Hi Danny,
bin nicht wirklich "vom Fach", aber durch Hobby und 2 gute Freunde aus der Branche halbwegs fitt im Thema:
qualitativ am besten ist:
pdf oder "native" Druckdaten (Indesign, Quark, Freehand ...)
Vorteile:
- bei diesen Formaten liegen "echte" Schriften und ggf. andere Vektoren vor, es kann also absolut scharf belichtet und gedruckt werden.
- Textkorrekturen (Tippfehler z.B.) können notfalls in der Vorlage noch gemacht werden, auch in einem pdf
Nachteile:
pdf:
- kaum ein Laie ist in der Lage, ein wirklich belichtungsfähiges pdf herzustellen/anzuliefern, dafür gibt es zu viele "Stolpersteine" in der pdf-Erstellung (Schriften einbetten, Beschnitt, Passermarken, ausschließlich cmyk-Farbinformationen ...)
- noch kann die wenigste Software "von Haus aus" korrekte pdfs ausgeben, oft ist der Umweg über ps-Datei und Acrobat nötig (und wer kann das wieder bzw. hat den Acrobat)
native Daten:
- der weiterverarbeitende Betrieb muss mit aller möglicher Software, ggf. sogar in verschiedenen Versionen und auf verschiedenen Plattformen (Mac/DOSe) ausgerüstet sein, um diese Daten handeln zu können.
- dazu kommt Schriftproblematik: der Kunde muss alle (!!!) verwendeten Schriften mitliefern oder alles komplett in Pfade umgewandelt haben.
Erfahrungsgemäß wird irgendwas immer vergessen, und sei es ein blöder Listenpunkt, der in Windings oder so formatiert wurde 
bleiben als zweitbeste Möglichkeit: hochaufgelöste Pixeldaten,
da bieten sich jpg, tiff und bmp an, weil:
1) sie unabhängig von der Plattform und Grafiksoftware überall geöffnet werden können und überall absolut identisch ausgegeben werden
2) nahezu jeder in der Lage ist, mit einem beliebigen Grafikprogramm eines dieser Formate zu erzeugen
3) es "verlustfreie" Grafikformate sind, also alle Informationen erhalten bleiben (bmp und unkomprimiertes tiff immer, jpg je nach Handling, s.u.)
Vorteile:
- s.o. 
- und: der weiterverarbeitende Betrieb kann recht einfach notwendige Änderungen durchführen (RGB in cmyk umrechnen, den vergessenen Beschnitt nachträglich anlegen ...)
Nachteile:
- alle Informationen sind "gerastert", also nicht mehr wirklich scharf im Druck
- keine Textkorrekturen "auf den letzten Drücker" mehr möglich
"Sonderfall" jpg:
große Vorteile: jeder "Idiot" kann ein jpg machen und die Datenmenge ist klein, vor allem online ein Argument
Qualitativ gut/ausreichend ist ein jpg für den Druck aber nur, wenn es nur einmal (!!!) als solches abgespeichert wurde und mit max. 80% komprimiert wurde. Jpg hat leider die Eigenschaft, bei jedem weiteren Speichern an Qualität zu verlieren.
und das alles muss/sollte der Kunde wissen bzw. muss ihm irgendwie beigebracht werden, damit brauchbare jpgs angeliefert werden
das ist bei (unkomprimiertem) tif und bmp dann nämlich einfacher:
da kann der Kunde fast nix falsch machen, beide Formate sind 100% verlustfrei und gut ist.
und wenn man tif zippt, schrumpft die Datenmenge i.d.R. auf 10 - 15% der Ursprungsgröße, so sind diese Formate dann auch onlinetauglich.
andere Grafikformate (psd, png, ...):
ist auch abzuraten, viel zu kompliziert. Müsste auf Empfängrerseite auch immer die passende Software vorhanden sein, fehlende Schriften machen Probleme ... also Finger weg!
Quintezzenz:
pdf wäre für das Handling und die Qualität optimal, ist auf Kundenseite aber schwer zu realisieren (im "Nicht-Profi"-Bereich zumindest)
bleibt als zweitbeste Möglichkeit tif und bmp und mit den genannten Abstrichen auch jpg.
meine Empfehlung wäre, dem Kunden pdf und tif anzubieten.
BTW: eine befreundete Druckerei hat das mit dem pdf ganz geschickt gelöst.
Die "Arschkarte", ob das pdf wirklich belichtungsreif ist, wird auch noch auf den Kunden übertragen: Es gibt einen "Online pdf-Check", da kannst du dein pdf hochladen (mit Passwort, welches du als Kunde bekommst).
Irgendein Programm in der Druckerei analysiert dann das pdf und du bekommst ein paar Minuten später eine email mit einem Link.
Da kannst du dann das genaue Ergebnis des Checks einsehen, wird dann z.B. ganz genau gesagt, ob da ggf. doch noch ein bisschen RGB-Info drin ist oder sonstwas. Funktioniert 24/7, ist durchaus praktisch.
Bin aber überfragt, was da an Kosten/Software hinter steckt. (könnte ich bei Interesse aber nachfragen)
Ich persönlich handhabe das je nach Druckqualität:
irgendwelche Werbung in einer Zeitung, Vereinsheft, einfachen Broschüre ... liefere ich als 300dpi tif in cmyk an
Hochglanzflyer, Plakate, Visitenkarten, Briefpapier meistens als pdf oder - mittlerweile selten - als native Daten.
EDIT
da hat der Wolfgang in der Zwischenzeit kurz und prägnant nahezu das gleiche gepostet wie ich

zu EPS ganz kurz: dürfte auf Kundenseite ähnlich schwierig/fehleranfällig sein wie pdf