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Thema: Eine Social Community Website aufbauen

  1. #1
    TP-Insider NicNac macht alles soweit korrekt Avatar von NicNac
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    Eine Social Community Website aufbauen

    Hi

    Wie ihr seht bin ich schon lange Mitglied aber habe mich schon extrem lange nicht mehr angemeldet. Habe früher sehr viel Erfahrung in PHP und MySQL gesammelt aber jetzt Jahre nichts mehr gemacht. Ich habe immer Ideen für eine Webseite gesucht, aber irgendwann habe ich ein bisschen das Interesse verloren.
    Jetzt stehe ich da, habe ne Idee, programmiere seit Jahren VBA (aber schon seit Jahren gar nix mehr in PHP oder auch HTML und CSS nicht mehr) und würde gerne diese Seite aufbauen.
    Dabei handelt es sich um eine Seite die Social Community Aspekte hat, aber keinesweges alles beinhalten soll wie Facebook und Co. Man soll Leute hinzufügen können, Nachrichten schreiben etc. aber der Hauptaspekt der Seite ist eher eine Art Terminplanung. Diese Planung müsste auf der Seite jedes Users ansehbar sein und auch auf einer hauptseite von jedem hinzugefügten Freund sichtbar sein. Quasi ein Terminplaner..ich hoffe ich habe mich nicht u umständlich ausgedrückt. Ich will nur sagen, dass es sich nicht um eine ganz normale Community Seite handelt.

    Ich frage jetzt halt ziemlich prinzipiell wo ich anfangen soll, da ich echt einige Jahre weg vom Fenster war und kaum mehr weiss was so "aktuell" ist. Von 0 Anfangen zu coden ginge wohl viel zu lange (arbeite auch 100%), dagegen Code anpassen könnte ich vermutlich ziemlich schnell, da ich ja immer noch programmiere.

    Ich dachte mir ein Open Source CMS System anzupassen sei vielleicht die beste Lösung. Templates habe ich shconmal auf themeforest.net angeschaut. Doch nun frage ich mich ob das überhaupt geht, also ein Template kaufen und irgendwie mit joomla oder Typo 3 verknüpfen? Oder würdet ihr einen anderen Weg gehen?

    Bin froh um alle Tipps :-)

    Viele Grüsse
    Michael

    PS: Es sollte eine ziemlich grosse Community Seite werden, nicht nur für den lokalen Verein oder so. Daher muss es auch möglichst professionell aussehen und sein.
    Geändert von NicNac (09.08.2010 um 14:19 Uhr)
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  2. #2
    TP-Supporter Stefan_G hilft, wo's geht Stefan_G hilft, wo's geht Stefan_G hilft, wo's geht Avatar von Stefan_G
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    Hallo,

    ein Open Source CMS zu nehmen und anzupassen halte ich für eine gute Idee. Es gibt zig CMS, die die passende (und sichere) Grundlage bieten und sehr flexibel erweiterbar sind. Spontan in den Sinn kommen mir da Drupal oder TYPO3.

    Drupal ist ja Community-Spezialist, allerdings hieß es mal, dass es mit einer hohen Last (= viele User, viele Zugriffe) schlecht fährt. Ob das noch so ist, kann ich nicht beurteilen.

    Wir haben vor zwei Jahren mal eine Community auf der Basis von TYPO3 und ExtJS entwickelt. Da kommen einem zum Beispiel die Benutzerverwaltung und die eigene Scriptsprache (TypoScript) sehr entgegen. Mit Cal (Calender-Base) existiert auch eine gewaltige Terminkalender-Erweiterung, die sehr leistungsfähig (aber auch extrem ressourcenhungrig und komplex) ist.

    TYPO3 ist – was Flexibilität und Skalierbarkeit angehen – unschlagbar. Es hat zwar einen riesigen Lernaufwand, aber es lässt sich nahezu beliebig erweitern oder verändern.

    Drupal ist – was Community-Building angeht – von Haus aus wesentlich besser gerüstet und bietet Module, die dafür bestens geeignet sind. Willst du diese auf deine Anforderungen hin maßschneidern, musst du auch Hand anlegen und programmieren.

    Letztendlich wird es bei den Anforderungen, die du schilderst, eh darauf hinauslaufen, dass du das System individuell erweitern musst. Also wäre das mit dem Lernaufwand nicht so tragisch.

    Wenn du nach „Drupal und TYPO3“ googelst, wirst viele weitere Infos, Vergleiche und Erfahrungen finden.

    Das Aussehen (Design) ist von der Auswahl des passenden CMS in diesem Fall völlig unabhängig, da du für Drupal oder TYPO3 jedes Design nutzen kannst. Wenn es professionell rüberkommen soll, würde ich das Screendesign auch professionell entwickeln lassen und auf ein Template verzichten. Für TYPO3 gibt es eh kaum vernünftige Templates, da TYPO3 ja (noch) keinen Theme-Manager hat.

