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15.12.2005, 21:34
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#1
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TP-Senior
Registriert seit: May 2002
Ort: DD
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Suche Schrift um 1945
Hallo,
ich suche eine passende Schriftart für Kriegsgefangenenpost für die Zeit um 1945. Sie soll für Überschriften, Bildunterschriften und kleine Fließtexte verwendet werden. Damit ich mich nicht allzusehr mit LateX rumschlagen will, sollte diese am Besten noch im entsprechenden Format verfügbar sein und was noch viel wichtiger ist: nix kosten  Und allzu verschnörkelt bitte auch nicht ... ich weiß, ich weiß ... soviele Forderungen und dann nicht mal was bezahlen wollen, aber das Budget ist schon überreizt.
Hat jemand eine Idee?
Gruss,
Jan
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16.12.2005, 14:40
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#2
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TP-Senior
Registriert seit: May 2002
Ort: DD
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hm... wirklich keiner eine idee?
und wenn man in den bereich von sagen wir mal $20 geht?
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16.12.2005, 15:44
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#3
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TP-Senior
Registriert seit: May 2002
Ort: DD
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hm... naja iss ja ne menge. nur sind leider meine typografischen fähigkeiten... bescheiden...
was haltet ihr von folgender "auswahl"
powell
romanant
bridgnorth
lautenbach
holla
ansonsten finde ich diese noch passend, allerdings auch kostenpflichtig zapf chancery
vielleicht kennt ja jemand kostenfreie, ähnlich anmutende schriften...
Gruss,
Jan
EDIT
nachdem da auch kostenpflichtige Fonts als download bei den genannten Links zu finden sind habe ich die mal editiert. Master of Disaster
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16.12.2005, 16:03
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#4
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TP-Greis
Registriert seit: Aug 2002
Ort: Hochfranken
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Ich mein halt, das sind alles Satzschriften. Haben denn die Kriegsgefangenen ihr Post im Bleisatz erstellt? Nee,nicht. Sie haben mit Hand geschrieben. Nun gibts zwar heute viele digitalisierte Handschriften, aber doch durchwegs welche von den jungen Kiddies und die schreiben nicht mer wie vor 60 Jahren.
Also zweierlei: Bzgl.Schreibschriften könntest du mal Fontgarden filzen.
Grundsätzlich halt ich aber wenig davon, eine Handschrift im Computersatz zu imitieren. Das ist immer ein billiges Imitat. Und unnötig: Du bist nicht mehr in Kriegsgefangenschaft. Also zeig Fotorepros von Originalen oder beschränke dich darauf, den Text der Briefe dem Leser zu vermitteln. Das macht dich aber immer noch nicht selbst zum Feldpostschreiber, also kannst du gleich auf eine ehrliche, seriöse, gut lesbare Satzschrift ausweichen. Nimm was, was einen markigen, kantigen Charakter hat, denk so spontan an Warnock, Veljovic, FF Nexus serif. Aber da kannst dann doch recht frei wählen. Blos eben ein vorgebliche Handschrift find ich problematisch: Irgendwie kann das vielleicht leicht in die billige Kitch-Ecke rutschen.
Steff
Geändert von steff11 (16.12.2005 um 16:05 Uhr).
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16.12.2005, 16:26
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#5
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TP-Senior
Registriert seit: May 2002
Ort: DD
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...
Die Briefe wurden eingescannt und sollen auch so gedruckt werden, das ist zwar mitunter nur schwer zu lesen, da die Briefe zum großen Teil mit Kopierstift geschrieben wurden und ja auch schon 60 Jahre auf dem Buckel haben. Was mir jetzt noch zu meinem Glück fehlt ist eine passende Schriftart für das Deckblatt, die Kapitelüberschriften, für Bildunterschriften einiger Fotos und ein klein wenig Fließtext, da bei den einzelnen Kapiteln die Stationen des Uropas zusammengefasst werden. Um konkreter zu werden ist das Werk 414 Seite dick, wobei ca. 5 Seiten mit NUR Text bedruckt werden. Auf den restlichen sind lediglich die gescannten Briefe abgebildet. Einige wenige enthalten wie gesagt Fotos, die mit Bildunterschriften versehen werden. Also ich habe nicht wirklich vor die Briefe nochmals abzuschreiben... Aber halt der wenige gedruckte Text sollte schon ein wenig an die Zeit angepasst sein,
Gruss,
Jan
ps: Vielleicht kennt sich ja jemand mit LateX aus und kann mir vielleicht gleich eine Standardschrift empfehlen, bzw. eine für die es bereits passende Anpassungen gibt... neue Schriften einzubinden schein doch etwas kompliziert zu werden. (Eigentlich sollte das Dokument schon gestern in Druck gehen.)
Geändert von CharlyB (16.12.2005 um 16:32 Uhr).
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16.12.2005, 16:52
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#6
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TP-Greis
Registriert seit: Aug 2002
Ort: Hochfranken
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Mensch Jan, ich hab auch nicht gelesen:
Zitat:
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Sie soll für Überschriften, Bildunterschriften und kleine Fließtexte verwendet werden.
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Von Latex hab ich leider keine Ahnung, inwiefern da eine Beschränkung der Schriftwahl von ausgeht. Aber generell: Wenn du auf 400 Seiten alte Handschriften abbildest, Himmel, setzt blos nix schnörkeliges dazu. Die klassischen Antiqua-Satzschriften würden mir eher für längere geschlossene Fließtexte gefallen; wenn viele Headlines, einzelne Bildunterschriften, kleine Textfragmente auftauchen: nimm was kräftiges, standsicheres. Nimm Gill Sans, ja die wär richtig gut. Oder was breitfederartiges serifenloses, Christiana oder Optima.
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16.12.2005, 17:30
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#7
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TP-Senior
Registriert seit: May 2002
Ort: DD
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Hmm ... die Idee find ich ganz gut. Wobei was einfaches mit Serifen sicherlich auch nicht so schlecht wäre. Nur sehe ich immer mehr das Problem, dass ich mich mit LateX nicht so gut auskenne und Schriftanpassungen da wohl etwas schwieriger sind...
Idee: pdf
Geändert von CharlyB (19.12.2005 um 11:46 Uhr).
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18.12.2005, 10:42
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#8
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TP-Member
Registriert seit: Nov 2001
Ort: berlin
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grüzi,
also es gab doch früher diese schrift mit dem namen sütterlin. die hat meine oma immer noch in der schule gelernt und geschrieben. die fand ich immer total super. ich denke, dass die ganz gut geeignet wäre.
http://www.peter-doerling.de/Lese/Sutterlin0.htm
unter der seite kann man die sogar kostenlos laden. allerdings nur für PC
eine ähnliche schrift mit dem selbigen namen kann man auch bei fontshop runterladen. kostet aber 69,00 eur.
gruß
lanka
Geändert von lanka (18.12.2005 um 10:50 Uhr).
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19.12.2005, 11:46
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#9
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TP-Senior
Registriert seit: May 2002
Ort: DD
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Süterlin an sich ganz schön, aber ist mir dann doch ein wenig zu "deutsch".
Danke aber für eurer Anregungen. Das Buch ist heute in Druck gegangen und wir haben uns letztendlich für die URW Antiqua entschieden.
Gruß und ein frohes Fest
Jan
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