Also ich selbst setze vielen Jahren ausschließlich Redaxo ein, obwohl ich die anderen Systeme auch kenne und teilweise mit ihnen gearbeitet habe.
Redaxo ist m.E. ein System, das perfekt ist als Framework für Agenturen, die auch die ausgefallensten Kunden-Websites umsetzen wollen. Es ist sicher kein "Out-Of-The-Box-System", das man als Laie mal eben zusammenklicken kann. Redaxo kann seine Vorteile eigentlich nur ausspielen, wenn man mit PHP und MySQL halbwegs umgehen kann und bei HTML/CSS Bescheid weiß.
Dafür erhält zu 100% Kontrolle über den ausgegebenen Output, kann superschnell eigene Ein-/Ausgabe-Module schreiben, die ja z.B. bei Typo3 mehr oder weniger fest vorgegeben sind. Während man dort Module runterstrippt, damit der Redakteur nicht überladen wird, macht man die in Redaxo rasch selbst. Auch die Möglichkeit, sowohl inhaltsbezogeneDaten (Texten, Bilder), als auch seitenspezifische Daten (Metatags, Headerfotos, für jede Seite individueller Headercode, etc.) frei gestalten und die benötigten Felder auch beliebig und schnell erweitern zu können, ist m.E. recht einzigartig. Die Zahl der Extensions ist natürlich nicht zu vergleichen mit Typo3 oder Wordpress, aber die Kernentwickler von Redaxo haben den Focus klar drauf gelegt, eine Basis zu legen, die flexibel in jede Richtung ist statt schon alle möglichen fertigen Klick-Lösungen mit anzubieten.
Es gibt mittlerweile sehr sehr viele Websites mit Redaxo und sehr viele Redaxo-Support-Agenturen. Es ist nicht vorstellbar, dass das System nicht weiter entwickelt wird. Schaut Euch mal Websites wie die Börse Stuttgart (!), Reinhold Messner oder Mare an, das sind nur einige wenige prominente Redaxo-Website.
Gerade durch Deinen Wunsch des Vollzugriffs auf den Code sehe ich Redaxo recht konkurrenzlos vorn. ich hatte bisher auch noch kein Projekt, selbst richtig große Portale, die ich damit nicht umsetzen konnte.
Schöne Grüße,
Peter.

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