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Hallo,
ich habe das Problem das wenn ich eine PDF aus Indesign/CS2 4.0.2 über den Distiller erstelle,
das immer ein RGB icc profil in der pdf steckt. Unser Rip (Harleqin6.0) ignoriert es trotz einstellung nicht und ich habe jedesmal in Cyan eine 2 % Fläche in der gerippten Datei???
mit welchen Einstellungen in ID, vorallem im Tab "Farbmanagement", und welche Einstellungen in den Distiller-Joboptions (Welche Distillerversion eigentlich?) hast Du denn angewählt?
Wird da irgendwo ein Profil getaggt oder die Daten für ein Colormanagement gekennzeichnet?
Mir ist aufgefallen das wenn ich die Farbhandhabung auf "Indesign bestimmt Farbe" stelle, das Problem nicht da ist?! Ich habe danach die Farbwerte gemässen und die sind absolut identisch?!
weshalb verwendest Du, wenn der Distiller die PostScript als erster in die Finger bekommt, nicht die Distiller-PPD? Wie sind denn die Einstellungen in den Distiller-Joboptions?
Eigentlich dürfte auch aus ID in diesem Fall kein Profil eingebettet werden.
Hallo MoD, hallo Tiefshock,
ich wundere mich hier zunächst, weshalb Du überhaupt über den Disitiller gehst. Zu empfehlen ist hier die Ausgabe über den Export, der die gleiche engine nutzt, aber dir einige Einstellung z.B. bzgl. Papierformat usw. erspart.
Teste dann den Weg über eine PDF/X1a. Da kannst Du bestimmen, ob dein Ausgabeprofil eingebettet werden soll.
Die PDF sollte dann auf jeden Fall "sauber" sein, was du über Acrobat ja testen kannst. (Ausgabevorschau)
Gruß,
Ingo
ich wundere mich hier zunächst, weshalb Du überhaupt über den Disitiller gehst. Zu empfehlen ist hier die Ausgabe über den Export, der die gleiche engine nutzt,
bist Du sicher, daß ein Harlekin 6.0 RIP (also ein Clone) mit einem nativen Export aus ID 4 in allen Belangen problemlos zurecht kommt? Zum anderen geht der Export z.B. mit einigen Auflösungen von EPSen etwas anders um als der Distiller (müsste ich aber auch recherchieren was es genau für Einstellungen sind, fallen aber meist nicht an)
Ich bin aber der Meinung, man kann unbedingt eine der beiden Wege empfehlen, muss in meinen Augen vom eigenen Gusto und von der Ausstattung des weiteren Workflows gesehen werden.
Zitat:
Zitat von Tohuwabohu
Teste dann den Weg über eine PDF/X1a. Da kannst Du bestimmen, ob dein Ausgabeprofil eingebettet werden soll.
Profil darf bei einer X1a keines eingebettet werden, X1a darf nur Prozess und Spotcolors enthalten, ein OutputIntend sollte definiert sein (entweder per Profil oder per Text)
Hallo Tom,
der Weg über den Export wird auch offiziell als sicher bezeichnet, ist nicht nur meine Meinung.
Den Weg über PDF/X1 bevorzuge ich, um die Umrechnung der Profile eben Indesign zu überlassen, und nicht irgendeinem RIP. Mit dem Vorschlag wollte ich auch die Einbettung von Profilen verhindern und eine CMYK-Ausgabe "erzwingen".
Eine PDF/X ist nicht mehr als eine saubere PDF 1.3. Mit der sollte jedes RIP klarkommen.
Das "Ausgabeprofil" ist ja der "OutputIntend". Der muss angegeben werden, muss aber nicht eingebettet sein.
Im Zweifelsfalle jetzt noch ein Preflight mit Acrobat 7 oder Pitstop. Dann klappt´s auch mit´m Nachbarn. :-)
der Weg über den Export wird auch offiziell als sicher bezeichnet, ist nicht nur meine Meinung.
da haben wir die leidvolle Erfahrung machen müssen, nicht jeder RIP kommt mit nativen Exporten aus ID 4 klar.
