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07.02.2007, 18:05
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#1
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TP-Member
Registriert seit: Apr 2005
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verkaufspreis für ein printprodukt ermitteln
hallo liebe traumprojektler,
ich sitze hier gerade an der gestaltung eines kunstkatalogs und es geht darum, dem kunden eine vorstellung davon zu geben, wie teuer die produktion kommt und für wieviel (ungefähr) das produkt verkauft werden müsste. da ich da noch sehr wenig erfahrung habe, würde ich gerne wissen, wie man eine solche berechnung macht.
bisweilen habe ich das folgendermaßen berechnet:
druckkosten (netto) + proofkosten (netto) + gestaltungskosten (netto) : jeweilige auflagehöhe = netto produktionspreis
fehlt hier noch etwas wichtiges?
kann die mehrwertsteuer außer acht gelassen werden, da der kunde sich diese rückerstatten lassen kann?
wie kann man nun überschlagen, wie teuer der katalog verkauft werden müsste? sicherlich spielen da die faktoren werbung (wird es nicht geben) und vertrieb eine rolle. da habe ich allerdings keine angaben und bräuchte einfach nur eine schätzung. kann man den produktionspreis einfach doppeln, muss man ihn verdreifachen oder eher weniger als das doppelte? was wäre der mindestpreis, was wäre ein guter (bzw. gerechtfertigter) preis?
// alex
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07.02.2007, 19:01
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#2
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TP-Urgestein
Registriert seit: Nov 2003
Ort: NRW
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Wenn keine weiteren Kosten, bsp. Maschinenkosten und Co. entstehen, reichen Deine Faktoren eigentlich.
Steuer außen vor zu lassen ... da sollte man Aufpassen, immerhin wird der Verkauf höher sein, als die Produktionskosten, ergo ist die abzuführende Steuer auch höher, als die Vorsteuer.
Wie man nun den Preis kalkuliert ist immer eine Frage, die man pauschal nicht beantworten kann.
Gibt es Mitbewerber, mit dem selben Produkt, muss man also in einem gewissen Rahmen bleiben?
Ist es ein Individualprodukt, also ein Nischenprodukt? Dann kann man ggf. den Preis recht frei bestimmen.
Wie ein Min.-preis oder ein guter Preis ausschaut kann hier auch keiner sagen, da einfach Infos zum Markt, dessen Situation und zu den Produktionskosten fehlen.
Oftmals werden VKs mit dem Faktor 1,3-1,5 der Produktionskosten kalkuliert, ob das hier sinnig und möglich ist, oder gar zu gering ist kann man, wie gesagt, pauschal nicht beantworten.
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07.02.2007, 19:43
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#3
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TP-Member
Registriert seit: Apr 2005
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Zitat:
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Zitat von webcreate
immerhin wird der Verkauf höher sein, als die Produktionskosten, ergo ist die abzuführende Steuer auch höher, als die Vorsteuer.
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wohl richtig. aber gehört das dann nicht eher zum zweiten teil, also zum verkaufspreis mit mehrwertsteuer? ich meinte eigentlich eher, ob man die mehrwertsteuer, die zu den druckkosten gehört außer acht lassen kann.
Zitat:
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Ist es ein Individualprodukt, also ein Nischenprodukt? Dann kann man ggf. den Preis recht frei bestimmen.
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ich denke, man kann es als nischenprodukt bezeichnen. prinzipiell geht es nicht umbedingt darum, einen möglichst hohen gewinn zu erzielen, es soll sich nur auf keinen fall ins gegenteil verkehren. ich persönlich wüsste natürlich schon gerne, welchen faktor man idealerweise und auch welchen man minimal für den verkaufspreis heranziehen würde.
Zitat:
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Oftmals werden VKs mit dem Faktor 1,3-1,5 der Produktionskosten kalkuliert, [...]
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hätte gedacht, es wäre grundsätzlich mehr. 1,5 wäre gut. da würde der katalog aus meiner sicht eigentlich kostentechnisch im grünen bereich landen. die leute sind nämlich mit meinem eigenen kostenvoranschlag für die gestaltung nicht zufrieden und halten ihn für zu teuer. ich hingegen denke, dass das vollkommen okay ist und ich eigentlich sogar noch mehr nehmen könnte.
vielen dank jedenfalls schonmal für deine auskunft. alle anderen sind natürlich nach wie vor gerne eingeladen, ihre erfahrungen kund zu tun.
Geändert von lxxl (07.02.2007 um 20:08 Uhr).
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08.02.2007, 02:07
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#4
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TP-Member
Registriert seit: Apr 2005
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ich hätte da noch eine frage, da ich gerade mit dem brutto-netto verkaufspreis durcheinanderkomme. wenn ich nach meiner obigen rechnung und multipliziert mit einem faktor von 1,5 sagen wir mal etwa 30 euro herausbekomme, dann ist das, nehme ich an, der netto-verkaufspreis, oder?
// alex
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