Hallo liebe Community.
Nachdem ich u.a. diesen Beitrag sowie viele andere Beiträge (z.B. das etrusted shop-Buch) gelesen habe, stellt sich mir mittlerweile eine wesentliche Frage.
Ich habe vor, mit einem Online-Shop ausschliesslich den deutschen Markt zu bedienen - dennoch möchte ich meine Seite zweisprachig (deutsch und englisch) gestalten. Englischsprachige AGBs, Datenschutzrichtlinien, Widerrufsbelerhung, welche von Juristen geprüft wurden (und somit halbwegs abmahnsicher sind) habe ich bereits.
Nun habe ich aber gehört, dass deutsche und englische AGB, etc. inhaltlich nicht voneinander abweichen dürfen, da dies sonst ein Abmahngrund sein könne.
1. Stimmt das / Ist das so richtig?
2.) Was ist, wenn die englischen AGB lediglich kürzer gefasst sind,also der ein oder andere Passus eben fehlt?
3.) Und was, wenn das Ganze nicht 1:1 übersetzt ist, sondern eben etwas "freier"?
Freue mich auf Eure zahlreichen Antworten
Danke schon einmal
Hatte ich erwaehnt, dass ICH (Subjekt) es habe von einem Juristen pruefen lassen...
noe....![]()
Tja, dann solltest du dieses mal tun, denn eine Info im Detail kann schon als Rechtsberatung gelten, die eben nur Fachpersonal, also Anwälte erteilen dürfen.
diese AGB etc. entstammen bestimmt dem gelesenen Buch...
Zu der Ursprungsfrage: es kommt darauf an...
Die AGB für den selben Markt müssen unabhängig von der Sprache identisch sein.
Unterschiedliche Märkte unterschiedliche AGB möglich...
Okay. Also meine deutschsprachigen AGBs habe ich diesem Buch entnommen:
http://www.shopbetreiber-blog.de/201...n-online-shop/
Eine englische (quasi 1:1) Uebersetzung konnte ich bisher nur leider nirgends finden. Habe bereits mehrere Tage mit googeln verbracht / kann das sein? Ich bin am veryweifeln.
Hat mir jemand einen Tipp bitte?
Hi Leute,
ich bin jetzt ca. 2 Tage durch Gegend gelaufen und habe nach Brot geschaut, aber keines gefunden!
Tip? Bäcker!
Manche Sachen sind selbstverständlich, du würdest nie erwarten, dass irgendwo jemand steht und Brot grundlos verschenkt...
Bei der von dir beschriebenen Konstellation ist eine rechtliche Beratung m.E. unumgänglich!
Danke für die kompetenten Ratschläge, die Unterstützung und die angebotene Hilfe.
Ich werde dann wohl mal weitergoogeln.
@fitheach: Auch Brot - und zwar legales - gibt es kostenlos im Internet. Man muss sich nur auskennen.
Wenn es deutsches Brot im Internet gibt:
http://www.shopbetreiber-blog.de/201...n-online-shop/
Warum soll es in einer angloamerikanischen www-Kultur dann nicht erst recht auch ein englisches Brot geben?
Und ein Text für welchen jemand andere bereits einen Juristen bemüht haben, wird nicht besser indem ihn weitere Juristen immer wieder und wieder prüfen. Ein übersetzter Text bleibt übersetzter Text.
Würde mich freuen, falls mir hier wirklich jemand helfen kann. Habe bisher ja nur die besten Erfahrungen mit traum-projekt.com gemacht...
Wer sagt denn so was?
Aber ein Text wie hier eine AGB ist eben nicht für jeden individuellen Fall geeignet. Eine Bedienungsanleitung - auch ein Text - für einen Toaster taugt auch nicht für die Bedienung eines Rasenmähers.Ein übersetzter Text bleibt übersetzter Text.
AGB sollen ja gerade individuell auf denjenigen zugeschnitten, der sie zu benötigen glaubt, das leisten, was die Bestimmungen des BGB nicht hergeben. Und da kommt es eben auf's Detail an. Wer glaubt, dass es kostenlose Massenware die für Hinz mal geschrieben und geprüft wurde auch für Kunz tut, muss eben mit den Risiken leben.
copy
englisch oder angloamerikanisch? was denn nu?
Natürlich wirst du Vertragsbestimmungen in Englisch finden... wird es mehr geben, als AGB in Deutsch.
Ich wette allerdings, dass 90% dieser Vertragsbestimmungen nicht zu deinem Geschäftsvorhaben passen.
Daher sollte sich jemand, der Ahnung hat, sich mit dir hinsetzen und sich überlegen, was du vor hast und was du dafür brauchst.
Selbstverständlich brauchst du keinen anderen Juristen, wenn du verhandlungssicher Englisch sprichst, so dass du die erforderlichen Fachtermini mitbringst und auch ausreichend Rechtskenntnisse aus dem dt. und fremden Rechtsystem mitbringst, dass du nachvollziehen kannst, ob und wie weit die übersetzte Version mit der Ursprungsversion übereinstimmt bzw. wenn dies nicht möglich ist, anhand eines Typenvergleichs oder ähnlichem eine Regelung zu gestalten, welche zu einem gleichen oder ähnlichem Ergebniss führt.
Warum sollte AGB die nur für den deutschen Markt gelten unbedingt in englischer Sprache zu finden sein? Dass wird wohl sehr selten gewünscht und dementsprechend selten sein.
Es gibt viel kostenlos im Netz aber 1. nicht Alles und 2. nicht immer in der notwendigen Qualität.
Wenn Du juristisch-spezifische gute Englisch Kenntnisse hast kannst Du es selbst übersetzten (und dann der Allgemeinheit zu Verfügung stellen), wenn nicht wirst Du eine im Internet gefunden Text auch nicht soweit bewerten können um diesen als abmahnsicher und verwertbar einstufen zu können.
Darf ich mir dann als Kunde die u.U. für mich "besseren" - weil z.B. weniger drin steht - AGB raussuchen?
Alles was ich hier so schreibe ist nur meine ganz persönliche Meinung.
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