Prinergy 2.1.22 (letztes sauber laufende von Heidelberg supportete Build) kam damit teilweise nicht klar. Ganz dubiose Schriftfehler, ähnlich den IdentityH-kodierten Fonts von ID 3. Und das nicht nur mit PDFs von einem Kunden sondern wirklich in fast 90% der Jobs.
Zitat:
Zitat von Tohuwabohu
Den Weg über PDF/X1 bevorzuge ich, um die Umrechnung der Profile eben Indesign zu überlassen, und nicht irgendeinem RIP. Mit dem Vorschlag wollte ich auch die Einbettung von Profilen verhindern und eine CMYK-Ausgabe "erzwingen".
Eine PDF/X ist nicht mehr als eine saubere PDF 1.3. Mit der sollte jedes RIP klarkommen.
Das "Ausgabeprofil" ist ja der "OutputIntend". Der muss angegeben werden, muss aber nicht eingebettet sein.
klar, ich wollte eigentlich nur missverständnissen vorbeugen, nicht, dass doch einer auf die Idee kommt da profilieren zu wollen.
zu dem Thema PDF Export oder Distiller möchte ich eine Aussage von Robert Zacherl (PDF-Papst?) zitieren:
Zitat:
"... Ich will nicht gänzlich ausschließen, dass es tatsächlich ein Problem in der exportierten PDF-Datei gibt, aber ich bin es ehrlich gesagt ein wenig leid immer diese Pauschalaussagen bzgl. der Problematiken des PDF-Exports zu hören oder zu lesen. Denn bei den exportierten, "problematischen" PDF-Dateien die mir bislang zu Gesicht gekommen sind, stellte sich in nahezu 100% der Fälle heraus, dass es kein Problem seitens InDesign oder der exportierten PDF-Datei gab, sondern in den verwendeten Fonts oder - und dass noch viel öfter - auf Seiten des PDF-Verarbeiters. Meist verursacht durch den Einsatz inkompatibler Systeme, fehlerhafter Systeme (da schließe ich Adobe-basierte Komponenten nicht aus) oder die Anwendung ungeeigneter Verarbeitungsstrategien."
Ich gehe immer von einem "sauberen" Workflow aus. Klar, wenn ich alle Fehler vermeiden möchte, nutze ich besser keine neuen Funktionen. Dann sollte ich aber evtl. auch auf RGB-Workflow und Farbmanagement verzichten. ;-)
ich würd sagen der steht in der Beziehung über dem Papst
Zitat:
Zitat von Tohuwabohu
Zitat:
"... ... dass es kein Problem seitens InDesign oder der exportierten PDF-Datei gab, sondern in den verwendeten Fonts oder - und dass noch viel öfter - auf Seiten des PDF-Verarbeiters. Meist verursacht durch den Einsatz inkompatibler Systeme, fehlerhafter Systeme (da schließe ich Adobe-basierte Komponenten nicht aus) ...
genau darauf will ich ja eigentlich hinaus, ein Harlekin in der Version 6.0 ist nicht aktuell, gestern kam die Meldung mit der Version 7.1, ich bin mir nicht sicher, daß dieses RIP (v 6.0) in allen Belangen mit den nativen Exporten klarkommt, dass das Prinergy-RIP (orig. Adobe-Interpreter) damals zu alt war war uns auch bewusst
Zitat:
Zitat von Tohuwabohu
Ich gehe immer von einem "sauberen" Workflow aus. Klar, wenn ich alle Fehler vermeiden möchte, nutze ich besser keine neuen Funktionen. Dann sollte ich aber evtl. auch auf RGB-Workflow und Farbmanagement verzichten. ;-)
eben darauf will der Fragesteller ja auch hinaus, woher seine Farbkonvertierung kommt, bei der ein angehängtes RGB-Profil anscheinend die Ursache ist.
Und man hat eben nicht immer den aktuellsten RIP oder den neuseten Workflow