@netheintz:
nöö, private KV rechnet sich im Gegensatz zu einer gesetzlichen KV eben
nicht nach Einkommen
sondern nach diversen (Risiko)Faktoren:
- maßgeblich ist das Eintrittsalter (je jünger, je günstiger)
- Geschlecht ist ein Faktor (Weiblein sind in jungen Jahren teurer - wegen Gebärfähigkeit und den entsprechenden Kosten - Männlein in älteren Jahren, weil statistisch dann häufiger krank als Frauen)
- Risikoabschätzung bei Vertragsabschluss (bisherige Erkrankungen, Raucher/Nichtraucher usw. ... u.a. musst du einen standarisierten Gesundheitscheck beim Doc machen lassen)
- und natürlich der gewählte Tarif (Chefarztbehandlung, Einbettzimmer, KTG mitversichert oder nicht ...)
@digiVon:
dass eine private KV jährlich teurer wird ist leider "normal", das Risiko, dass du krank wirst, steigt nun mal statistisch mit jedem Jahr

Ich bin vor knapp 20 Jahren mit ca. 250
DM in PKV eingestiegen und zahle mittlerweile für den gleichen Tarif knapp über 300
€
Ob sich ein Wechsel lohnt ist immer schwer zu sagen, in einer anderen PKV steigst du bei gleichem Tafrif wahrscheinlich gleich teurer ein, weil du mittlerweile älter bist
Ich hatte vor vielen Jahren aus ähnlichen Gründen wie du auch mal überlegt, zu wechseln. Eine andere PKV hatte mir ein (scheinbar) deutlich günstigeres Angebot gemacht. Habe aber dann einige Leute "vom Fach" befragt, und alle haben mir geraten, zu bleiben wo ich bin. Langfristig gesehen würde ich nirgens anders eine günstigere PKV bekommen, weil ich nie wieder ein Eintrittsalter von vergleichsweise jungen 26 Jahren irgendwo habe.