Selber drucken.
Hallo zusammen!
Habe neulich eine neue Brille gekauft, bei der man den Bügel wechseln kann (Andere Farbe/Muster etc.). Es gibt aber nur eine begrenzte Auswahl an Wechselbügeln.
Mein Plan ist nun, eine Kollektion eigener Bügel herauszubringen, die jeder Kunde zusätzlich z.B. mit seinem Namen oder einem Spruch, der darauf gedruckt wird, individualisieren kann.
Leider stehe ich jetzt vor dem Problem, dass ich nicht weiß, wo ich die günstig Herstellen lassen kann. Habe schon bei verschiedenen Firmen in Deutschland angefragt (Kunststoffbearbeitung mittels CNC Fräsen, Spritzguss hab ich gleich ausgeschlossen...), ob sie mir einige Prototypen herstellen könnten, aber allen gemein ist, dass diese wegen der geringen Stückzahl schweineteuer sind.
Wie kommen eigentlich die Menschen, die Produkte in China o.ä. herstellen lassen, an ihre Hersteller? Ich tue mich sehr schwer damit einen Überblick zu bekommen, wer mir so günstig wie möglich diese Plastikteile in Kleinstauflage herstellen kann.
Hat hier jemand eine Idee wo ich die Kunststoffbügel als Einzelstücke herstellen lassen kann, ohne dass die Kosten explodieren?
Und falls nicht, wäre ich dankbar dafür, wenn ihr mir schreiben könntet, wie ihr die Idee findet.
Selber drucken.
Erst einmal würde ich patenrechtlich klären lassen, ob dies System von diesem einen Hersteller nicht geschützt ist. Ich bezweifel einmal, dass man als Fremdanbieter Zubehör hierfür vertreiben darf; es passt dann ja auch nur auf diese eine Brille.
Ansonsten findet man China-Hersteller ueber die einschlägigen Business-Seiten. Aber Kleinstauflage fängt bei so etwas kaum unter 5000 Stück an, sonst lohnt sich die Werkzeug- und Prototype-Erstellung gar nicht.
Danke für die schnelle Antwort!
@11m2: Wichtiger Punkt, werd das mal recherchieren. Falls es tatsächlich geschützt ist, müsste ich die ganze Brille selber entwerfen...
@settler: Der Drucker ist mir mit 10.000€ auch noch etwas teuer. Leider beherrsche ich auch CAD nicht. Ist das schwer 3D Modelle mit CAD zu entwerfen? Du kennst nicht zufällig jemanden der so einen Drucker hat und der mir für kleines Geld mal was "ausdruckt"? Müsste mich dann mal nach jemandem umhören, der mir das mal nach Skizze am Computer konstruiert.
@all: Es stellt sich auch die Frage wie ich die Bügel später vertreibe. Bin ja kein Optiker und weiß nicht, ob die mit mir zusammenarbeiten würden. Meint ihr man kann sowas auch rein übers Internet verkaufen?
Und dann gibt's da noch so Sachen wie bspw. Produkthaftung ...
Alles was ich hier so schreibe ist nur meine ganz persönliche Meinung.
Vielleicht solltest du dann auch mal ein paar Fakten veröffentlichen, damit man auch auf die Preise, die du bisher in Erfahrung gebracht hast, eingehen kann.
Nach deiner letzten Antwort kann ich dir nur raten, dich umfassender zu informieren, welche Hürden auf dich warten. Was hast du denn gedacht, wie die Form der Bügel in die CNC Fräse kommt? Wie du siehts, bekommst du hier schnell Antworten, auch zu undurchdachteren Ideen![]()
Also ich würde durchaus noch ein bisselchen weitergoogeln, du stehst wirklich knapp vor einer Karriere als Brillenhersteller. Ist ja nicht mehr wie früher, dass man von irgendetwas auch noch eine Ahnung haben muss ...
hmm .. kannst Du nicht die fertigen Bügel beim Hersteller einkaufen und dann nur noch selbst "verzieren" ..? Es druckt Dir ja auch keiner jeweils einen individuellen Namen auf die Brille, das müsstest Du doch eh selbst machen .. dann haste evtl. auch die Chance, daß die Brillen-Herstellerfirma bei der ganzen Sache mitspielt, was ich bei Deinem geplanten Vorgehen bezweifle ..
Die Idee von "personalisierten Brillenbügeln" finde ich ja gar nicht mal schlecht, aber das mit dem selbst produzieren würde ich lassen.
Es gibt mittlerweile einige Leute, die 3D Drucker haben und Dir Sachen drucken. Die Preise hängen idR stark vom Materiakverbrauch ab, für ein Set Brillenbügel wird das vermutlich irgendwas im 3-stelligen Bereich sein. Problem daran ist, dass Du an dem Drucl dann wohl auch noch die Oberfläche nachbehandeln musst, da diese nicht Glatt sondern etwas gerillt sein wird - wie stark hängt vom verwendeten Drucker und Material ab. Das ganze muss dann natürlich am Ende auch noch lackiert werden.
