Ohne jetzt Druckexperte zu sein:
4 Farben heißt, dass der Drucker mit 4 Farben (CMYK, also wie ein normaler Farbdrucker zu Hause) drucken kann.
Der hat ja auch nur 4 Farben zur Verfügung und mischt daraus alle Farben die du drucken willst
Siehe auch Vierfarbdruck.
Euroskala ist einfach die Norm, wie die Farben halt aussehen und wie sie gemischt werden, war früher eine DIN-Norm, heute ist es die Euroskala
Und um dich vorzuwarnen: Ein Drucker stellt Farben nach dem CMYK-Modell (das enthält Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz) dar, ein Monitor tut dies nach dem RGB-Modell (da gibt es nur Rot, Grün und Blau).
Und da hapert es auch schon: Denn wenn der Monitor z.B. grün darstellen soll, dann leuchten auch nur die grünen Streifen in der Lochmaske, da muss nix gemischt werden. Ein Drucker hat keine grüne Farbe und muss dementsprechend Gelb und Blau zusammenrühren, damit Grün hinten rauskommt. Aber das ist nunmal ein etwas anderes Grün als auf dem Monitor.
Außerdem nutzt der Drucker das substraktive Farbmischverfahren, der Monitor hingegen das additive.
Der Unterschied ist: Je mehr Farben du auf dem Drucker zusammenmischst, desto dunkler wird die Farbe, rühre einfach mal Gelb, Rot und Blau zusammen und du wirst Schwarz erhalten - wenn auf dem Monitor alle Farben in höchster Intensität leuchten hast du Weiß. Daraus ergeben sich auch etwas andere Helligkeiten als beim Monitor (wer schonmal Fotos am heimischen Drucker gedruckt hat, weiß was ich meine).
Kurz gesagt: Wenn du etwas in professionellen Druck geben willst, solltest du deine Logos und Grafiken ins CMYK-Modell konvertieren.
Das sieht auf dem Monitor etwas merkwürdig aus, auf dem Drucker ist es dann aber astrein.
Möglicherweise übernimmt das aber auch die Druckerei für dich, einfach mal nachfragen - die haben das schließlich gelernt![]()


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