Serifen nennt man die Querstriche an den Enden der Grundstriche. Sie geben dem Auge in Leserichtung mehr Halt. Serifen lassen den Text weicher erscheinen.
Forschungen ergaben, dass wir Worte meistens als Gesamtes erfassen und mit den erlernten Mustern in unserem Gehirn vergleichen.
Serifen helfen, diese Muster zu erkennen. Serifen beschleunigen also den Lesevorgang. Serifen-Schriften sind deshalb am besten für den Fließtext geeignet. Sie lassen sich gut mit serifenlosen Schriften (z.B. Überschriften) kombinieren. Bei kleinen (kleiner als 8 Punkt) und sehr großen Schriftgrößen sind Serifen-Schriften schlechter lesbar.