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Alt 13.04.2007, 00:37   #1
TP-Senior
 
Registriert seit: Jan 2006
Jordan macht alles soweit korrekt

Wie die nicht verkauften Artikel bei Ebay in die Umsätze kalkulieren?


Hallo Ebayer,
wie macht Ihr das eigentlich mit Euren Verkäufen, wie man weiß kosten nicht verkaufte Artikel bei Ebay auch Geld wie kalkuliert Ihr dass es sich nicht frißt?

Ich meine also dass die Ebaykosten der NICHT verkauften Artikel Eure Erlöse der verkauften Artikel fressen?

Da muss man ja höllisch aufpassen, habt Ihr Tipps und Tricks?

Danke schon mal im voraus

Gruß
Jordan ist offline   Mit Zitat antworten


Alt 13.04.2007, 00:40   #2
TP-Lady-Mod
 
Registriert seit: Jan 2006
Ort: Rlp
dorintia hilft, wo's gehtdorintia hilft, wo's gehtdorintia hilft, wo's geht
Genauso wie du andere "Nebenkosten" die du zu Beginn schätzen musst einkalkulierst. Nach 'ner Weile wirst du ja wissen, wieviel runde Prozent der ebay-Gebühren auf nicht verkaufte Artikel fallen.
dorintia ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.04.2007, 00:48   #3
TP-Senior
 
Registriert seit: Jan 2006
Jordan macht alles soweit korrekt
du mal wieder hab da so ne idee mitm dropshipping aber wenn ich bei diesem händler kaufe und dann die ebaygebühren einberechne bleibt nur minimal was über ich weiss irgendwie nicht.

die ebaygebühren sind schon riesig
Jordan ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.04.2007, 08:09   #4
TP-Veteran
 
Registriert seit: Oct 2006
ThomasMo bringt sich richtig einThomasMo bringt sich richtig ein
Zitat:
Zitat von Jordan Beitrag anzeigen
die ebaygebühren sind schon riesig
Ja und Nein. Ebay langt gut zu, aber wenn man damit umgehen kann, kommt man trotzdem auf gute Gewinne über ebay.

1) Nichts einstellen, wo man durch Beobachtung von Auktionen der Konkurrenz schon sieht, dass eh keine Gewinne zu erwarten sind.

2) Nichts einstellen, was in der letzten Auktion schlecht ging, erst mal eine Weile warten.

3) Gut überlegen, wenn man den Startpreis höher als 1,99 Euro setzt. Meine Erfahrungen (weiß nicht, genauso wie bei allen anderen Punkten, ob sich das auf alle anderen Themenbereiche 1:1 übertragen lässt) sind, dass bei Auktionen ab 1 Euro teils deutlich mehr gezahlt wird, als man eine Woche vorher per Sofortkauf verlangt hat. Warum? Ich verstehe es auch nicht...

4) Zusatzoptionen nur in Ausnahmefällen nutzen. Sofortkauf macht z. B. nur Sinn, wenn es entweder ein reines Sofortkauf-Angebot ist oder der Sofortkauf-Preis maximal 20% über dem Einstiegsgebot liegt.

5) Nicht die ebay-Kaufabwicklung nutzen sondern die Kunden direkt anschreiben und in der Mail auf die eigene HP und den eigenen Newsletter hinweisen. So kann man einmal über ebay "gewonnene" Kunden halten und in Zukunft ohne ebay an sie verkaufen (klappt natürlich nur bei einem gewissen Anteil der Käufer, aber jeder einzelne so "umgelenkte" Kunde erhöht in Zukunft den Gewinn )
ThomasMo ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 13.04.2007, 17:28   #5
TP-Senior
 
Registriert seit: Jan 2006
Jordan macht alles soweit korrekt
Das sind schon mal sehr gute Tipps von Dir Thomas!

Sehr nett von Dir.

Ich habe mir diese Frage aber schon sehr oft gestellt

Ich kann einfach nicht so recht verstehn wie die Powerseller tausende von Artikel drin haben und.....es wird ja logischerweise nicht alles verkauft...

Ein Beispiel

100 Artikel im Ebay 30 werden verkauft 70 leider nicht.
Diese 30 verkauften müssen so viel Erlös einbringen dass sie zumindest die 70 nicht verkauften decken. Und dies ist doch bei einigen Artikelgruppen zugegebener maßen richtig schwierig, da man auch bei einigen Artikeln ordentlich werben muss um nicht in der Masse unterzutauchen.

Ich nehm mal als Beispiel die Multimediaverkäufer...die es ja zu Genüge gibt im Ebay.