Ich bezweifle ehrlich gesagt, dass Du das ganze am Ende zu einem attraktiven Preis wirst anbieten können. Zumal dann die Fragen in Bezug auf langlebigkeit und Stabilität des Materials kommt. Außerdem müssen Brillenbügel m. W. ja immer ein Bischen flexibel sein, um sie an die Kopfform des Trägers anzupassen, damit sie nicht rutscht. Ich weiß nicht, ob es einen 3D Drucker gibt, der mit einem Material arbeitet, das all diese Eigenschaften bietet.
@dorintia: Ich wüsste jetzt nicht warum Produkthaftung in Bezug auf Brillenbügel ein so augenfälliger Aspekt sein soll.
@Settler: Leider kann ich keine Fakten in Form von Preisen veröffentlichen, da man mir keine genannt hat. Ich habe lediglich von den Firmen immer die Antwort bekommen, dass es mit allerhöchster Warscheinlichkeit unwirtschaftlich wäre, bei ihnen die Bügel herstellen zu lassen.
@steff11: Danke für deinen hilfreichen Zynismus. Ich glaube schon, dass man sich in neue Themengebiete einarbeiten kann und dass alleine Fachwissen auf einem Gebiet nicht ausreicht, um ein Produkt erfolgreich zu verkaufen. Wenn man am Anfang einer Idee steht hat man nunmal wenig Ahnung von der Materie, das heißt aber nicht per se, dass die Idee schlecht ist! Es kann ja nicht jeder eine Forschungs- und Entwicklungsabteilung haben, der man nur sagen muss: macht mal so wie ich mir das vorstelle.
@wildmieze: Ja dein Ansatz ist nicht verkehrt. Ich denke es steht und fällt damit, wie der Hersteller auf meine Idee reagiert. Werde mir vielleicht mal ein Paar neutrale Modelle bestellen und dann selber verzieren. Dann frag ich mal nach, wie sies finden und sehe weiter.
@ThomasMo: Ich stimme dir voll und ganz zu. Die 3D Modelle würden aus dem falschen Material bestehen und keine edle Oberfläche besitzen.
@11ms: Leider kenne ich keine "einschlägigen Business-Seiten".
Produkthaftung ist doch immer ein Thema, imho erst recht, wenn es um etwas "gesundheitsförderndes" wie Sehhilfen geht...@dorintia: Ich wüsste jetzt nicht warum Produkthaftung in Bezug auf Brillenbügel ein so augenfälliger Aspekt sein soll.![]()
Das mag sein. Aber der eigentliche Hersteller der Brillen / Gestelle wird sich von Dir bestimmt nicht einfach so die Butter vom Brot nehmen lassen...@Settler: Leider kann ich keine Fakten in Form von Preisen veröffentlichen, da man mir keine genannt hat. Ich habe lediglich von den Firmen immer die Antwort bekommen, dass es mit allerhöchster Warscheinlichkeit unwirtschaftlich wäre, bei ihnen die Bügel herstellen zu lassen.
Sicher kann das nicht jeder, aber was läuft denn heute noch ohne Forschung und Entwicklung? Wenn Du also nicht gerade ein paar Millionen hast, welche Du investieren kannst, ist es halt mehr als schwierig. Die Zeit der Garagenerfinder mit der guten Idee ist in dieser globalisierten Welt eben vorbei, nur noch wenige kommen so zum Erfolg. Und dazu gehört diese Idee für mich gewiss nicht...@steff11: Danke für deinen hilfreichen Zynismus. Ich glaube schon, dass man sich in neue Themengebiete einarbeiten kann und dass alleine Fachwissen auf einem Gebiet nicht ausreicht, um ein Produkt erfolgreich zu verkaufen. Wenn man am Anfang einer Idee steht hat man nunmal wenig Ahnung von der Materie, das heißt aber nicht per se, dass die Idee schlecht ist! Es kann ja nicht jeder eine Forschungs- und Entwicklungsabteilung haben, der man nur sagen muss: macht mal so wie ich mir das vorstelle.
Kann man googlen...@11ms: Leider kenne ich keine "einschlägigen Business-Seiten".
Have a nice day,
Swen...
[QUOTE=thedarklord;935624]@dorintia: Ich wüsste jetzt nicht warum Produkthaftung in Bezug auf Brillenbügel ein so augenfälliger Aspekt sein soll.
Hi, zum Beispiel allergene (also Allergie auslösende oder fördernde) Materialien.
Brillen zählen zu den Medizinprodukten und somit gelten höhere Qualitätsanforderungen. Google mal nach Medizinproduktegesetzes
und Brille
Aber trotzdem die Idee ist nicht so schlecht, nur wirst Du als Laie kaum Chancen aber ein hohes Risiko haben. Eine Möglichkeit wäre noch sich mit einem Augenoptiker zusammen zu tun, der kennt die ges. Vorgaben, die geeigneten Materialien, den Markt etc.
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