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09.02.2007, 22:14
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#1
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TP-Junior
Registriert seit: Jun 2002
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Arbeitszeugnis, Bitte um Einschätzung
Hallo allerseits,
ich habe von meinem bisherigen AG ein Zeugnis bekommen, mit dem ich an einigen Stellen unzufrieden bin. (Ich werde dies weiter unten erläutern.) Da dies mein erstes Arbeitzeugnis ist und ich mich damit wenig auskenne, wäre ich für eine Einschätzung sehr dankbar.
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Zeugnis
Herr XY, geb. am ... in ..., war vom ... bis zum ...
als Praktikant und in der Zeit vom ... bis zum ... als freier Mitarbeiter in
unserem Unternehmen, der ABC GmbH, beschäftigt.
[Hier folgt eine Kurzbeschreibung des Unternehmens in einem Satz mit Website-URL.]
In seiner Funktion als Software-Entwickler war Herr XY für folgende Aufgaben verantwortlich:
[Die genannten Tätigkeiten entsprechen meinen Vorschlägen und sind ohne Wertung, daher lasse ich sie hier weg.]
Die Anforderungen dieser vielseitigen und schwierigen Aufgaben erfüllte Herr XY in idealer
Weise und zu unserer vollen Zufriedenheit.
Durch seine hervorragenden analytischen Fähigkeiten löste er neue und komplexe Aufgabenstellungen schnell und zuverlässig. Seine Arbeit war stets von ausgezeichneter Qualität.
Darüber hinaus zeigte Herr XY stets eine herausragende Einsatzbereitschaft.
Herr XY arbeitet seinen Nachfolger ausgezeichnet in sämtliche technischen Arbeitsabläufe ein.
Herr XY hat mit seiner Arbeit und seinem Engagement einen entscheidenden Beitrag beim Aufbau unseres Unternehmens geleistet.
Wir bedauern den Verlust des Mitarbeiters und wünschen Herrn XY alles Gute für sein Studium und seinen weiteren beruflichen Werdegang.
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Das Verhältnis zu meinem Vorgesetzten war nicht immer positiv. (Ich würde nicht so weit gehen, ihm Mobbing zu unterstellen, teilweise hatte sein Verhalten aber doch diesen Charakter.) U.a. stört mich folgendes:
- Die Bewertung ergibt eine Note von 2 bis 3, dabei habe ich meiner Einschätzung nach eine 1 verdient. (Gut, ist subjektiv! Aber ohne mich gäbe es das Produkt nicht, mit dem das noch immer sehr kleine Unternehmen seine Umsätze macht.)
- Ich verlasse das Unternehmen auf eigenen Wunsch!
- Ich habe aktiv mitgeholfen, meinen Nachfolger zu suchen, im Gegensatz zu meinem Vorgesetzten, der, mit Verlaub, ohne meinen Hinweis nirgendwo ein Stellenangebot geschaltet hätte. Ich kann dieses Verhalten zwar nicht nachvollziehen, es ist aber so.
- Für meine Arbeit wird mir nicht gedankt.
Es wäre wirklich sehr nett, wenn ihr eure Meinungen dazu schreiben könntet. Danke schonmal!
__________________
ReactOS (freier Windows-Klon)
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09.02.2007, 23:16
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#2
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TP-Urgestein
Registriert seit: Nov 2003
Ort: NRW
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Zitat:
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Zitat von megamanX
erfüllte Herr XY in idealerWeise und zu unserer vollen Zufriedenheit.
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= 3+
Zitat:
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Zitat von megamanX
Seine Arbeit war stets von ausgezeichneter Qualität.
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= 2
Zitat:
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Zitat von megamanX
Darüber hinaus zeigte Herr XY stets eine herausragende Einsatzbereitschaft.
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= 2
Also liegst Du mir 2-3 gut.
Was Du selber möchtest und was richtig wäre kann hier wohl keiner beurteilen.
Bist Du nicht zufrieden, suche das Gespräch. Das wäre wohl das sinnigste.
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10.02.2007, 01:53
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#3
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TP-Urgestein
Registriert seit: Nov 2003
Ort: NRW
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Hier und hier eine Bewertung von Bewertungstexten.
Ob was wichtiges fehlt kann ich nicht sagen, ich bin kein Personaler, aber imho ist alles ok.
Was Dir fehlt:
Das Du gekündigt hast muss da nicht rein. Das kann man in zukünftigen Bewerbungen beschreiben oder (besser) im Gespräch, wenn es zur Sprache kommt. Aber wenn Du willst könntest Du eine Neufassung beantragen und dann den Grund beschreiben lassen.
Ein Danke? Hat man Dir auf den Schulzeugnissen gedankt, das Du da warst?
Danke sagt man mit ner goldenen Uhr, aber nicht in einem Zeugnis.
Hier nochmals ein Link mit einigen Infos
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10.02.2007, 17:50
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#4
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TP-Urgestein
Registriert seit: Nov 2003
Ort: NRW
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Das mag so stimmen, jedoch würde eine solche Interpretation wohl nicht im Kontext stimmen. Deine Benotungen sind gut, man lobte Deine Arbeit und bedauert Deinen Verlust. Wer dann auf die Idee kommt, dass man Dich wegen schlechter Arbeit entlassen hat, sollte man eh nicht als nächsten Chef ins Auge fassen.
Weiterhin wird Dir für Dein Studium alles Gute gewünscht, daher liegt auch hier die Vermutung nahe, dass Du aus eigenen Stücken gegangen bist.
Nun hast Du genug zu lesen bekommen, hast Deine Vorstellung, was da fehlt oder geändert werden sollte, nun bist Du am Zug, ein Gespräch zu suchen.
Wie Du in einem der Links lesen kannst, ist es auch ratsam, einen Vorschlag zu verfassen. Also ran an die Tasten.
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10.02.2007, 18:19
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#5
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TP-Lady-Mod
Registriert seit: Jan 2006
Ort: Rlp
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Letztens hab ich im TV mal 'nen Beitrag gesehen, daß den Arbeitszeugnissen von den einstellenden AG gar keine große Bedeutung mehr zugemessen wird.
Eben weil niemand mehr was "schlechtes" schreiben "darf" oder weil die Zeugnisse eh schon von den AN verfasst werden.
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