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei.
Beim vektorisieren gibt es auch mehrere "Enden" und diese hängen sehr stark vom erwünschten Endergebnis oder Verwendungszweck ab.
Die noch vor ein paar Jahren übliche Vektorzeichnung endete genau dann, wenn Rasterverläufe mit ins Spiel kamen oder umgesetzt werden sollten. Durch die – meiner Meinung nach – "Unart" in Logos etc. immer mehr optische Eyecatcher wie verlaufende Schlagschatten, Farbverläufe oder auch Pixeleffekte etc. einzubauen, verliert das Logo den eigentlichen Sinn für das es eben stehen soll. Den schnellen Wiedererkennungszweck. Man gucke sich nur die Logos der Weltfirmen an. Die guten sind in ihrer Einfachheit nicht zu schlagen und haben sich eben darum in unserem Erinnerungsvermögen schnell "festgefressen".
Nun, in Zeiten in denen der Computer fast alles möglich macht, entstehen Logos, die 3D-Effekte enthalten und mit möglichst komplizierte Schriiften aufgebaut sind. Aber am nächsten Tag erinnern wir uns nicht mehr daran wie es ausgesehen hat. Auf der anderen Seite steht der Kunde mit einem sehr einfachen Logo, der sich fragt, ob das nun ein Grafiker gemacht hat, der sein Handwerk nicht versteht, oder mit dem Computer nicht umzugehen weiss. Denn da gibt es doch heutzutage jede Menge Möglichkeiten, das einfache – und gute – Logo optisch aufzupeppen. Da ist dann der Grafiker auch der, der diesem Kunden den Sinn eines guten Logos erklären sollte.
Zurück zur Vektorzeichnung. Die Programme, mit denen eine solche Zeichnung erstellt wird haben sich dieser oben kurz erklärten "Unart" mittlerweile gut angepasst und bieten Effekte an, die man eigentlich für eine Vektorzeichnung nicht braucht. Der Hauptvorteil einer Vektorzeichnung liegt beim verlustfreien – weil nicht pixelorientierten skalieren. Dies ist hinfällig, sobald ineinanderlaufende Farbstufen oder Verläufe mit in´s Spiel kommen, da diese nur durch Rasterung dargestellt werden können. Hier ist mal das erste Ende einer Vektorzeichnung. Nicht zuletzt darum, weil eine Konturenzeichnung auch für Folienschnitte und Siebdruckfilmbelichtungen (bei dem noch vor nicht allzulanger Zeit ein Rasterdruck sehr schwierig oder gar unmöglich war) herangezogen wurden.
Wenn die Vektorzeichnung nicht für den oben beschriebenen Zweck (Folienschnitt) verwendet werden sollte, verschiebt sich das Ende etwas weiter. Man stelle sich eine Comiczeichnung vor die neben dem üblichen Verwendungszweck – dem gedruckten Heftchen – später auch auf ein riesiges Plakat gedruckt werden soll. Diese kann natürlich mit all ihren Farbverläufen und Effekten angelegt werden, weil sie ja über ein "normales" Druckverfahren (Offset- oder Tintenstrahldruck) verwirklicht wird. Und hier sind gerasterte Teile kein Problem.
Eine solche "effektvolle" Vektorzeichnung hat auch das Plus, dass sie in der Datengrösse gegenüber einer pixeligen Vorlage sehr klein ist und man dennoch in der Lage ist, diese Zeichnung stufenlos und verlustfrei zu vergrössern, und davon – wenn verlangt – auch immer eine in Pixel umgewandelte Version erstellen kann. Da ist bei einer im Pixelformat erstellten Grafik spätestens bei 150 bis 180% Vergrösserungsfaktor auflösungsbedingt Schluss.
Es gäbe noch viele solche Beispiele. Darum ist es aber schwierig, bei einer Vektorzeichnung zu sagen: Hier ist endgültig Schluss. Das hängt also davon ab, für was die Zeichnung verwendet wird und für welches Druckverfahren sie gebraucht wird. Und die Enden verschieben sich dementsprechend...
Gruss Lee