Hallo,
wir nutzen dazu ein Konto bei der Postbank und der Sparkasse ohne Probleme.
Bei Einkäufen über einen Shop existiert doch nie ein unterschriebenes Formular.
Hallo,
Wir stellen Kunden regelmäßig den gleichen Betrag in Rechnung und ich bin dafür verantwortlich, das Geld per Lastschrift (Einzugsermächtigungsverfahren) abzubuchen. Dazu nutzen wir ein Geschäftskonto bei der Deutschen Bank.
Das Einziehen der Lastschriften klappt eigentlich sehr gut, aber ich habe ein Problem: unsere Bank verlangt von uns, dass wir von unseren Kunden eine schriftlich unterschriebene Einzugsermächtigung einholen.
Da ich für die Abbuchungen zuständig bin, ist es auch meine Aufgabe, dieses Formular von den Kunden zu erhalten. Das ist aber ganz schön aufwendig, da nicht alle Kunden einfach zu erreichen sind. Unsere Kunden sind oft Selbstständige mit einem vollen Terminplan. Manchen muss man denen richtig hinterher telefonieren. Für die 5 oder 10 Euro, die wir von vielen Kunden pro Monat nur einziehen, ist das viel Arbeit.
Nun habe ich gesehen, dass andere Firmen keine unterschriebene Einzugsermächtigung nutzen. Bei meiner örtlichen VHS habe ich einen Kurs gebucht und konnte online meine Erlaubnis zum Geldeinzug geben.
Im Internet steht hier was zu dieser Möglichkeit:
http://www.zahlungsverkehrsfragen.de/lsinkasso.html
Der Bankangestellte der Deutschen Bank meinte auf meine Nachfrage, ob das auch für uns möglich sei, dass andere Banken dies erlauben, die Deutsche Bank allerdings nicht. Unsere Bank besteht auf einem unterschriebenen Formular.
Ich würde nun gerne das Konto wechseln, um mir die Mühe in Zukunft zu ersparen.
Kennt Ihr Banken, die ein Geschäftskonto anbieten, bei dem ich bei geringen Beträgen auf das Einholen der Unterschrift verzichten kann?
Danke
- Sandra
Hallo,
wir nutzen dazu ein Konto bei der Postbank und der Sparkasse ohne Probleme.
Bei Einkäufen über einen Shop existiert doch nie ein unterschriebenes Formular.
Grüße aus dem Odenwald
Thomas
kann meinemVorredner da zustimmen:
früher Sparkasse, mittlerweile Volksbank: Lastschrift erfolgt ohne unterschriebene Formulare, sondern lediglich mit den "online-Daten"
das wurde mir von beiden Banken auch so "genehmigt", weil einfach üblich heutzutage
die konkreten Vorschriften/AGB der Banken sehen wohl immer noch unterschriebene Formulare vor (wie mir damals zumindest die SPK sagte), ist im Zeitalter des online-handels und online-bankings aber nun mal einfach antiquiert ... vermutlich bis du an einen "Formularhengst" bei eurer Bank geraten, einfach mit jemand anderem dort noch mal besprechen, ansonsten Bank wechseln
(Deutsche Bank ist sowie so nich "pc" -ich sach nur Victory-Ackermann ...)
Hallo,
die Frage ist, ob man sich die Mühe das Konto zu wechseln noch machen will? Das Lastschriftverfahren soll 24 Monate nach Einführung der SEPA Lastschriften auslaufen. Das wäre in der 2. Jahreshälfte 2011. Selbst wenn es sich verschiebt ist das Ende abzusehen.
Bei SEPA Lastschriften kann 13 Monate zurück gebucht werden, wenn keine Unterschrift vor liegt. Ob man sich das geben will? Ehr nicht. Also Unterschriften sammeln. Am besten mit einem Kombiformular, das SEPA gleich mit abdeckt.
Gruß Neffe
das wusste ich auch noch nicht ... ist aber gerade im online-Handel und auch bei Kleinbeträgen utopisch bzw. betriebswirtschaftlich nicht darstellbar, sich für jede Lastschrift erst ein unterschriebenes Formular zuschicken zu lassen, damit wäre das Lastschriftverfahren zumindest in diesen Bereichen "tot"
Bei uns war der Aufwand bei niedrigen Beträgen nicht lohnend, egal ob normale Überweisung oder Sepa.
"Formularhengst" ist übrigens sehr passend in Bezug auf den Mitarbeiter, der uns normalerweise betreut ;-)
Mein Chef war heute nochmal bei der Bank und hat mit einem anderen Mitarbeiter gesprochen. Dieser zweite Mitarbeiter sah das auch alles nicht so eng, ein Kontowechsel ist also zum Glück nicht mehr nötig.
Das zeigt aber auch, das Regeln innerhalb eines Unternehmens unterschiedlich streng ausgelegt werden und man einfach Pech oder Glück haben kann.
</andy>
Jetzt bauen wir´09 + ´10
Nun ja, der eine will halt auf Nummer sicher gehen, der andere nicht. Das Grundproblem bei Lastschriften ist halt, dass Du die notwendigen Bankdaten eines fremden Kontos idR bei jedem bankbesuch im Papierkorb neben dem Auszugdrucker massenweise mitnehmen kannst. Die strenge Auslegung der Regeln sorgt nur dafür, dass es weniger Probleme gibt. Und übrigens steht es in den AGB der Banken nicht so drin, weil diese antiquiert ist, sondern weil es online de Facto erst seit der eben erfolgten Einführung des elektronischen Personalausweises eine möglichkeit gibt, online rechtsverbindlich zu unterschreiben. Die Bank kann nun mal in den AGB keine nicht rechtsverbindliche legitimation der Lastschrift zulassen.
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