An einem LCD Fernseher wird HÖCHSTENS 30 bis 40 Euro Gewinn gemacht (es sei denn der Ebayverkäufer hat vom Fernseher 2000 Stück geordert, was aber niemand hat außer paar Außnahmen die man auf einer Hand abzählen kann) nach allen Gebühren die anfallen.

Jetzt hat der Verkäufer aber noch unzählige Sachen die er stark beworben hat, (die er auch bewerben muß aufgrund der Konkurrenz) die aber nicht verkauft werden!

Das frißt doch ungemein!

Mir kann keiner sagen dass diese Powerseller vom Ebay leben können, oder?

Mir gehts nicht in die Rübe rein
Jordan ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.04.2007, 14:08   #6
TP-Supporter
 
Registriert seit: Apr 2005
visionsurfer macht alles soweit korrekt
Hi,

also im Multimedia Bereich kenne ich mich nicht so aus. Da kann ich nicht mitreden. Ich denke das die Verkaufsquote eine sehr wichtige Rolle spielt. Die Frage ist wahrscheinlich wie Risikobereit man ist. Listet man z.B. 1000 Artikel in der Hoffnung man fällt auf und die Verkaufsquote liegt bei über 50%.

Wir betreuen einen der größten Powerseller der Welt und ich kann sagen, das die recht gut leben Da gehört aber wirklich einiges dazu. Die listen AM TAG ca. 3000-4000 Produkte. AM TAG !!!

Selbst baue ich auch gerade einen Versandhandel auf. Wir sind seit ca. 4 Wochen schwer aktiv und es klappt ziemlich gut.

Grüße,
visionsurfer
visionsurfer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.04.2007, 12:51   #7
TP-Newbie
 
Registriert seit: Apr 2007
MasterMartin macht alles soweit korrekt
Es ist sicherlich auch nen Frage, was du an Sortiment hast.
Mach ne Liste, was du am besten verkaufst und was eben nicht. Promote durch Verkaufsstarke Artikel verkaufsschwache Artikel. Machen die Kaufhäuser doch so. Bei MediaMarkt in der CDabteilung ist direkt neben dem Neuheitenregal das Angebotsregal und das Angebotsregal wird entsprechend den Neuheiten sortiert, d.h. J.Lo bringt neues Album, alte Album zum Angebot gemacht und mitverkauft.

Ein gutes Sortiment ist das A und O!
MasterMartin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.04.2007, 19:29   #8
TP-Supporter
 
Registriert seit: Apr 2005
visionsurfer macht alles soweit korrekt
Hi,

richtig.

Allerdings ist das bei Ebay nicht soooo einfach wie mal kurz eine CD neben die andere zu stellen.

Dazu gehören, clevere Startzeitplanungen, Tagesplanungen wann gelistet wird und Präsenz.

Ich bin der Meinung bei Ebay wird sehr vieles angeboten und so ziemlich alles (bis auf ein paar kleine Ausnahmen). Wenn man dann gerade bei den schwer umkämpften Märkten anfängt 3 Produkte zu listen, kann man es aus meiner Sicht gleich sein lassen. Da geht es um Masse. Das hat natürlich auch was mit den Ebaygebühren zu tun. Mal kurz 200 Produkte gelistet, bedeutet im Normalfall ja im Schnitt 1 € Gebühr. Egal ob das Produkt verkauft wurde oder nicht. Wenn man natürlich ein Produkt hat, was noch nicht stark vertreten ist und auch noch gefragt ist (aus meiner Sicht nur sehr schwer zu finden) dann kann das natürlich anders aussehen.

Vielleicht ist meine Sichtweise da auch ein bisschen falsch, bzw. nur in eine Richtung gedacht. Ich unterscheide da mal zwischen, "Gelegenheitsverkäufer" oder "Profis".

Ich kann aus eigener Erfahrung sagen das wenn man wirklich was erreichen will und es halbwegs richtig machen möchte, sich vorher alles ganz genau anschauen sollte. Wir haben uns 3 Monate vorher intensiv vorbereitet bis wir das erste Produkt bei Ebay gelistet haben. Dazu zählten genaue Kostenanalysen. Wir haben bis auf den Cent genau ausgerechnet was uns, was kostet. Karton, Polstermaterial, Aufkleber, 50 cm Klebestreifen, Rechnungspapier usw. usw. Wenn man da eine gewisse Menge erreicht, kann das schnell ins Geld gehen

Grüße,
Visionsurfer
visionsurfer ist offline   Mit Zitat antworten
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