    //Stefan
    Geändert von Stefan_G (09.08.2010 um 15:02 Uhr)

  3. #3
    TP-Insider NicNac macht alles soweit korrekt Avatar von NicNac
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    Zitat Zitat von Stefan_G Beitrag anzeigen
    Hallo,

    ein Open Source CMS zu nehmen und anzupassen halte ich für eine gute Idee. Es gibt zig CMS, die die passende (und sichere) Grundlage bieten und sehr flexibel erweiterbar sind. Spontan in den Sinn kommen mir da Drupal oder TYPO3.

    Drupal ist ja Community-Spezialist, allerdings hieß es mal, dass es mit einer hohen Last (= viele User, viele Zugriffe) schlecht fährt. Ob das noch so ist, kann ich nicht beurteilen.

    Wir haben vor zwei Jahren mal eine Community auf der Basis von TYPO3 und ExtJS entwickelt. Da kommen einem zum Beispiel die Benutzerverwaltung und die eigene Scriptsprache (TypoScript) sehr entgegen. Mit Cal (Calender-Base) existiert auch eine gewaltige Terminkalender-Erweiterung, die sehr leistungsfähig (aber auch extrem ressourcenhungrig und komplex) ist.

    TYPO3 ist – was Flexibilität und Skalierbarkeit angehen – unschlagbar. Es hat zwar einen riesigen Lernaufwand, aber es lässt sich nahezu beliebig erweitern oder verändern.

    Drupal ist – was Community-Building angeht – von Haus aus wesentlich besser gerüstet und bietet Module, die dafür bestens geeignet sind. Willst du diese auf deine Anforderungen hin maßschneidern, musst du auch Hand anlegen und programmieren.

    Letztendlich wird es bei den Anforderungen, die du schilderst, eh darauf hinauslaufen, dass du das System individuell erweitern musst. Also wäre das mit dem Lernaufwand nicht so tragisch.

    Wenn du nach „Drupal und TYPO3“ googelst, wirst viele weitere Infos, Vergleiche und Erfahrungen finden.

    Das Aussehen (Design) ist von der Auswahl des passenden CMS in diesem Fall völlig unabhängig, da du für Drupal oder TYPO3 jedes Design nutzen kannst. Wenn es professionell rüberkommen soll, würde ich das Screendesign auch professionell entwickeln lassen und auf ein Template verzichten. Für TYPO3 gibt es eh kaum vernünftige Templates, da TYPO3 ja (noch) keinen Theme-Manager hat.

    //Stefan
    Hi Stefan

    vielen Dank für Deine ausführliche Antwort.

    joomla ist ganz aus dem Rennen? Das schöne an joomla finde ich (habe mich aber erst sehr grob eingelesen), dass man ja alles mit PHP erweitern und anpassen kann. Trifft das auch auf Typo 3 und Drupal zu?
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  4. #4
    TP-Supporter Stefan_G hilft, wo's geht Stefan_G hilft, wo's geht Stefan_G hilft, wo's geht Avatar von Stefan_G
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    Hallo,

    Joomla sehe ich nicht als Alternative. Das ist aber ein subjektives Ding... Bei den Joomla-Projekten, die ich mal übernehmen durfte, stand man bei bestimmten Anforderungen immer wieder einfach an der Wand - heißt: Es ging nur mit einem riesigen Programmieraufwand weiter oder gar nicht. Das ist aber auch schon etwas her und es mag sein, dass du auch mit aktuellen Joomla-Versionen und Modulen weiter kommen könntest.

    Wenn du für TYPO3 Extensions programmieren willst, solltest du in PHP fit sein und dich möglichst auch schon gleich mit Extbase und Fluid beschäftigen (das ist die neue/kommende Extension-Technologie in TYPO3). Dann bist du auf der sicheren Seite.

    Drupal-Module werden ebenfalls in PHP programmiert.

    //Stefan
    Geändert von Stefan_G (09.08.2010 um 17:37 Uhr)

  5. #5
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    Ich habe es zwar selber noch nicht ausprobiert, aber es sieht sehr viel versprechend aus:

    http://www.jomsocial.com/
    I like "selbstgemacht"!
    3 Backlinks aus deinem Artikel
    Fotos Online Preisvergleich
    Ich tausche Links - auch mit schwachen oder neuen Seiten. Schreib mir einfach

  6. #6
    TP-Insider NicNac macht alles soweit korrekt Avatar von NicNac
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    Aber doch noch ne Frage zu Drupal (und co.).
    Also was ich in PHP sicher noch könnte sind Formulare etc. programmieren und die nötigen SQL Statements. Ist es mir dann leicht möglich selber eigene Formulare zu entwerfen wo der User Eingaben machen kann und dann auch wieder die entsprechenden Outputs auf den Seiten? Oder bin ich voll an diese Module gebunden? Durchschaue das System noch nicht ganz, bin mich aber am Einlesen..
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  7. #7
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    Für Joomla gibt es z.B. auch den Community Builder

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