In welcher Form ist denn der Auftrag dokumentiert?
Die Frage ist doch nicht, ob der Kunde Einspruch einlegen kann, sondern worauf Du dich stützt, wenn Du deine Forderungen geltend machen willst ...
Hallo Forum,
Folgendes:
- Kunde beauftragte mich für diverse Tätigkeiten (Printbereich, Entwurfsarbeiten)
- Kenne den Kunden schon länger
- Kunde fragt NICHT nach einem Preis; darüber wird auch nicht ansatzweise gesprochen.
- Rechnung inzwischen gestellt und überfälligst.
Frage:
Kann der Kunde nun irgendeinen Einspruch einlegen wegen nicht verhandelten Preis oder gilt mehr oder weniger "gekauft wie ausgemacht".
(PS: Preis nicht überzogen; 2 AZW a 65 Euro für Grafikarbeiten abgerechnet)
Danke für eure Antworten
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Und nicht vergessen:
Faire Bewertung bringt Vorteile und schmeichelt
der Seele! :-)
In welcher Form ist denn der Auftrag dokumentiert?
Die Frage ist doch nicht, ob der Kunde Einspruch einlegen kann, sondern worauf Du dich stützt, wenn Du deine Forderungen geltend machen willst ...
Per Handschlag, aber war ein Zuge dabei. Außerdem ist er "sozial sehr im Netzwerk intigriert", so dass er so einfach sich nicht "aufmänneln" kann.
Ich will nur vorbereitet sein, wenn ich mal nachfrage, falls so etwas in der Richtung kommt.
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Ich versteh dein Anliegen nicht.
Du erledigst einen Auftrag im guten Glauben unter guten Bekannten und denkst jetzt an deine juristischen Möglichkeiten, dein Geld einzutreiben. Hey, sprech ihn einfach freundlich und verbindlich mal drauf an. Ohne seine Reaktion zu kennen, ist doch jede Äußerung hier ein Quatsch.
Das ist ja logisch, klar.
Ich will nur grundsätzlich wissen, auch für die Zukunft,
ob es eine VERPFLICHTUNG gibt (vor allem bei mündlichen Sachen)
den Stundensatz bzw. den Preis zu nennen oder auszumachen, oder
ob (juristisch gesehen) das Geschäft trotzdem abgeschlossen ist,
wenn kein Preis im Gespräch war.
Kurzum:
X sagt zu mir: "Mach mir noch eine Bildergalerie in meine Homepage, damit ich von meinen Verantstaltungen Bilder hochladen kann".
Ich: "Ja, ok!"
X: "Gut, geht klar".
Ich: "Ok".
X: "Ok, bis demnächst."
(So wars in diesem Fall auch).
Krass ausgedrückt (nicht falsch verstehen, spiele das mal bisschen weiter, bwusst etwas übertrieben): Könnte er theoretisch behaupten dass er gemeint hat ich mache das einfach so, "nebenbei". Manche Kunden denken ja durchaus auch dass so etwas keine Arbeit macht...
PS: Es ist kein Bekannter, sondern normaler Kunde; nur im Netzwerk mit drin (Selbstständigenforum, Partei, etc.). Und hab halt auch nun gehört, dass er klamm ist - und da denken doch viele an so manche Möglichkeiten.
Geändert von TheEkki (21.04.2010 um 19:08 Uhr)
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Naja, evtl. reicht auch nur ein Vertrag .. ich habe mit einem Stammkunden vor einiger Zeit schriftlich vereinbart, daß alle Änderungen zu einem bestimmten Stundensatz geschehen. Wenn er mir jetzt was schickt, schreib ich die Stunden auf und schicke ne Rechnung. Teilweise auch vierteljährlich ne Sammelrechnung, wenn sichs vorher nicht lohnt.
Ob das so rechtlich sicher ist, weiß ich nicht - aber für jede 15minütige Textänderung direkt nen Vertrag aufsetzen und per Unterschrift abzeichnen lassen erschien mir denn doch etwas überdimensioniert ..
Aber tröste Dich, falls Du jetzt tatsächlich kein Geld bekommen solltest .. ist mir auch schon passiert .. bei nem neueren Kunden, mit dem ich mich so auch ganz gut verstehe .. ähnlich wie bei Dir: "Hey, schauen Sie mal hier - machense mir sowas auch auf die Seite?" - "Klar, kein Problem .." .. das gewünschte Dingsbums direkt eingebaut, zufrieden mein Werk betrachtet - und mir dann in plötzlicher Erkenntnis an den Kopp geklatscht. Da jetzt nochmal nachzuhaken und zu schreiben "öhmm .. Sie wissen aber schon, daß das nicht im Pauschalpreis enthalten war?" ist mir dann auch zu blöd.. klar, ich könnte es versuchen, aber ich finde, es macht keinen guten Eindruck. Also 2 Stunden für Nüsse gearbeitet und gelernt, über jede E-Mail nochmal nachzudenken, bevor man auf "Senden" klickt .. besonders nachts um halb 3^^
Du machst dir nen Kopf wo es nicht nötig ist.
Frag nach was los ist und gut ist. Klar macht man nicht für alles einen Vertrag, aber wenn man schon länger zusammenarbeitet sollte das alles auch kein Thema sein, wenn sich ein Kunde für 2 Std quer stellt, kann man sich besser trennen, wie wird es erst, wenn es mal 200 Std sind?
Weiterhin hilft es der Kundenbindung auch, wenn man bei guten festen Kunden eine Kleinigkeit mal pro Bono macht, nur mal als Tipp.![]()
gelöscht
- Doppelpost wegen bekloppter Internetverbindung -
Nach 17 Jahren stellt man solche Fragen nicht mehr!
Warum nicht. Es gibt für alles ein erstes mal. So ein Gefühl wie in diesem Fall und die Gedanken dazu hatte ich bisher noch nie. Ist so.
Ganz normales Forderungsmanagement ja aber solche Gedanken wie in diesem einen konkreten Fall noch nie.
Mein Hauptgewerk ist auch eher die Kommunikationsberatung / PR. Da versteht es sich mehr von selbst, dass bei Absprachen zwischen
"Tür und Angel" der übliche Satz gilt bzw. es nicht umsonst ist.
Internet etc. hat noch nicht all zu lange den entsprechenden
Stellenwert. CMS zum Beispiel wird bei mir erst seit etwa 3 Jahren standardmäßig angeboten (Typo3).
PS: Wie man meinem Registrierungsdatum hier auch entnehmen kann davon schon 7 Jahre hier registriert.
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Grüße vom Griechen,
Cybergreek!
everygain Translator - eine Firefox-Erweiterung, damit der Grieche Euch besser versteht
geld muss man immer am anfang eines gespräch ansprechen. was möchten sie haben und welches budget haben sie dafür eingeplant? so weis man was der kunde möchte und welche zahl er im kopf hat. nicht über geld zu sprechen ist ehr ein anfängerfehler, aber auch nicht schlimm. über geld zu sprechen kommt automatisch mit der zeit.
ruf deinen kunden an und frag ob es unklarheiten zur rechnugn gibt.
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